Welt der 80erWelt der 80er >

Die größten Grand Prix-Gurken der 80er im Video

Schräge ESC-Auftritte im Video - Loser, Langweiler und Lachnummern

© 80er-Radio harmony mit KI

Er hat uns Weltstars wie ABBA, Johnny Logan oder Céline Dion geschenkt, gleichzeitig ist der Eurovision Song Contest jedes Jahr ein fröhliches Fremdscham-Feuerwerk. Manche Songs sind gähnend monoton, manche Stars überzogen gut drauf und manche Shows wirken wie ein Fiebertraum. Am Ende haben sie aber doch eins mit den großen ESC-Stars gemeinsam: sie unterhalten uns bis heute. Moderator Jonas Neureither stellt euch hier besonders “bemerkenswerte” Beiträge vor - von punktlosen Versagern bis zu grandiosen Gurken. 

 

Israel 1986

Im Gesicht Roy Black, aber ansonsten all white: das war der Sänger Moti Gilaldi im Jahr 1986. Auch seine Duett-Kollegin Sarai Tzuriel und das gesamte Tanz-Ensemble fügten sich wunderbar in die strahlend weiße Kulisse der Bühne von Bergen. Bis heute ist die norwegische Großstadt der nördlichste Austragungsort des Grand Prix. Vielleicht war das ja der Grund für die schwache Leistung von Tzuriel und Gilaldi - das Team aus Israel hatte als traditionell südlichster Teilnehmer die weiteste Anreise. Allerdings war nicht nur die aus der Zeit gefallene Line-Dance-Performance Schuld an der letztlich ertragsarmen Punktevergabe - auch der Song “Yavoh yom” (zu Deutsch: “Der Tag wird kommen”) wollte nicht so recht mitreißen. Die gleichförmige Melodie konterkarierte den zackigen Beat, und auch der im Text ausgedrückte Wunsch nach Frieden war zwar berechtigt aber wenig überraschend. Das Ergebnis lautete: sieben Punkte und ein schmachvoller Platz 19 von 20!

© 80er-Radio harmony

Hier gibt es die “Zero Points”-Folge über Sarai Tzuriel und Moti Gilaldi zum Nachhören. Wir vergeben 6 von 10 Gurken!

 

Belgien 1985

Ein klangvoller Name, der nicht besser zu ihrer Herkunft passen könnte: Linda Lepomme - da stehen die Fritten ja quasi schon mit im belgischen Pass! Vielleicht hätte sie lieber Köchin werden sollen, denn ihren Auftritt beim ESC 1985 in Schweden hat sie selbst wohl schnell wieder vergessen. Ihr bodenlanges, blaues Seidenkleid mit den langen Ärmeln und dem tiefen Ausschnitt lieferte dabei einen eigentümlichen Kontrast zur braven Perlenkette und dem züchtigen Bob - Star-Appeal sieht anders aus! 

Auch akustisch war das zu wenig: Linda konnte zwar ihr stimmliches Können unter Beweis stellen, vor allem aber ließ sie mit ihrer Herzbruch-Ballade Schmalztropfen von der Decke triefen. Mit gerade mal sieben Punkten blieb unter den 19 Teilnehmern nur der letzte Platz für die Flämin und ihren Song “Laat me nu gaan”. Es war der einzige Song in niederländischer Sprache, da die Niederlande selbst in diesem Jahr erstmals nicht teilnahmen. 

© 80er-Radio harmony

Hier gibt es die “Zero Points”-Folge über Linda Lepomme zum Nachhören. Wir vergeben 7 von 10 Gurken!

 

Island 1989

Unter solchen Umständen ist es schwer, eine gute Figur zu machen: Islands Vertreter Daniel Agust Haraldsson musste 1989 neben seinem extrem gutaussehenden Pianisten singen. Sein Name: Valgeir Gudjonsson - ein Show-Star in seiner Heimat und ein bekannter Komponist. Er zeichnete auch für diesen Beitrag hier verantwortlich und trug dementsprechend trotz seiner feschen Optik eine große Mitschuld am miesen Abschneiden der Atlantikinsel. Sein erst 19-jähriger Schützling Daniel Agust konnte mit der eher zurückhaltenden Gesangsdarbietung aus der Nummer “Það sem enginn sér” (zu Deutsch: “Was niemand sieht”) aber auch nicht viel rausholen. Künstlerisch kraftlos, und auch äußerlich machte das blasse Bürschlein mit den feinen Gesichtszügen und dem weißen Hemd eher den Eindruck eines Bettlägerigen in der Klinik. 

