"Ein Duke kommt selten allein" - Der Kult um die Dukes von Hazzard
"Ein Duke kommt selten allein" war eine der beliebtesten TV-Serien der 80er, die von 1979 bis 1985 auf dem US-Sender CBS lief. Die Serie erzählte die Abenteuer der Cousins Bo, Luke und Daisy Duke im fiktiven Hazzard County. Diese liebenswürdigen Rebellen gerieten oft in verrückte Situationen und lieferten sich wilde Verfolgungsjagden mit Sheriff Rosco Coltrane.
Ursprung und Einfluss von "Moonrunners"
Bevor die Serie entstand, gab es einen B-Film namens "Moonrunners", der 1975 veröffentlicht wurde. Basierend auf dem Leben eines echten Schwarzbrenners, diente der Film als Vorlage für die TV-Serie. Daraus entwickelte sich eine familienfreundlichere Version, die Millionen Zuschauer begeisterte. Der Kult um den General Lee, den 1969er Dodge Charger, hat seinen Ursprung ebenfalls in "Moonrunners".
Der kultige General Lee
Der General Lee ist unbestritten das Herzstück der Serie. Er ist bekannt für seine auffällige orange Lackierung und die markante Konföderiertenflagge auf dem Dach. Ein Überrollkäfig und verschweißte Türen sorgten für Steifigkeit und erschwerten Onkel Jesse das Einsteigen auf die Rücksitzbank. Mit seiner einzigartigen Hupe, die die Melodie von "Dixie" spielt, avancierte er zum Star der Serie. In einer Umfrage zum beliebtesten TV-Auto erreichte er Platz 2, hinter dem Batmobil und vor K.I.T.T. aus "Knight Rider".
Stars und Charaktere der Serie
Die Hauptfiguren wurden von John Schneider (Bo Duke), Tom Wopat (Luke Duke), Catherine Bach (Daisy Duke) und Denver Pyle (Onkel Jesse Duke) verkörpert. James Best spielte den trotteligen Sheriff Rosco P. Coltrane. Die Serie führte die Zuschauer in eine Welt voller Charme und Humor und schrieb auch durch ihre authentischen Charaktere TV-Geschichte.
Der General Lee und der CB-Funk-Boom
Ein faszinierender Aspekt der Serie war der CB-Funk, der in den 70ern und 80ern populär war. Der General Lee war mit einem CB-Funkgerät ausgestattet, und die Duke-Brüder hatten ihre eigenen Rufnamen. Dies trug zur CB-Funk-Kultur bei, die in Amerika weit verbreitet war. Der General Lee hat auch für Kontroversen gesorgt. Die Flagge wurde 2015 zum Symbol politischer Diskussionen, und die Serie wurde aus dem TV-Programm entfernt. Der Schauspieler John Schneider plädierte dennoch dafür, den Wagen nicht als rassistisches Symbol zu betrachten und betonte, dass er Teil der Südstaatenkultur sei.
Die unerwartete Abwesenheit von Bo und Luke
In der 5. Staffel sorgte ein Schauspielerstreik für Aufsehen. John Schneider und Tom Wopat verließen die Serie aufgrund eines Vertragsstreits. Die Produzenten führten schnell neue Cousins, Coy und Vance, ein. Doch ohne die Originalcharaktere wollte das Publikum nicht mitziehen. Die Rückkehr von Schneider und Wopat in der Episode "Welcome Home Bo and Luke" war ein Höhepunkt.
Modetrend: Die Daisy Dukes
Daisy Duke, gespielt von Catherine Bach, wurde zur Modeikone. Ihre abgeschnittenen Jeansshorts, bekannt als "Daisy Dukes", wurden ein weltweiter Modetrend. Die Shorts, kombiniert mit einem T-Shirt und High Heels, setzten modische Akzente und sind auch heute noch in Mode.
Vermächtnis und Fortsetzungen
"Ein Duke kommt selten allein" hinterließ ein bedeutendes Erbe. Neben einem Zeichentrick-Spin-off und jährlichen Fan-Events, gab es 2005 eine Kinofilm-Neuverfilmung. Die Serie gewann dank Syndikation neue Fans und wird bis heute geliebt und erinnert, ein echter Kultklassiker der 80er.