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Corona-Ticker: Zwei Altenheime unter Quarantäne

Corona-Ticker - 30 Corona-Fälle in zwei Seniorenheimen

Wegen 30 Corona-Fällen stehen in Wiesbaden zwei Altenheime unter Quarantäne. Das hat die Stadt Wiesbaden am Sonntag mitgeteilt. Bei den Einrichtungen handelt es sich um das "Maternus Seniorencentrum Kapellenstift" und um das Altenpflegeheim im "Toni-Sender-Haus".

Nach Angaben der Stadt seien im "Maternus Seniorencentrum Kapellenstift" insgesamt 26 Menschen positiv auf Corona gestestet worden. Betroffen seien 18 Bewohner und 8 Pflegekräfte. Im Altenpflegeheim im "Toni-Sender-Haus" wurden vier Fälle gemeldet, drei Bewohner und eine Pflegekraft. 


Meldungen zur Corona-Krise aus Ihrer Region finden Sie auch in den Tickern unserer sechs Regionalstudios: Nordhessen, Osthessen, Mittelhessen, Rhein-Main, Region Wiesbaden, Südhessen


Die Verordnungen der Hessischen Landesregierung zur Bekämpfung des Corona-Virus sind auf www.hessen.de abrufbar.

Tagesaktuelle Liste der Corona-Fälle in Hessen nach Landkreisen.


+++ Altmaier plant weitere Milliardenhilfen für Mittelstand +++

25.05.20, 01:02 Uhr

Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) will mittelständische Betriebe wegen der Corona-Pandemie noch stärker unterstützen. Firmen mit bis zu 249 Mitarbeitern sollen von Juni bis Dezember monatlich bis zu 50 000 Euro bekommen können. Das berichtete die "Neue Osnabrücker Zeitung" aus einem Eckpunktepapier, das nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus dem Wirtschaftsministerium stammt. Ziel der Überbrückungshilfe ist, die Existenz kleiner und mittlerer Betriebe zu sichern, die von coronabedingten Auflagen und Schließungen betroffen sind.Anträge sollen Firmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Solo-Selbstständige und Freiberufler stellen können. Ihre Umsätze müssen dafür im April und Mai um mindestens 60 Prozent gegenüber den Vorjahresmonaten eingebrochen sein. Auch Unternehmen, die bereits Soforthilfen vom Bund oder von den Ländern bekommen, dürfen weitere Unterstützung beantragen. Das Ministerium rechnet bis August laut Bericht mit Kosten von 25 Milliarden Euro - wie viel danach anfalle, hänge vom Infektionsgeschehen ab.

+++ Dänemark erlaubt Urlaubertransit von und nach Sylt wieder - mit Fähre +++

24.05.20, 21:50 Uhr

Deutsche Urlauber können wieder mit der Syltfähre via Dänemark auf die Insel fahren. Dänemark erlaube Fährpassagieren ab sofort wieder das Passieren der deutsch-dänischen Grenze, teilte Tim Kunstmann, Geschäftsführer der Rømø-Sylt Linie, am Sonntagabend mit. Voraussetzung sei eine Buchungsbestätigung der Syltfähre und der Unterkunft beziehungsweise des Campingplatzes auf Sylt. Dänemark dürfe nur Transitland sein.Die Syltfähre wird ab Mittwoch (27. Mai) wieder zusätzlich zwei Fähren einsetzen und somit zum anstehenden Pfingst-Wochenende bis zu 30 tägliche Abfahrten anbieten. Die Fahrten mit "SyltExpress" und "RömöExpress" seien ab sofort buchbar. Wegen der Corona-Epidemie dürften die Fahrgäste während der Überfahrt im Fahrzeug auf dem Wagendeck sitzen bleiben, wenn sie wollen, so Kunstmann weiter. Geplant war der tägliche Einsatz von zwei Fähren ursprünglich ab 30. April. Die Schließung der deutsch-dänischen Grenze am 14. März sowie der Nordseeinseln ab dem 16. März im Zuge der Pandemie haben die Pläne der Syltfähre jedoch vereitelt. Seither fuhr nur ein Schiff mit reduziertem Fahrplan. Es nahm Versorgungsfahrzeuge etwa für die Supermärkte auf Sylt mit.

