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Corona-Ticker: 70 Neuinfektionen in Hessen

Corona-Ticker - Hessen meldet 70 Neu-Infektionen

Die Zahl der Corona-Infektionen ist bei uns um 70 gestiegen, es gibt einen weiteren Todesfall. Die Kommunen bei uns sind von zusätzlichen Beschränkungen des öffentlichen Lebens aber weit entfernt.

In München steigen die Zahlen unterdessen immer deutlicher über den Grenzwert von 50 Neuansteckungen pro Woche und 100 000 Einwohnern.

Und: Hessen will sich zusammen mit Bayern im Bundesrat dafür einsetzen, dass mehr Menschen ihr Homeoffice von der Steuer absetzen können. Insbesondere Bürger, die sich kein eigenes Arbeitszimmer einrichten können, sollen von der geplanten "Einfachvariante" profitieren, heißt es.


Meldungen aus Ihrer Region finden Sie auch in den Corona-Updates unserer sechs Regionalstudios: Nordhessen, Osthessen, Mittelhessen, Rhein-Main, Region Wiesbaden, Südhessen


Welche Corona-Regelungen gelten in Hessens Schulen zum neuen Schuljahr? | Aktuelle Liste mit Schulausfällen


Die Verordnungen der Hessischen Landesregierung zur Bekämpfung des Corona-Virus sind auf www.hessen.de abrufbar.

Tagesaktuelle Liste der Corona-Fälle in Hessen nach Landkreisen.


+++ Nach Geburtstagsparty: 14 Infizierte, Hunderte in Quarantäne +++

20.09.20, 20:09 Uhr

Nach einer privaten Geburtstagsparty in Dettingen auf der Schwäbischen Alb sind 14 Teilnehmer positiv auf das Coronavirus getestet worden. Hunderte weitere Personen befinden sich in Quarantäne. Das teilte der Leiter des Kreisgesundheitsamtes Reutlingen mit. An der Party, für die kein Hygienekonzept notwendig gewesen sei, hätten vom 12. auf den 13. September 33 Menschen teilgenommen. In Baden-Württemberg seien bis zu 100 Teilnehmer an solchen Feiern erlaubt.

+++ Demo gegen Corona-Maßnahmen in Düssldorf +++

20.09.20, 17:30 Uhr

Begleitet von Gegendemonstrationen und starken Polizeikräften haben einige Tausend Menschen in Düsseldorf gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen protestiert. Der Demonstrationszug durch die Innenstadt war von einer regionalen Gruppe der Initiative Querdenken angemeldet worden. Der Veranstalter sprach von 5000 bis 6000 Teilnehmern. Eingestellt waren Veranstalter und Polizei auf deutlich mehr. An einer Gegendemonstration der Initiative "Düsseldorf stellt sich quer" beteiligten sich einige Hundert Menschen. 

+++ Fallzahlen in München steigen weiter +++

20.09.20, 16:12 Uhr

Während in München als Ersatz für das ausgefallene Oktoberfest eine "WirtshausWiesn" gefeiert wird, steigen die Infektionszahlen immer deutlicher über den Grenzwert von 50 Neuansteckungen pro Woche und 100 000 Einwohnern. Am Sonntag meldete das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) für die sogenannte 7-Tage-Inzidenz einen Wert von 55,6.Am Samstag hatte er bei 54,2 gelegen. Am Freitag war die Kennziffer mit 50,7 erstmals wieder über der Grenze von 50 gestiegen, ab der zusätzliche Infektionsschutzmaßnahmen getroffen werden sollen. Die Stadt wird am Montag über das weitere Vorgehen beraten.

+++ 70 weitere Fälle in Hessen +++

20.09.20, 15:10 Uhr

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen um 70 gestiegen. Es gab einen neuen Todesfall, wie das Sozialministerium in Wiesbaden mitteilte. Die kritische Schwelle von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen wurde demnach in allen kreisfreien Städten und Landkreisen deutlich unterschritten. Den höchsten Wert bei der sogenannten Inzidenz hat der Landkreis Groß-Gerau mit 20,6. Es folgt die Stadt Frankfurt mit 20,4.

