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Die Verleihung der 66. Grammy Awards in Los Angeles

66. Grammy Awards - Kylie Minogue gewinnt mit "Padam Padam"

© picture alliance/dpa/Invision/AP | Richard Shotwell

Kylie Minogue mit dem Preis für die beste Pop/Dance-Aufnahme für "Padam Padam" bei den Grammy Awards.

Das war eine lange Nacht in Los Angeles oder eine kurze, falls ihr die Übertragung live von 2:00 Uhr bis 5:30 Uhr gesehen habt. Zum 66. Mal wurden die Grammy Awards verliehen. Die goldenen Grammophone gibt es inzwischen in 94 Kategorien.

Zweiter Grammy für Kylie Minogue

Kylie Minogue gewann einen Grammy in der Kategorie Best Pop/Dance Recording mit „Padam Padam“. Es ist der zweite Grammy für die australisch-britische Sängerin. 2004 wurde sie zum ersten Mal ausgezeichnet für ihren Song "Come Into My World". In der Kategorie Best Music Film gab es einen Grammy für „Moonage Daydream“ (David Bowie), in der Kategorie Best Remixed Recording wurde ein Remix von einem Song von Depeche Mode ausgezeichnet: Wagging Tongue (Wet Leg Remix) in der Version von Wet Leg. Hier geht’s zu allen Gewinnern der 66. Grammy Verleihung.

Billy Joel und Annie Lennox auf der Bühne

Billy Joel trat auf mit seinem ersten neuen Song seit rund 30 Jahren. Er sang „Turn The Lights Back On“ und das Publikum gab dem Pianoman Standing Ovations. IN MEMORIAM wurde außerdem verstorbener Künstler gedacht u.a. Tony Bennet, Tina Turner und Sinead O´Connor. Annie Lennox sang mit einer gemalten Träne auf der Wange „Nothing Compares 2 U“, mit diesem Song von Prince war O´Connor weltberühmt geworden. Nur einer von vielen bewegenden Momenten in der Nacht in Los Angeles. Viel Jubel erhielten u.a. auch die Auftritte von Tracy Chapman, Joni Mitchell und Stevie Wonder sowie der irischen Band U2.

Céline Dion überrascht mit Auftritt

Für Überraschung sorgte auch der Auftritt von Sängerin Céline Dion: "Wenn ich sage, dass ich glücklich bin, hier zu sein, meine ich das wirklich von Herzen", sagte sie unter tosendem Applaus auf der Bühne, um das beste Album des Jahres zu präsentieren. Dion hatte vor einiger Zeit mitgeteilt, dass bei ihr eine seltene neurologische Erkrankung diagnostiziert worden sei, das sogenannte Stiff-Person-Syndrom. Sie leide an Muskelkrämpfen und habe dadurch manchmal Probleme beim Gehen und beim Singen. Deshalb hatte die "My Heart Will Go On"-Sängerin alle für 2023 und 2024 geplanten Termine ihrer "Courage World Tour" in Europa abgesagt. Die Musikerin hatte vergangene Woche bekannt gegeben, dass sie ihren Kampf gegen ihre Krankheit in dem Dokumentarfilm "I Am: Celine Dion" festhalten wolle. "Diejenigen, die das Glück haben, bei der Grammy-Verleihung dabei zu sein, sollten die enorme Liebe und Freude, die die Musik in unser Leben und zu den Menschen auf der ganzen Welt bringt, niemals als selbstverständlich ansehen", sagte Dion am Sonntagabend. Als Gewinnerin in der Kategorie Album des Jahres verlas Dion ihre Kollegin Taylor Swift.

Taylor Swift gleich auf mit Paul Simon, Frank Sinatra und Stevie Wonder

Pop-Superstar Taylor Swift holte sich den Grammy für das beste Album des Jahres und schrieb damit Musikgeschichte. Mit "Midnights" gewann die 34-Jährige in der Hauptkategorie nach den Auszeichnungen für "Fearless", "1989" und "Folklore" zum vierten Mal. Swift zieht damit mit Paul Simon, Frank Sinatra und Stevie Wonder gleich, die ebenfalls viermal in der Kategorie ausgezeichnet wurden. Die Musikerin, die mit ihrer "Eras-Tour" Millionen Fans anzieht und Rekordsummen einnimmt, hatte kurz zuvor bereits ihr neues Album "The Torted Poets Department" für den 19. April angekündigt.

Die erfolgreichsten Grammy-Superstars in den 80ern

Wenn wir in die 1980er Jahre blicken, ist der „King of Pop“ Michael Jackson bei den männlichen Solo-Künstlern der absolute Abräumer bei den Grammys. Sein Album „Thriller“ aus dem Jahr 1982 sichert ihm 1984 gleich acht Grammys auf einmal – ein Rekord. Ebenfalls unvergesslich die Musik von Bruce Springsteen: 1985 bekommt er den Grammy in der Kategorie beste männliche Rock-Gesangsdarbietung für „Dancing In The Dark“. Bei den weiblichen Solo-Künstlerinnen holt sich Rock-Ikone Pat Benatar von 1981 bis 1984 gleich vier Grammys in Folge in der Kategorie beste weibliche Rock-Gesangsdarbietung. In den Jahren 1985, 1986, 1988 und 1989 wird sie wieder nominiert. Und auch die „Queen of Rock´n´Roll“ Tina Turner beeindruckt: Ihr Comeback als Solo-Künstlerin schafft sie 1984 mit dem Album „Private Dancer“, ein Jahr später bringt ihr „What´s Love Got To Do With It“ gleich mehrere Grammy Awards ein. Eine der Bands, die bei den Grammys Eindruck hinterlässt, ist U2. 1988 gewinnen U2 den begehrten Grammy für das Album des Jahres mit "The Joshua Tree". The Police mit ihrer Mischung aus Rock, Reggae und Jazz holen sich 1984 den Grammy für die beste Pop-Darbietung eines Duos oder einer Gruppe mit Gesang für den Hit "Every Breath You Take". Die Dire Straits, die Meister der rockigen Gitarrenriffs und eingängigen Melodien, bekommen 1986 den Grammy in der Kategorie beste Rock-Performance-Duett/Gruppe mit ihrem Album "Brothers in Arms".

© picture alliance/dpa/Invision/AP | Chris Pizzello

Joni Mitchell (l) nimmt den Preis für das beste Folk-Album für "Joni Mitchell at Newport" zusammen mit Brandi Carlile entgegen.

© picture alliance/dpa/Invision/AP | Chris Pizzello

Celine Dion, Sängerin aus Kandada, präsentiert den Preis für das Album des Jahres.

© picture alliance/dpa/Invision/AP | Jordan Strauss

Billy Joel kommt zur Verleihung der Grammy Awards - und spielt später seinen neuen Song.

 

© picture alliance/dpa/Invision/AP | Chris Pizzello

Tracy Chapman und Luke Combs singen "Fast Car" - absoluter Gänsehaut-Moment.

© picture alliance/dpa/Invision/AP | Chris Pizzello

Mariah Carey (l) übergibt den Preis für die beste Pop-Solodarbietung an Miley Cyrus für "Flowers".

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