+++ Papst segnet nach Corona-Pause wieder Pilger auf dem Petersplatz +++

24.05.20, 17:43 Uhr

Erstmals seit der Aufhebung der Corona-Beschränkungen in Italien hat der Papst seinen Sonntagssegen wieder vor Pilgern erteilt, die auf dem Petersplatz standen. Der Platz vor dem Petersdom war seit März gesperrt gewesen und erst am Montag wieder geöffnet worden. Franziskus hatte zunächst sein Mittagsgebet in der Bibliothek des Apostolischen Palastes gesprochen. Es wurde unter anderem zu den Menschen draußen übertragen. Danach trat das katholische Kirchenoberhaupt ans Fenster des Palastes und segnete die Gläubigen aus großer Entfernung. Auf dem Platz waren nur recht wenige Menschen zugelassen. Sie mussten zum Schutz vor Ansteckung mit dem Virus größeren Abstand voneinander halten. In Italien waren am 18. Mai viele Beschränkungen gefallen, die beim Lockdown vom 10. März verhängt worden waren. Auch Gottesdienste sind wieder erlaubt.

+++ 92 neue bestätigte Corona-Fälle in Hessen +++

24.05.20, 16:09 Uhr

In Hessen ist die Zahl der bestätigten Corona-Fälle von Samstag auf Sonntag um 92 auf 9.762 gestiegen. Wie das Sozialministerium in Wiesbaden mitteilte, sind seit Beginn der Pandemie bis Sonntag (Stand 14.00 Uhr) 460 Menschen an oder mit der Krankheit gestorben, zwei mehr als am Samstag. Bei den regionalen Zahlen der Corona-Fällen sind die Städte und Gemeinden weiterhin ein gutes Stück von der Grenze von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Wenn diese erreicht wird, drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. In den meisten Fällen war die Zahl der Neuinfektionen einstellig. Am höchsten war diese sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz in Frankfurt mit 18, gefolgt von Wiesbaden mit 15 und dem Kreis Main-Taunus mit 13. Zweistellig war sie auch in der Stadt Offenbach (11) und im Kreis Offenbach (10). Im Vogelsbergkreis und im Lahn-Dill-Kreis betrug sie null.

+++ Türkei erwartet Aufhebung der Reisewarnung für deutsche Touristen +++

24.05.20, 15:57 Uhr

Die türkische Regierung erwartet, dass die Bundesregierung ihre weltweite Reisewarnung noch vor den Sommerferien auch für die Türkei aufhebt. Die Türkei sei ab Mitte Juni bereit, Touristen aus dem Ausland zu empfangen, sagte der türkische Botschafter in Berlin, Ali Kemal Aydin, der Deutschen Presse-Agentur. "Alle notwendigen Vorkehrungen werden seitens der zuständigen Behörden getroffen. Wir sind davon überzeugt, dass die Bundesregierung all dies in Betracht zieht und sich dementsprechend entscheidet. "Bundesaußenminister Heiko Maas hatte am 17. März eine weltweite Reisewarnung für Touristen ausgesprochen, die noch bis zum 14. Juni gilt. Danach will der SPD-Politiker sie für die Europäische Union aufheben und durch individuelle Reisehinweisen ersetzen, in denen auf die jeweiligen Risiken aufmerksam gemacht wird.

+++ Mindestens 107-Corona-Infizierte nach Gottesdienst in Frankfurt +++

24.05.20, 15:25 Uhr

Nach einem Gottesdienst in einer Kirchengemeinde der Baptisten in Frankfurt haben sich mindestens 107 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte Gesundheitsminister Kai Klose am Sonntag in Wiesbaden mit. Die Menschen lebten in Frankfurt und drei hessischen Landkreisen. Der Gottesdienst war bereits vor rund zwei Wochen. Zunächst war von mehr als 40 Infizierten die Rede gewesen.

