Herbert Grönemeyer (1988) - "Vollmond, setz mich ins rechte Licht"
"Vollmond" von Herbert Grönemeyer ist ein bedeutender Titel aus seiner Karriere. Er feierte 1988 seinen Release und konnte sich 15 Wochen in den deutschen Charts halten. Mit diesem Lied hat Grönemeyer einen Song geschaffen, der den Geist der 80er Jahre perfekt einfängt. Grönemeyer schrieb "Vollmond" selbst und produzierte ihn zusammen mit Norbert Hamm. Der Song behandelt die Herausforderungen eines Mannes, der um die Aufmerksamkeit seiner Geliebten kämpft, indem er den Vollmond um Unterstützung bittet.
Uptempo-Rocksong im typischen 80er-Stil
"Vollmond" ist ein Uptempo-Rocksong mit markanten E-Gitarren und Orgelklängen, was den typischen 80er-Jahre Deutschrock-Sound verkörpert. Die Inspiration zum Lied kam aus einem Gespräch mit Schlagzeuger Armin Rühl, der von der Eigenart erzählte, bei Vollmond diesen anheulen zu müssen. Dieses Bild der Verwandlung in einen Werwolf zieht sich durch den Text. Der Protagonist des Songs spricht zum Mond: "Lass nicht locker, sei mein Kumpan, wir zwei beiden graben sie von allen Seiten an". Zudem beschreibt er seine Frustration mit den Worten: „Du bist blass, ich bin es auch, wenn bald nichts passiert, steh ich völlig auf dem Schlauch“.
Erfolgreich in den deutschen Charts
Der Song erreichte Platz 21 in den deutschen Singlecharts und war somit ein beachtlicher Erfolg für Grönemeyer. Für drei Wochen war "Vollmond" der erfolgreichste deutschsprachige Song in den Charts. In der Erfolgsgeschichte des Künstlers reiht sich der Title nahtlos neben andere Hits aus den 80ern wie "Männer", "Alkohol" und "Flugzeuge im Bauch" ein. Diese Erfolge unterstreichen Grönemeyers Status als einer der wichtigsten Musiker der 80er Jahre in Deutschland.
Energiegeladene Auftritte in den 80ern
Herbert Grönemeyer performte "Vollmond" regelmäßig bei Konzerten. Seine Auftritte waren bekannt für intensive Körperspannung und emotionalen Ausdruck. Grönemeyer hat die Fähigkeit, das Publikum von der ersten Sekunde an zu fesseln, was "Vollmond" in seinen Shows zu einem besonderen Moment machte.
Englische Version: "Full Moon"
Für den internationalen Markt produzierte Grönemeyer eine englische Version seines Hits unter dem Titel "Full Moon". Unter der Regie von Tim Pope entstand hierzu ein Musikvideo, das Grönemeyer durch eine Stadt laufend zeigt, während er zum Mond singt. Diese Schritte veranschaulichen Grönemeyers Ambitionen, über die Grenzen Deutschlands hinaus Erfolg zu haben.