Trotzdem hatte der junge Mann ein solches Desaster nicht verdient: die noch junge ESC-Nation Island war bei den ersten drei Teilnahmen jeweils 16. geworden, diesmal wurde sie Letzte - für das Land von Eis und Feuer waren die Achtziger wirklich zum Vergessen!

© 80er-Radio harmony

Hier gibt es die “Zero Points”-Folge über Daniel Agust Haraldsson zum Nachhören. Wir vergeben 5 von 10 Gurken - der Junge hatte viel Pech!

 

Spanien 1983

Der ESC und seine Barfuß-Kandidaten - diese Geschichte ist lang und nicht unerfolgreich. Schon im Jahr 1967 gab es die erste Siegerin ohne Schuhwerk und mindestens fünf weitere sollten folgen - die ebenfalls barfüßige Remedios Amaya war keine davon. Die spanische Sängerin lieferte 1983 die bis dato schwächste Platzierung für ihre Heimat: ein geteilter Platz 19 von 20! Punkte gab es auch keine - bei den Iberern galt das schlechte Abschneiden zeitweilig als nationales Debakel. 

Der Song war aber auch wirklich kein musikalischer Leckerbissen: “Quien maneja mi barca?” (zu Deutsch: “wer steuert mein Boot?”) war der Titel und die sich ständig wiederholende Leitfrage. Später im Text will die damals 21-Jährige noch wissen: “wer flicht das Haar meiner Mutter?” Und sie fordert auf: “du mit den grünen Augen - sieh mich an!” Der kryptische Text wird dabei durch zahlreiche “ayayays” ergänzt. Die Tochter eines professionellen Flamenco-Tänzers knüpfte damit an ihre Herkunft an - sie war damals die erste weibliche Vertreterin spanischer Roma beim Grand Prix. 

© 80er-Radio harmony

Hier gibt es die “Zero Points”-Folge über Remedios Amaya zum Nachhören. Wir vergeben 10 von 10 Gurken - voll nervig!

 

Niederlande 1982

An top ausgebildeten Sängern und Tänzern hat es dem Grand Prix noch nie gemangelt - vor miesen Platzierungen schützt das aber nicht. Beweisstück A: das Jahr 1982 und ein gelernter Musicaldarsteller am Start für die Niederlande. Wenig verwunderlich verbreitet der Song “Jij en ik” (zu Deutsch: “Du und ich”) leichtes Musical-Feeling - Sänger Bill van Dijk hatte zuvor schon in “Hair” oder “Evita” mitgespielt und gilt bis heute als einer der Pioniere des niederländischen Musicals. Daneben hat er auch im niederländischen Sport seine Spuren hinterlassen: regelmäßig durfte er vor den Spielen der Fußballnationalmannschaft die Hymne singen - witzigerweise genau seit seiner Blamage beim ESC. 

Die Teilnahme am Wettbewerb hat dem Star-Status des Rotterdamers also keinen Abbruch getan, auch wenn er mit armseligen acht Punkten gerade mal 16. von 18 wurde. Zu seinem Glück fand der Grand Prix damals im englischen Heilwasser- und Kurort Harrogate statt - so konnte sich Bill van Dijk danach fachkundig von der Schmach erholen.

Hier gibt es die “Zero Points”-Folge über Bill van Dijk zum Nachhören. Wir vergeben 8 von 10 Gurken!