+++ Italien testet ab Montag 150.000 Menschen auf Corona-Antikörper +++

24.05.20, 12:58 Uhr

In Italien startet am Montag eine Antikörpertest-Studie mit rund 150 000 Teilnehmern, um die Dunkelziffer der Corona-Infizierten zu ermitteln. Das Gesundheitsministerium und die Statistikbehörde wollen mit dem nationalen Roten Kreuz Bluttests von Menschen aus 2000 Orten nehmen. Das teilte das Ministerium in Rom am Wochenende mit. Die repräsentativ ausgewählten Teilnehmer würden telefonisch um ihre Mithilfe gebeten. Die Teilnahme sei aber freiwillig, die Daten würden für die Forscher anonymisiert. Nach Angaben eines italienischen Experten gibt es zudem Hinweise darauf, dass es erste Corona-Fälle in Italien bereits im Dezember gab.

+++ Lufthansa will ab Juni wieder mehr Flüge anbieten  +++

24.05.20, 09:58 Uhr

Die Lufthansa will ab Juni wieder mehr Flüge anbieten - und hat dazu konkrete Ziele genannt. Ein Sprecher der Lufthansa bestätigte einen Bericht der "Bild am Sonntag". Demnach sollen in der zweiten Junihälfte aus Frankfurt rund 20 Ziele wieder angeflogen werden - darunter Heraklion (Kreta), Rhodos, Dubrovnik, Faro, Venedig, Ibiza und Malaga. Auch die Ferieninsel Mallorca soll ab Mitte Juni deutlich häufiger angeflogen werden. Die spanische Regierung hatte angekündigt, im Juli die Grenzen für ausländische Touristen zu öffnen.

+++ "Wirtschaftsweisen"-Chef zu Konjunkturpaket: "Kein Freibier für alle" +++

24.05.20, 04:20 Uhr

Der Chef der "Wirtschaftweisen", Lars P. Feld, hat die Bundesregierung dazu aufgefordert, beim geplanten Konjunkturprogramm Maß zu halten. "Es darf kein Freibier für alle geben", sagte Feld der Deutschen Presse-Agentur: "Der Staat darf finanziell nicht überfordert werden." Deswegen sollten die Mittel möglichst effektiv eingesetzt werden - dort, wo jeder Euro am meisten bringe. Pläne für einen Familienbonus lehnte Feld ab. "Ein Familienbonus oder auch Konsumgutscheine würden verpuffen." Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung berät die Politik. Umgangssprachlich werden die Experten auch als "Wirtschaftsweisen" bezeichnet. Die Bundesregierung will Anfang Juni ein Konjunkturprogramm beschließen. Ziel ist es, die Wirtschaft im Zuge der schrittweisen Lockerung der Corona-Beschränkungen anzukurbeln. Infolge der Krise wird eine schwere Rezession erwartet.

+++ "New York Times" ehrt Corona-Opfer mit ungewöhnlicher Titelseite +++

24.05.20, 02:30

Die Titelseite der "New York Times" ist heute den amerikanischen Opfern der Coronavirus-Pandemie gewidmet: Die Zeitung hat in sechs Spalten ganzseitig die Namen von Hunderten Verstorbenen abgedruckt. In der Ausgabe stehen insgesamt 1000 Namen aus veröffentlichten Nachrufen und jeweils ein persönlicher Satz zu den Opfern. "Die 1000 Menschen hier stellen nur ein Prozent der Opfer dar. Keiner von ihnen war nur eine Statistik", schrieb die Zeitung auf der über Twitter veröffentlichten Titelseite. Die Überschrift, die sich von links nach rechts über die ganze Seite erstreckte, lautete: "Fast 100 000 Tote in den USA, ein unermesslicher Verlust". Nach Daten der Universität Johns Hopkins sind in den USA bis Samstagabend (Ortszeit) gut 1,6 Millionen bekannte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus und rund 97 000 Todesfälle gemeldet worden. Der neue Erreger Sars-CoV-2 kann die vor allem für ältere Menschen sehr gefährliche Lungenkrankheit Covid-19 auslösen.

