10 Jahre nach seinem Tod - Superstar David Bowie bleibt unvergessen
2026 jährt sich David Bowies Todestag zum zehnten Mal. Am 10. Januar 2016 verstarb der legendäre Musiker. Geboren als David Robert Jones am 8. Januar 1947 in London, gilt Bowie als einer der einflussreichsten Künstler unserer Zeit. Mit seiner Musik prägte er die Popkultur nachhaltig. Die folgenden Fakten geben Einblick in Bowies facettenreiches Leben und seine Karriere, insbesondere in den 80er Jahren.
Frühe Einflüsse und Karrierebeginn in den 80er
David Bowies frühe Faszination für Rock 'n' Roll wurde bereits im Alter von neun Jahren von seinem Vater geweckt. Durch seinen Halbbruder Terry entdeckte er seine Liebe zum Jazz. Im Alter von 15 Jahren trat er als "Dave Jay" in der Band "The Kon-Rads" auf, allerdings ohne sofortigen Erfolg. Bereits als Teenager machte Bowie auf sich aufmerksam, als er im Alter von 17 Jahren die „Society for the Prevention of Cruelty to Long-Haired Men“ gründete. Er setzte sich für die Akzeptanz von Männern mit langen Haaren ein. Dies war eine frühe PR-Aktion zur Förderung seiner Band „Manish Boys“.
David Bowie: Der 80er-Star und die Namensänderung
Ursprünglich als David Jones bekannt, änderte er seinen Namen zu David Bowie, um Verwechslungen mit dem Monkees-Sänger Davy Jones zu vermeiden. Der Name Bowie war inspiriert von Jim Bowie, einem Pionier aus Texas, und setzte den Grundstein für seine musikalische Reise in den 80er.
Berliner Jahre und musikalischer Einfluss der 80er
Zwischen 1976 und 1978 verbrachte Bowie prägende Jahre in Berlin. In dieser Zeit entstanden die Alben „Low“, „Heroes“ und „Lodger“. Diese Werke sind bis heute einflussreich und halfen Bowie, seine Drogensucht zu überwinden. Seine Berliner Adresse war Hauptstraße 155 in Schöneberg, wo er mit Iggy Pop lebte. Der Song „Neuköln“ ist eine Hommage an den gleichnamigen Berliner Stadtteil und spiegelt Bowies kreative Phase in den späten 70ern und frühen 80er Jahren wider.
Der Hit der 80er: Zusammenarbeit mit Queen
Zu Bowies erfolgreichsten Songs gehört „Under Pressure“, ein Hit, der in Zusammenarbeit mit der britischen Band Queen entstand. Ursprünglich war nur ein Beitrag zu „Cool Cat“ geplant, doch die spontane Zusammenarbeit führte zu einem der bekanntesten Lieder der 80er-Jahre.
Persönliches Leben und überraschende Fakten
Entgegen populärer Gerüchte hatte David Bowie keine unterschiedlich gefärbten Augen. Eine alte Verletzung führte jedoch dazu, dass eines seiner Augen dunkler erschien. 1972 offenbarte er seine Bisexualität der Öffentlichkeit und setzte ein Zeichen für mehr Offenheit. 2007 hatte Bowie einen ungewöhnlichen Gastauftritt als Sprecher in der Zeichentrickserie „Spongebob-Schwammkopf“, wo er der Figur „Lord Royal Highness“ seine Stimme lieh.
Einflussreiche Freundschaften und Inspirationen in den 80er
Bowie pflegte eine enge Freundschaft mit Iggy Pop. Die Zusammenarbeit und gemeinsames Musizieren in Berlin führten zu kreativen Höhenflügen. Bowies Alter-Ego „Ziggy Stardust“ wurde durch den Rockstar Vince Taylor inspiriert und verfestigte seinen Status als 80er-Ikone.
Späte Jahre und Vermächtnis
Bowies 24. Studioalbum „The Next Day“ erschien 2013 nach strenger Geheimhaltung und fügte seinem Erbe ein weiteres Kapitel hinzu. Bowie hinterließ ein enormes Vermögen, das auf seine Familie und engste Mitarbeiter aufgeteilt wurde. Zusätzlich erhielt er einen Ehrendoktor von der Berklee School of Music und 1996 eine Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame. Beide Ehrungen zeugen von Bowies dauerhaftem Einfluss und bedeutsamen Beitrag zur Kulturlandschaft.