 

Marokko 1980

Ja, da kamen die Kommentatoren ein bisschen durcheinander: 1980 war das erste Jahr ohne Monaco, aber dafür das erste mit Marokko! Das Land auf der anderen Seite des Mittelmeeres brachte den Grand Prix zum neuen Jahrzehnt auf frische Wege und erweiterte ihn erstmals um einen ganz neuen Kontinent. Der Beitrag der jungen Samira Saïd sollte allerdings bis heute der einzige ihrer Heimat bleiben - Marokko trat danach nie wieder an. Schuld daran war weniger das miese Abschneiden des Songs “Bitakat hob”, sondern die politischen Spannungen der arabischen Welt mit Israel. Da die Hebräer fester Bestandteil des ESC sind, sieht sich Marokko bisher immer wieder zum Verzicht auf die Teilnahme gezwungen. Das hat für Samira Saïd natürlich ein Gutes: ihr wenig schmeichelhaftes Ergebnis von sieben Punkten und einem vorletzten Platz ist bis heute unangefochten das beste der Nordafrikaner.

Hier gibt es die “Zero Points”-Folge über Samira Saïd zum Nachhören. Wir vergeben 7 von 10 Gurken!

 

Finnland 1988

1987 waren sie noch Begleitband, ein Jahr später dann selbst die großen Stars: die sechsköpfige Gruppe Boulevard durfte Finnland 1988 beim ESC vertreten. Auffällig bei den gut gelaunten Jungs: der verrückte Frackträger mit dem Tamburin und Sänger Kyösti Laihi, der optisch eher an einen sowjetischen Bond-Bösewicht erinnerte. Zum Glück ist der Mann aber nur finnischer Musiker, sonst hätte es nach diesem Auftritt wohl Tote gegeben. Schuld daran: eine Ton-Panne im ersten Refrain, bei der plötzlich die Lautstärke der Musik absackte - Laihi musste durch Handzeichen klarmachen, die Regler wieder aufzudrehen. 

Der Stimmung beim Song “Nauravat silmät muistetaan” tat das aber keinen Abbruch: die sechs Nordmänner hatten sichtlich Spaß auf der Bühne des Dubliner Simmonscourt Pavilion - Laihis Cowboy-Tanz mit imaginärem Lasso verdient heute allerdings eher das Prädikat “cringe”. Die dürftigen drei Punkte und der vorletzte Platz im Tableau machen die Leistung von Boulevard als Grand Prix-Gurke aber erst richtig komplett.

© 80er-Radio harmony

Hier gibt es die “Zero Points”-Folge über Boulevard zum Nachhören. Wir vergeben 6 von 10 Gurken - da war mehr drin!

 

Portugal 1981

Er war damals 23 Jahre alt und er war noch Medizinstudent - trotzdem war Carlos Paiao in seiner Heimat schon ein gefeierter Nachwuchsmusiker, als es 1981 für Portugal zum Grand Prix ging. Vor allem optisch hinterließ die Darbietung einige Fragezeichen: vier Tänzer in Trainingsanzügen verrenkten sich zum Ruf-Gesang des kleinen Mannes aus Coimbra. Sang er über Sport? Ging es hier um Olympia oder Turnen? Nichts dergleichen! Die roboterhaften Regungen der Truppe sollten wohl eher marionettenhaftes Verhalten von Playback-Sängern auf der Bühne darstellen. Der Song war inhaltlich eine Satire auf das Schlagerbusiness und auf Künstler, die nicht live singen können - der Songtitel passend dazu: “Playback”. Diese Kritik hat den ESC-Juroren damals nicht ganz geschmeckt: nur neun Punkte gab's für Paiao! Als Vorletzter fuhr der Arzt in spe nach Hause, konzentrierte sich wieder auf sein Studium und wählte dann trotzdem eine Karriere als Musiker.

© 80er-Radio harmony

Hier gibt es die “Zero Points”-Folge über Carlos Paiao zum Nachhören. Wir vergeben 9 von 10 Gurken!

 

Island 1986

Einer ist heute Hard-Rocker, eine ist Flugbegleiterin und vom Dritten hören wir gar nichts mehr: mit dem Namen ICY kann heute keiner mehr was anfangen - trotzdem hat das Trio aus Reykjavik Geschichte geschrieben. Im Jahr 1986 war Island erstmals beim Eurovision Song Contest dabei. Aus technischen Gründen konnte die entlegene Insel im Nordatlantik vorher nicht an dem großen Live-Fernsehevent teilnehmen. Trotzdem gab es im Land der Feen und Elfen schon ab 1981 fürs heimatliche TV-Programm den Icelandic Song Contest. Als der dann zum ersten Mal auch zum Vorentscheid für das europäische Format diente, konnten ihn Eiríkur Hauksson und Pálmi Gunnarsson mit dem Song “Gleðibankinn” für sich entscheiden. Das Duo wurde fürs Finale in Bergen noch um die Sängerin Helga Möller erweitert. Aber auch zu dritt war für ICY beim Island-Debüt wenig zu holen: Platz 16 von 20 vor Grand Prix-Abräumern wie Frankreich und Israel war maximal ein Achtungserfolg.