+++ Erneut Proteste gegen Corona-Beschränkungen in Hessen +++

23.05.20, 17:51 Uhr

Aus Protest gegen die Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie sind in mehreren hessischen Städten Menschen auf die Straße gegangen. Bei einer Demonstration in Frankfurt unter dem Motto "Hände weg vom Grundgesetz" zählte die Polizei rund 200 Teilnehmer. Es habe auch einen Protest gegen diese Veranstaltung gegeben, mit etwa 100 Teilnehmern. Bei der Haupt-Versammlung hätten einige Teilnehmer die vorgeschriebenen Abstände nicht eingehalten und keine Gesichtsmaske getragen, sagte eine Sprecherin der Polizei. Auch nach Hinweisen hätten sie dies nicht geändert. Die Beamten hätten die Personalien festgestellt, wegen der Verstöße würden Bußgeldverfahren eingeleitet. In Büdingen (Wetteraukreis) gingen laut Polizei rund 20 Menschen gegen die Corona-Einschränkungen auf die Straße. In Marburg war mit einem Protest mit erwarteten 50 bis 100 Teilnehmern gerechnet worden. In diesem Fall war laut Polizei ebenfalls eine Gegendemonstration angekündigt gewesen.

+++ Hanau sagt muslimisches Fasten-Gebet ab +++

23.05.20, 17:00 Uhr

Wegen des Corona-Ausbruchs nach einem Gottesdienst in Frankfurt hat die Stadt Hanau jetzt ein geplantes muslimisches Fasten-Gebet zum Zuckerfest abgesagt. Das haben der Main-Kinzig-Kreis und die Stadt Hanau in einer Dringlichkeits-Sitzung beschlossen. Zu der Veranstaltung im Herbert-Dröse-Stadion wären bis zu 1.000 Gläubige aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet erwartet worden. Dieses Risiko sei zu groß gewesen, so Hanaus Oberbürgermeister Kaminsky. Bei dem Gottesdienst einer Baptisten-Gemeinde in Frankfurt hatten sich mehr als 40 Menschen mit Corona infiziert: 16 davon kommen aus Hanau.

+++ Spanien lässt Touristen erst im Juli rein +++

23.05.20, 16:49 Uhr

Der Corona-Hotspot Spanien will im Juli seine Grenzen für ausländische Touristen öffnen. „Ab Juli wird der Empfang ausländischer Touristen unter sicheren Bedingungen wiederaufgenommen werden“, sagte Ministerpräsident Pedro Sánchez in einer Rede an die Nation. „Wir werden garantieren, dass die Touristen keine Risiken eingehen werden und auch, dass sie keine Risiken für uns verursachen“, erklärte der sozialistische Politiker.

+++ Zahl der Corona-Fälle geringfügig gestiegen +++

23.05.20, 16:01 Uhr

In Hessen ist die Zahl der bestätigten Corona-Fälle geringfügig gestiegen. Wie das Sozialministerium in Wiesbaden mitteilte, sind bis Samstag (Stand 14.00 Uhr) seit Beginn der Pandemie 9670 Betroffene gezählt worden, 14 mehr als am Tag zuvor. An der Krankheit war ein Mensch mehr gestorben, die Zahl der Todesfälle erhöhte sich damit auf 458. In der Statistik des Ministeriums werden nur Angaben erfasst, die von den Kommunen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in eine elektronische Datenbank eingegeben wurden.Bei den regionalen Zahlen der Corona-Fällen sind die Städte und Gemeinden weiterhin ein gutes Stück von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Wenn diese erreicht wird, drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. In den meisten Fällen war die Zahl der Neuinfektionen einstellig.

+++ Thüringen will allgemeine Corona-Beschränkungen beenden +++

23.05.20, 15:05 Uhr

Das Land Thüringen will Anfang Juni die allgemeinen Corona-Beschränkungen beenden. Damit würden landesweite Vorschriften zu Mindestabständen, dem Tragen von Mund-Nasen-Schutz sowie Kontaktbeschränkungen der Vergangenheit angehören. „Ab 6. Juni möchte ich den allgemeinen Lockdown aufheben und durch ein Maßnahmenpaket ersetzen, bei dem die lokalen Ermächtigungen im Vordergrund stehen“, sagte Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) den Zeitungen der Mediengruppe Thüringen. Die Details sollen nach Angaben einer Regierungssprecherin in der Kabinettssitzung am Dienstag beraten werden.

