Whitney & Moroder - Große Momente der Olympischen Spiele
Die Olympischen Spiele der 80er waren von vielen Dingen geprägt. Politische Spannungen und Boykotte spielten eine große Rolle. Aber es gab auch wahre Helden Geschichten die den olympischen Gedanken gelebt haben - ganz nach dem Motto “dabei sein ist alles”: In Calgary 1988 nahm zum ersten Mal eine jamaikanische Bobmannschaft an den Olympischen Winterspielen teil und “Eddie The Eagle” ist der erst Skispringer, der für Großbritannien antritt. Beides Vorlagen für spätere Erfolgs-Filme.
Doch auch musikalisch ging richtig was ab! Hymnen wie "Reach Out" von Giorgio Moroder und "One Moment in Time" von Whitney Houston fingen den Geist der Spiele ein.
80er-Musikalische Highlights: Songs, die Geschichte schrieben
Whitney Houston begeisterte 1988 mit "One Moment in Time" bei den Spielen in Seoul. Die kraftvolle Ballade über Selbstvertrauen eroberte die Herzen weltweit. Die offizielle Hymne der Spiele 1988 stammte von Koreana: "Hand in Hand", ein Lied, das Einheit feierte und von Giorgio Moroder produziert wurde. Auch das aus 1981 stammende "Chariots of Fire" von Vangelis blieb ein Dauerbrenner, besonders bei den Spielen 1984. Hier sorgte ein musikalisch- sportliches Highlight außerdem für Gänsehaut: Torvill und Deans legendäre Eistanz-Kür zu Ravels "Bolero" in Sarajevo.
1984 sorgte Giorgio Moroder in Los Angeles für Furore. Mit "Reach Out", gesungen von Paul Engemann, schuf er den offiziellen Song der Sommerspiele. Der Mix aus Synthie-Pop und rockigen Elementen sprach Sportler und Fans gleichermaßen an.
Die Olympia-Helden der 80er
Die 80er hatten herausragende Sportler zu bieten. Michael Groß, der "Albatros", dominierte die Schwimmwettbewerbe. Bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles holte er mehrfach Gold. Birgit Fischer begann in den 80er-Jahren ihre Kanu-Karriere und wurde zur erfolgreichsten deutschen Olympionikin. Carl Lewis aus den USA war ebenfalls eine Legende. Er gewann 1984 vier Goldmedaillen und prägte damit die Leichtathletik. In Moskau 1980 verteidigte Waldemar Cierpinski seinen Marathon-Titel von 1976 und im Eiskunstlauf stand Katarina Witt im Rampenlicht. Sie gewann 1984 und 1988 Olympia-Gold.
Boykotte der Olympische Spiele in den 80ern
Die 80er Jahre waren politisch turbulent. Die USA und andere Länder boykottierten 1980 die Spiele in Moskau. Grund war der sowjetische Einmarsch in Afghanistan. Vier Jahre später, 1984, revanchierte sich der Ostblock mit einem Boykott der Spiele in Los Angeles. Die DDR war trotz dieser Spannungen sehr erfolgreich. Trotz Dopingvorwürfen dominierten sie die Spiele 1980 und 1988 dank eines strengen Trainingsregimes. Die Musik spielte dabei eine zentrale Rolle und setzte Trends. Olympia ist nicht mehr nur ein Wettkampf mit sportlichen Glanzleistungen, sondern auch ein Event mit großartiger Musik und Performances. Die spannende Kombination aus Politik, Sport und Musik machte die 80er zu einem unvergesslichen Jahrzehnt im Olympia-Kalender.