© 80er-Radio harmony

Hier gibt es die “Zero Points”-Folge über ICY zum Nachhören. Wir vergeben 7 von 10 Gurken!

 

Deutschland 1984

Wie so viele Künstler in Europa ist auch Mary Roos ein Geschenk des Grand Prix an die Schlagerwelt und ihre Fans. 1970 noch im Vorentscheid unterlegen, gelang ihr zwei Jahre später die Teilnahme am ESC und der internationale Durchbruch mit “Nur die Liebe lässt uns leben”. Ein sauberer dritter Platz sprang damals raus - das weckt natürlich Erwartungen! Die hat die Bingerin bei ihrer zweiten Teilnahme aber 1984 nicht treffen können. Stattdessen war “Aufrecht geh'n” der nach Punkten schlechteste deutsche Beitrag des ganzen Jahrzehnts - nur 34 Zähler gab's! Mary Roos hat es zwar danach nicht nochmal als Künstlerin beim Contest versucht, als wiederkehrende Jurorin ist sie ihrer musikalischen Alma Mater aber doch treu geblieben.

© 80er-Radio harmony

Hier gibt es die “Zero Points”-Folge über Mary Roos zum Nachhören. Wir vergeben nur 6 von 10 Gurken - ganz okay!

 

Österreich 1988

Der Eurovision Song Contest war schon immer auch eine politische Plattform. Oft nutzten die Musikerinnen und Musiker ihr Spotlight für mal mehr oder weniger versteckte Botschaften - auf der anderen Seite gab es  auch Beiträge, die unter politischen Spannungen litten. Sänger Wilfried sollte das im Jahr 1988 zu spüren bekommen. Die sogenannte Waldheim-Affäre um den neu gewählten Bundespräsidenten Kurt Waldheim und seine mutmaßliche NS-Vergangenheit war international voll in den Köpfen. Hinter der ESC-Bühne soll es deswegen zu unschönen Szenen gegenüber dem Team aus Österreich gekommen sein. Ob sich auch die Jurys bei der Punktevergabe von der allgemeinen Stimmung haben beeinflussen lassen, werden wir nie erfahren. Die Schmalz-Arie “Lisa Mona Lisa” war aber auch einfach kein Quell für Euphoriestürme - die zero points und der letzte Platz am Ende gerechtfertigt!

© 80er-Radio harmony

Hier gibt es die “Zero Points”-Folge über Wilfried zum Nachhören. Wir vergeben 9 von 10 Gurken!

 

Dänemark 1982

Zumindest einer war eine musikalische Größe bei diesem Auftritt: Star-Dirigent Allan Botschinsky begleitete die gerade neu formierte Gruppe Brixx. Der Jazzmusiker dirigierte das damals noch übliche Live-Orchester für den dänischen Beitrag. Die schräge Einlage “Video Video” ließ sich dadurch aber auch nicht mehr retten. Mit knallbunten Outfits und stakkato-haftem Gesangsstil waren Brixx vielleicht ein bisschen extrem für das damals noch sehr konservative Grand Prix-Publikum. Verglichen mit dem, was Anfang der 80er in de deutschen Pop-Szene los war, war das allerdings absoluter Zeitgeist! Dennoch gab's am Ende nur spärliche fünf Punkte für die Dänen um Sänger und Songwriter Jens Brixtofte. Einzig Finnland war noch schlechter und abgespacter an diesem Abend in Harrogate - dazu kommen wir sicher auch noch.

© 80er-Radio harmony

Hier gibt es die “Zero Points”-Folge über Brixx zum Nachhören. Wir vergeben 8 von 10 Gurken!