+++ Tui will noch im Juni Touristen nach Mallorca fliegen +++

23.05.20, 09:03 Uhr

Der Reisekonzern Tui will bereits in wenigen Wochen wieder Reisen zu verschiedenen Zielen durchführen - unter anderem nach Mallorca. "Ab Ende Juni wollen wir pünktlich zu den Sommerferien wieder fliegen", sagte Vorstandschef Fritz Joussen der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Samstag). Mallorca soll demnach schon bald angesteuert werden. "Wir wollen Mitte/Ende Juni den Flugverkehr nach Mallorca wieder aufnehmen." Österreich, Griechenland, Zypern, Kroatien und Bulgarien seien ebenfalls sehr gut vorbereitet, sagte der Tui-Chef. Die Hotel-Saison solle dort spätestens am 1. Juli starten. Mit der Türkei befinde man sich in Gesprächen. "Es wird eine Dynamik der Öffnungen geben, weil es keinen Grund für einen dauerhaften Lockdown des Tourismus gibt." Zuletzt hatte es bei den Beratungen innerhalb der Europäischen Union zum Abbau der Reisebeschränkungen vor den Sommerferien erste Fortschritte gegeben. Außenminister Heiko Maas (SPD) zeigte sich am Mittwoch nach Videokonferenzen mit den Nachbar- und Urlaubsländern der Deutschen zuversichtlich, dass die weltweite Reisewarnung nach dem 14. Juni zumindest für die EU aufgehoben werden kann.

+++ Sieben Menschen nach Restaurantbesuch mit Corona infiziert +++

23.05.20, 04:40 Uhr

Bei einem Restaurantbesuch im Landkreis Leer in Niedersachsen haben sich offenbar sieben Menschen mit dem Coronavirus infiziert. "Die Infektionen stehen vermutlich in Zusammenhang mit einem Besuch in einem Lokal", teilte der Landkreis mit. Diese neuen Fälle hätten dazu geführt, dass bereits für mindestens 50 Menschen "vorsorglich häusliche Quarantäne" angeordnet worden sei. Weitere Testergebnisse stünden noch aus. 

+++ DGB beharrt auf Kaufprämie für Autos +++

23.05.20, 02:40 Uhr

Um die deutsche Wirtschaft in der Corona-Krise wieder auf die Beine zu bringen, beharrt der Deutsche Gewerkschaftsbund trotz Kritik auf eine Kaufprämie für Autos. "Auch eine Kaufprämie für Fahrzeuge ist sinnvoll, wenn sie technologieoffen ist und auch für emissionsarme Verbrenner gilt", sagte DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Zuletzt hatten die Wirtschaftsweisen die derzeit diskutierte Kaufprämie abgelehnt. Solche Projekte würden keine durchschlagende konjunkturelle Wirkung erzielen, argumentieren die Experten jüngst in einem Beitrag für die "Süddeutsche Zeitung".

+++ Frankfurter Bordellbetreiber wehren sich gegen Schließungen +++

22.05.20, 19.00 Uhr

Frankfurter Bordellbetreiber wehren sich in einem Eilverfahren dagegen, dass ihre Bordelle in der Corona-Krise weiterhin geschlossen bleiben sollen. Ein entsprechender Antrag ging beim Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel ein, wie ein Sprecher des VGH auf Anfrage mitteilte. Der Antrag richtet sich demnach gegen die Corona-Verordnung des Landes Hessen. Geltend machen wollen die elf Bordellbetreiber insbesondere einen Verstoß gegen die Berufsfreiheit. Wann eine Entscheidung abzusehen ist, war zunächst noch offen.

+++ Fernbus-Anbieter Flixbus nimmt Betrieb wieder auf +++

22.05.20, 18:54 Uhr

Reisende und Pendler in Deutschland können wieder Fernbus fahren. Nach zwei Monaten Corona-Pause kündigte Flixbus einen Neustart für kommenden Donnerstag (28. Mai) an. Die grünen Busse steuern zunächst knapp 50 Halte an, wie der deutsche Marktführer ankündigte. Vor der Krise waren es zehn Mal so viele gewesen. Busse werden nach jeder Fahrt desinfiziert. Es gilt der Sicherheitsabstand von 1,50 Metern an Haltestellen und beim Ein- und Aussteigen. Fahrkarten würden berührungslos kontrolliert, Desinfektionsmittel stehe bereit. Wie bei der Bahn sollen Sitzplätze aber nicht gesperrt werden, wie Flixbus-Geschäftsführer Schwämmlein sagte. "Das ist wirtschaftlich nicht darstellbar." Fahrgäste müssen aber während der gesamten Fahrt Mundschutz tragen. 

