Er lebt im Meer vor Neuseeland - Tintenfisch nach Madonna benannt
Die Idee, Tierarten nach Stars zu benennen, fasziniert viele. In Neuseeland gibt es eine ganz besondere Verbindung zwischen der Pop-Ikone Madonna und einem Tintenfisch, der in den Gewässern rund um das Land gesichtet wurde. Der "Madonna-Kalmar", ein 10 mm kleiner Kalmar, wurde nach der Queen Of Pop benannt. Aber warum? Die Antwort liegt in seiner auffälligen Pose, die an Madonnas berühmten Song "Vogue" erinnert.
Die Rolle des Kalmar-Fotografen Crispin Middleton
Crispin Middleton, ein angesehener neuseeländischer Meeresökologe und Unterwasserfotograf, hat diesen besonderen Kalmar in seiner Fotogalerie verewigt. Middleton, bekannt für seine eindrucksvollen Aufnahmen im Poor Knights Marine Reserve, erntete Aufmerksamkeit mit einem Bild, das er als "Madonna squid" betitelte. Die Kombination aus Unterwasserabenteuer und popkulturellem Flair zieht Neugierige weltweit an.
Der Zauber der „Crane Pose“
Was macht den Madonna-Kalmar so besonders? Es ist seine faszinierende Pose. Die Larve des Sharpear Enope Squid entfaltet ihre Tentakel wie ein Tänzer. Diese Haltung, bekannt als „Crane Pose“, gab Anlass für den Spitznamen inspiriert von Madonnas "Strike a pose". Diese Pose wird vor allem bei nächtlichen Blackwater Dives beobachtet, bei denen die Fotografie-Kunst besonders zur Geltung kommt.
Madonna - Vogue (1990)
Blackwater Dives: Wo nächtliche Magie passiert
Blackwater Dives sind Freiwasser-Tauchgänge, die nachts auf der offenen See stattfinden. Fotografen nutzen starke Lichter, um seltene Planktonorganismen wie den Madonna-Kalmar anzulocken. Diese nächtlichen Erkundungen offenbaren ein Meer voller Kreaturen, die nur darauf warten, entdeckt zu werden. Neuseeland hat eine besondere Beziehung zu Kraken und Kalmaren. Geschichten wie die von Inky, dem Krake, der aus einem Aquarium entkam, oder Rambo, dem Fotografie-begeisterten Oktopus, zeigen das anhaltende Interesse und die Freude über die Kreaturen des Meeres. Der Madonna-Kalmar reiht sich in diese faszinierenden Geschichten ein.
Ein unerwarteter Twist: Madonna und ihr Plüsch-Oktopus
Interessanterweise findet sich eine besondere Verbindung zwischen Madonna und einem Oktopus auch in ihrem Privatleben. Die Sängerin enthüllte 2026, dass sie jeden Abend mit einem lila Plüsch-Oktopus namens „Octavia“ schläft. Dieses detailreiche Bild, ihrem gesundheitlichen Tiefpunkt entsprungen, fügt der Geschichte eine persönliche Note hinzu.
Eine Welt voller Geschichten
Der "Madonna-Kalmar" in Neuseeland zeigt, wie popkulturelle Ikonen nicht nur in der Musik, sondern auch in der Natur ihren Abdruck hinterlassen können. Diese Kreuzung von Unterwasserwelt und Prominenz bietet zahlreiche spannende Einblicke und zeigt, wie lebendig und kreativ die Verbindung zur Natur sein kann. Neuseeland bleibt ein Hotspot für solche faszinierenden Entdeckungen.