 

Zypern 1985

Diese Frau hat einen wirklich fantastischen Namen in ihrem Pass stehen: Olympia Vissi! Die Zypriotin kürzt den Namen für die Bühne allerdings ab - übrig bleibt nur noch “Lia”. Und auch wir können das an dieser Stelle abkürzen: ihr Song “To katalava arga” (zu Deutsch: “Ich verstand zu spät”) war so gar nicht olympisch. Beim Eurovision Song Contest 1985 in Göteborg reichte es für die schüchterne, junge Frau daher nur für Platz 17. Kurios: am Ende hatten der Beitrag aus Griechenland und das ebenfalls griechische “To katalava arga” exakt die gleiche Punktzahl. Mit 15 dürftigen Zählern kamen Lia Vissi und ihr Kontrahent vom Festland ins Ziel - jeweils acht davon hatten sich Zypern und Griechenland gegenseitig zugeschoben.

© 80er-Radio harmony

Hier gibt es die “Zero Points”-Folge über Lia Vissi zum Nachhören. Wir vergeben 6 von 10 Gurken - gar nicht so schlecht!

 

Irland 1989

Er wollte uns allen mal sein wahres Ich zeigen: der irische Sänger Kiev Connolly brachte den Song “The real me” an den Start. Mit seiner Gruppe The Missing Passengers war der Mann aus dem nördlichen Teil der Inselrepublik vor allem in Deutschland schon ein bisschen bekannter. Von 1978 bis 1987 lebte Connolly bei uns und arbeitete als Studiomusiker und Produzent in West-Berlin. Seine Gruppe hatte in der Zeit mehrere Auftritte im deutschen Fernsehen. Und immerhin: vier Punkte haben wir am 6. Mai 1989 für den Hünen mit Pferdeschwanz locker gemacht. Ansonsten dürfte der Ire die Punktevergabe beim ESC in Lausanne nicht ganz so gut in Erinnerung behalten haben - mit schwachen 21 Punkten sortierte sich sein Beitrag am Ende auf Platz 18 von 22 ein. 

© 80er-Radio harmony

Hier gibt es die “Zero Points”-Folge über Kiev Connolly zum Nachhören. Wir vergeben 7 von 10 Gurken!

 

Norwegen 1981

Mit Agnetha und Annifrid von ABBA haben später noch echte ESC-Größen diesen Song hier erfolgreich neu aufgelegt - entweder trotz oder gerade wegen seiner miesen Grand Prix-Leistung. Mit “Aldri i livet” (zu Deutsch: "Niemals im Leben") trat Blondschopf Finn Kalvik für sein Heimatland an. Auch sein Starstatus in Norwegen konnte ihm aber nicht helfen - der Abend  in Dublin endete desaströs. Mit null Punkten blieb dem Chansonnier nur der letzte Platz im Feld. Immerhin: die Skandinavier waren zu dem Zeitpunkt schon leidgeprüft - seit 1973 hatte es keine einstellige Endplatzierung mehr gegeben. 

© 80er-Radio harmony

Hier gibt es die “Zero Points”-Folge über Finn Kalvik zum Nachhören. Wir vergeben 9 von 10 Gurken!

 

Luxemburg 1987

Die hier waren alles andere als leidgeprüft: Luxemburg hatte schon fünf Grand Prix-Siege in den Geschichtsbüchern stehen, als 1987 Plastic Bertrand ran durfte. Der Belgier trat zwar für den kleineren Nachbarn im Süden an, das allerdings vor heimischem Publikum in seiner Geburtsstadt Brüssel. Ja, das hätte als gutes Omen gelten können - mehr als das war's dann aber auch nicht. Mit vier dünnen Pünktchen standen Plastic Bertrand und sein Titel “Amour amour” nur knapp vorm Totalausfall. Der eigentlich international bekannte Musiker, Schauspieler und Entertainer musste als Vorletzter wieder nach Hause fahren… äh zu Hause bleiben!

© 80e-Radio harmony

Hier gibt es die “Zero Points”-Folge über Plastic Bertrand zum Nachhören. Wir vergeben 7 von 10 Gurken!