+++ Söder setzt Obergrenze für Staatsschulden in Corona-Krise +++

22.05.20, 18:16 Uhr

Maximal 100 Milliarden Euro zusätzliche Schulden soll der Bund nach Ansicht von CSU-Chef Markus Söder in diesem Jahr zur Bewältigung der Corona-Krise aufnehmen dürfen. Dies sagte Bayerns Ministerpräsident in seiner Rede auf dem ersten Internet-Parteitag in der CSU-Geschichte. Konzepte über weitere Neuverschuldungen von bis zu 150 oder 200 Milliarden Euro seien nicht finanzierbar, alle Hilfen müssten „ökonomisch sinnvoll“ bleiben.

+++ Erstmals zeigt Corona-Impfstoff kleine Erfolge +++

22.05.20, 17:56 Uhr

Erstmals hat sich ein möglicher Impfstoff gegen das Coronavirus bei Tests an Menschen zumindest teilweise als wirkungsvoll gezeigt. Der Wirkstoff Ad5-nCoV habe sich im sogenannten Phase-1-Versuch als sicher und gut verträglich herausgestellt, hieß es in einer am Freitag im Fachjournal „The Lancet“ veröffentlichten Studie des Beijing Institute of Biotechnology. Vor allem aber habe er eine Immunabwehr-Reaktion auf das Virus Sars-CoV-2 im menschlichen Körper erzeugt. Weitere Versuche seien jedoch notwendig, um herauszufinden, ob diese Reaktion auch eine Infektion mit dem Virus verhindere.

+++ Kein Kreis in Hessen an 50-Fälle-Schwelle +++

22.05.20, 16:00 Uhr

In Hessen liegen weiterhin alle Kreise und Städte weit unter der zulässigen Schwelle für Neuinfektionen. Den höchsten Wert hat aktuell Frankfurt, wo es in dieser Woche viele Corona-Infektionen in einem Flüchtlingsheim gab. Keinen einzigen bestätigten Fall gab es in der zurückliegenden Woche im Vogelsbergkreis. Wie das Sozialministerium in Wiesbaden mitteilte, liegt die Zahl der insgesamt seit Beginn der Tests bestätigten Fälle in Hessen bei 9656, das waren 82 mehr als am Vortag. In den letzten sieben Tagen kamen 423 Neuinfektionen dazu. 457 Menschen sind bisher in Hessen an Covid-19 gestorben, von Donnerstag auf Freitag kamen sechs Todesfälle dazu. Bund und Länder hatten festgelegt, dass Beschränkungen verhängt werden müssen, wenn es in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt in einer Woche mehr als 50 neue Fälle je 100.000 Einwohner gibt. 

+++ Oper Frankfurt öffnet für 100 Besucher +++

22.05.20, 15:00 Uhr

Die Oper Frankfurt tastet sich mit kleiner Besetzung und stark reduzierter Platzzahl an eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs heran. Nachdem das Land Hessen die Auflagen für Kulturveranstaltungen gelockert hat, wollte man "so schnell wie möglich wieder live vor Publikum spielen", teilte das mehrfach ausgezeichnete Opernhaus mit. Um Zuschauern und Künstlern einen sicheren Theaterabend bieten, werde intensiv an der Erstellung eines Hygienekonzeptes gearbeitet. 

+++ Krankenkassen wollen Geld für Corona-Tests vom Staat zurückbekommen +++

22.05.20, 13:56 Uhr

Die Krankenkassen pochen angesichts der geplanten Ausweitung von Corona-Tests darauf, dass der Staat die Kosten mitträgt. "Im Rahmen der Pandemiebekämpfung die Tests auszuweiten, erscheint auf jeden Fall sinnvoll", sagte der Sprecher des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) der Deutschen Presse-Agentur. Als staatliche Aufgabe müssten Tests in diesem Rahmen auch vom Staat finanziert werden. "Wir sind gesetzlich verpflichtet, in vielen Fällen die Reihentests zunächst zu finanzieren", erklärte der Sprecher. Wie hoch die Gesamtkosten würden, hänge davon ab, wie ihre Zahl sich entwickle. "Bei 59 Euro Kosten pro Test liegt es auf der Hand, dass wir am Ende vermutlich von einer gewaltigen Summe reden werden", sagte er. "Selbstverständlich werden wir bei den Finanzberatungen im Herbst darauf drängen, dass die gesetzliche Krankenversicherung diese Kosten aus dem Bundeshaushalt erstattet bekommt."

+++ Scholz plant offenbar Familienbonus von 300 Euro pro Kind +++

22.05.20, 13:30 Uhr

Finanzminister Olaf Scholz (SPD) will die Kaufkraft nach der Corona-Krise einem Bericht zufolge mit einem Familienbonus stärken. Eltern sollten für jedes Kind einmalig 300 Euro bekommen, berichtete der "Spiegel" am Freitag über Pläne aus dem Finanzministerium. Die Maßnahme könne den Bund zwischen fünf und sechs Milliarden Euro kosten und Teil des für Juni geplanten Konjunkturpakets sein. Außerdem sollten Gastwirte und Künstler einen Ausgleich für entgangenes Einkommen bekommen - gemessen am Durchschnittsverdienst der vergangenen Jahre. Für Unternehmen plant Scholz laut "Spiegel" Erleichterungen bei Abschreibungen oder Investitionszulagen. Das Konjunkturpaket werde bis zu 150 Milliarden Euro umfassen.

+++ Kinderärzte: Pauschales Verbot von Präsenzunterricht ungerechtfertigt +++

22.05.20, 13:08 Uhr

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte hält in der Corona-Krise ein pauschales Verbot von Präsenzunterricht in Schulen für medizinisch nicht gerechtfertigt. Es sei auch "nicht nachvollziehbar und daher inakzeptabel", Lehrergruppen vom Präsenzunterricht auszunehmen, erklärte Verbandspräsident Thomas Fischbach. "Verbesserte Hygienemaßnahmen und die angemessene Ausstattung der Lehrkräfte zum Beispiel mit Mund-Nasen-Schutz und Händedesinfektionsmitteln wären hier der richtige Weg", betonte der Kölner Mediziner. Damit wäre es nicht mehr nötig, bis zu einem Drittel der Lehrkräfte vom Unterricht auszunehmen, nur weil sie etwa 60 Jahre oder älter seien. Dies sei sachlich nicht zu rechtfertigen.

+++ Nach 65 Corona-Fällen in Frankfurter Unterkunft sieben weitere Infizierte +++

22.05.20, 12:50 Uhr

Weitere sieben Bewohner einer Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete im Frankfurter Stadtteil Bockenheim sind positiv auf Covid-19 getestet worden. Dies teilte eine Sprecherin des Frankfurter Gesundheitsdezernats mit. Allen gehe es klinisch gut, eine stationäre Behandlung im Krankenhaus sei bei niemanden notwendig gewesen. Bei 65 Menschen war bereits zuvor eine Infektion nachgewiesen worden.

+++ Altmaier will schnellere weitere Hilfen für Firmen +++

22.05.20, 12:38 Uhr

Angesichts der massiven wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise dringt Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) auf schnelle weitere Hilfen für Firmen. "Manchen Unternehmen bleibt schlicht keine Zeit mehr", sagte Altmaier der Deutschen Presse-Agentur. "Ich habe deshalb Vorschläge vorgelegt, wie sie die nächsten Wochen überbrücken können." Er sei dazu im Gespräch mit Finanzminister Olaf Scholz (SPD). "Das ist zeitkritisch."

+++ Frankfurter Justiz befürchtet Überlastung durch Verfahren um Flugtickets +++

22.05.2020, 12:33 Uhr

Die Frankfurter Justiz fürchtet eine nicht zu bewältigende Klagewelle, weil Fluggesellschaften in der Corona-Krise stornierte Flüge nicht rechtzeitig erstatten. "Wir erwarten, dass sich Luftverkehrsunternehmen rechtstreu verhalten und gesetzliche Verpflichtungen zur Rückerstattung von stornierten Tickets erfüllen", erklärte der Vize-Präsident des Amtsgerichts Frankfurt, Frank Richter. Am Mittwoch hatte das Verbraucherportal "Flightright" angekündigt, im Namen von rund 20 000 Passagieren bei den Gesellschaften Lufthansa und Ryanair ausstehende Gelder einzuklagen. Zusammengenommen gehe es um rund 20 Millionen Euro.