 

Türkei 1983

Mal wieder eine Nulpe: Cetin Alp and the Short Waves blieben beim zweiten Grand Prix auf deutschem Boden punktlos. In der Münchner Rudi-Sedlmayer-Halle feierte die Türkei bereits ihre siebte ESC-Teilnahme. Eigentlich ein guter Anlass, um den Fluch der Schwarzmeer-Nation zu brechen - bislang waren die Türken nie besser als Platz 15 gewesen. Aber für den gut gelaunten Anatolier Alp stand nur während seiner eigenen Performance Party auf dem Plan - er und sein Song “Opera” grüßten am Ende vom geteilten letzten Platz. Sein Trost: während Eurovisionsteilnehmer in der Türkei oft schnell in Vergessenheit geraten, erfreute er sich weiterhin großer Bekanntheit - wenn auch als Verlierer schlechthin.

© 80er-Radio harmony

Hier gibt es die “Zero Points”-Folge über Cetin Alp zum Nachhören. Wir vergeben 8 von 10 Gurken!

 

Finnland 1980

Am 19. April 1980 war es soweit: endlich startete auch der ESC in ein neues Jahrzehnt. Das ganze hieß an diesem Tag “Eurovisie Songfestival” und fand in Den Haag statt - dank Vorjahressieger Niederlande. Aber das hier ist keine Rubrik für Gewinner, sondern vor allem für die erfolglosen, aber dennoch unterhaltsamen Songs des Wettbewerbs. Und aus der Sicht gab der Finne Vesa-Matti Loiri schon eine top Figur ab. Als Schauspieler und Kabarettist wusste der Mann aus Helsinki schon seit den 60ern, sich selbst nicht zu ernst zu nehmen. Diese Qualität dürfte ihm als Musiker auf der Grand Prix-Bühne geholfen haben: mit dem Song “Huilumies” (zu Deutsch: “Flötenspieler”) flötete er sich fröhlich zu faden sechs Punkten - Letzter!

© 80er-Radio harmony

Hier gibt es die “Zero Points”-Folge über Vesa-Matti Loiri zum Nachhören. Wir vergeben 9 von 10 Gurken!

Treuepunkte sammeln Im Juli 100 Euro gewinnen

Musik bewerten, Blitzer melden, Artikel teilen oder einfach Radio hören. Sichert…

Aus dem Netz
nach oben

80er-Radio harmony

Jetzt einschalten

80er-Radio harmony
harmony +70er
harmony +90er
harmony +Karneval
harmony +Weihnachten
Neue Deutsche Welle
80er Kultnight
70er-80er Kultnight
80er-90er Kultnight Radio
harmony Feelings
harmony Schlager Radio
80er Divas
80er Superstars
80er Superbands
80er Wave Pop
80er Synthie Pop
HIT RADIO FFH
FFH+ 80ER
FFH+ 90ER
FFH+ CHARTS
FFH+ ROCK
FFH+ WEIHNACHTEN
FFH WEIHNACHTSRADIO
FFH KUSCHELROCK
FFH KUSCHELPOP
FFH TOP 40
FFH LEIDER GEIL
FFH DIE 80ER
FFH JUST 90s
FFH DIE 2000ER
FFH DIE 2010ER
FFH BEST OF 2025
FFH LOUNGE
WOHLFÜHLZEIT
FFH COUNTRY RADIO
RADIO FEIERBIEST
FFH JUST PARTY
FFH HAPPY HITS
FFH TOP 1000
FFH OLDIES
FFH JUST WHITE
FFH CHILL & GRILL
FFH EURODANCE
FFH ROCK
FFH WORKOUT
RADIO SCHLAGERHERZ
FFH SCHLAGERKULT
FFH DEUTSCH PUR
FFH BRANDNEU
FFH ACOUSTIC HITS
FFH SOUNDTRACK
FFH SUMMER FEELING
FFH FRÜHLINGS FEELING
planet radio
planet plus Fun
planet plus Power
planet plus Liebe
planet plus Heartbreak
planet plus Weihnachten
planet Livecharts
Deutschrap Finest
planet Flashback Friday
planet The Club
planet Early Morning Breaks
planet Oldschool
planet Nightwax
planet Black Beats
Taylor Swift & Friends
Ed Sheeran & Friends
The Weeknd & Friends
David Guetta & Friends
Coldplay & Friends
Harry Styles & Friends
Dua Lipa & Friends
Justin Bieber & Friends
Beyoncé & Friends