+++ Karlsruhe: Corona-Beschränkungen auch für psychisch Kranke zumutbar +++

22.05.20, 12:07 Uhr

Die Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln in der Corona-Krise sind nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts auch psychisch kranken Menschen zuzumuten. Den Eilantrag hatte ein Mann aus Hessen eingereicht, der seit Jahren eine schwere Depression hat. Er trug vor, sein Leiden verschlimmere sich, wenn er keinen direkten Kontakt zu anderen Menschen pflegen könne. Es gehe ihm bereits merklich schlechter. Der Kläger wollte erreichen, dass die entsprechenden Regelungen in der hessischen Corona-Verordnung vorläufig außer Kraft gesetzt werden. Das lehnten die Karlsruher Richter ab. Dabei war für sie auch maßgeblich, dass den Betroffenen therapeutische und ärztliche Hilfe nicht völlig versagt wird. So könne auch der Kläger seine Therapie zumindest per Videosprechstunde fortsetzen. Vor diesem Hintergrund seien die Beschränkungen ihm und anderen psychisch Kranken zumutbar.

+++ Ministerium: Keine Probleme bei eigener Schutzmasken-Auslieferung +++

22.05.20; 11.35 Uhr

Das Bundesgesundheitsministerium hat Berichte über Verzögerungen bei der Auslieferung von Schutzausrüstung in der Corona-Krise zurückgewiesen. Falls Ärzte über Ausrüstungsmängel klagten, liege das nicht an fehlenden Lieferungen des Ministeriums, teilte ein Sprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Kassenärztliche Vereinigungen und Länder seien durch das Ministerium bislang mit etwa 400 Millionen Masken versorgt worden. "Einige haben deshalb bereits darum gebeten, die Maskenlieferungen zu stoppen." Für die Auslieferung an Praxen und Krankenhäuser seien Länder und Kassenärztliche Vereinigungen verantwortlich.

NDR, WDR und "Süddeutsche Zeitung" hatten berichtet, dass das Bundesgesundheitsministerium auf Anfrage "logistische Probleme" bei der Auslieferung eingeräumt habe. Dem Bericht zufolge begründete das Haus von Minister Jens Spahn (CDU) dies damit, dass in den vergangenen beiden Wochen eine Vielzahl von Lieferungen in den Logistiklagern gleichzeitig eingetroffen seien, so dass es nun zu Verzögerungen in der Auslieferung komme. Die Prüfung der Ware durch den TÜV sei außerdem sehr aufwendig. Etwa 20 Prozent der gelieferten Schutzmasken entsprächen nicht den hohen Normanforderungen.

+++ Kreise: Keine schnelle Lufthansa-Entscheidung zu Rettungspaket +++

22.05.20, 10:26 Uhr

Zum geplanten staatlichen Rettungspaket für die Lufthansa wird es voraussichtlich keine schnelle Entscheidung des Unternehmens geben. An diesem Freitag werde der Aufsichtsrat noch nicht zusammenkommen, verlautete aus Kreisen in Frankfurt. Nur das Kontrollgremium kann aber die außerordentliche Hauptversammlung einberufen, die für die geplanten Kapitalmaßnahmen notwendig wäre. Für dieses Aktionärstreffen gibt es laut Lufthansa eine Ladefrist von vier Wochen.

+++ Kritik an Fünf-Quadratmeter-Regel +++

22.05.20, 09:51 Uhr

In Hessen wird die Kritik an der Fünf-Quadratmeter-Regel für die Gastronomie immer lauter. Weil nur ein Gast pro fünf Quadratmeter Fläche bewirtet werden darf, lohnt die Öffnung für viele Lokale nicht. Die Begrenzung der Gäste pro Quadratmeter gibt es in keinem anderen Bundesland. Auf harmony.fm-Nachfrage kündigt das Wirtschaftsministerium an, dass die Regelung nächste Woche im Corona-Kabinett überprüft wird.

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