+++ Hessen will Homeoffice steuerlich fördern +++

20.09.20, 13:39 Uhr

Hessen und Bayern wollen sich im Bundesrat dafür einsetzen, dass mehr Menschen ihr Homeoffice von der Steuer absetzen können. Insbesondere Bürger, die sich kein eigenes Arbeitszimmer einrichten können, sollen von der geplanten "Einfachvariante" profitieren, wie der bayerische Finanzminister Albert Füracker (CSU) und sein hessischer Kollege Michael Boddenberg (CDU) am Sonntag gemeinsam mitteilten. Die Initiative, die sie in den Finanzausschuss des Bundesrates einbringen wollen, sieht vor, dass pro vollem Tag im Homeoffice ein Pauschalbetrag von fünf Euro als Werbungskosten angesetzt werden kann - maximal 600 Euro pro Jahr.

+++ Scheuer sagte Luftverkehrsbranche weitere Corona-Hilfen zu +++

20.09.20, 04:45 Uhr

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat der angeschlagenen Luftverkehrsbranche weitere Unterstützung zugesagt. Der CSU-Politiker geht von einer globalen Neuverteilung der Luftverkehrswirtschaft aus. "Wir werden über einen gewissen Zeitraum nicht mehr die ganze Bandbreite der Mobilität in der Luft haben. Manche freuen sich darüber, ich nicht. Und wir werden auch weiterhin helfen müssen", sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Scheuer verwies auf das milliardenschwere staatliche Hilfspaket für die Lufthansa. "Aber wir denken natürlich auch an die Flughäfen. Wir bereiten gerade ein Konzept für die Regionalflughäfen vor und thematisieren die großen Verkehrsflughäfen. Wenn wir an dieser Stelle wichtige Infrastruktur verlieren, können wir sie nicht mehr reaktivieren."

+++ Deutsche Kliniken blocken immer weniger Betten für Corona-Patienten +++

20.09.20, 04:13 Uhr

Trotz steigender Infektionszahlen halten deutsche Kliniken auf ihren Intensivstationen weit weniger Betten für Corona-Patienten frei als noch vor einigen Wochen und Monaten. Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, hält das auch für richtig: "Trotz leicht angestiegener Infektionszahlen gab es keine erhebliche Belastung der Intensivstationen", sagte Reinhardt der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Dass zuletzt etwa Baden-Württemberg entschieden habe, die Quote der für Intensivpatienten mit Covid-19 freigehaltenen Betten von 35 auf 10 Prozent zu senken, halte er für angemessen. Eine Mindestquote sei zwar nötig. Die Kliniken hätten aber genügend Zeit und Erfahrung, um ihre Kapazitäten hochzufahren, wenn es wieder mehr Patienten mit schwerem Krankheitsverlauf geben sollte, so Reinhardt. In Bayern und Brandenburg müssen die Krankenhäuser seit dem Sommer gar keine Intensivbetten mehr für Covid-Patienten freihalten. Hamburg schaffte die Quote laut Bericht im August ab, Sachsen-Anhalt Anfang dieses Monats, heißt es in dem Bericht.

+++ Hessens Lehrer machen mehr als 30 560 freiwillige Corona-Tests +++

20.09.20, 04:00 Uhr

Hessische Lehrer haben inzwischen mehr als 30 560 freiwillige Corona-Tests gemacht. Davon sind vier positiv gewesen, wie das Kultusministerium in Wiesbaden auf seiner Internetpräsenz mitteilte (Stand: 17. September). Dies entspreche eine Positivrate von 0,0131 Prozent. Jeder Lehrer in Hessen darf sich bis 1. Oktober alle zwei Wochen kostenfrei auf das Coronavirus testen lassen. Davon unabhängig läuft an den hessischen Schulen bis Mitte November eine wissenschaftliche Studie mit 1000 Lehrerinnen und Lehrern zum Einsatz von Schnelltests. Die Pädagogen sollen sich alle zwei Tage zu Hause testen, mit Ausnahme der Herbstferien.

+++ Geldstrafen für Verstöße gegen Quarantäne-Pflicht in England +++

20.09.20, 01:27 Uhr

Als Reaktion auf die drastisch zunehmenden Infektionen mit dem Corona-Virus in England führt die Regierung hohe Geldstrafen für Verstöße gegen die Quarantäne-Regeln ein. Wer positiv auf das Virus getestet wird oder nach Kontakt zu Infizierten von den Gesundheitsbehörden zur Selbstisolierung angehalten wird, muss sich künftig zwingend in Quarantäne begeben. Wird diese Pflicht missachtet, drohen Geldstrafen von mehreren Tausend Euro. Die neue Vorschrift tritt in England am 28. September in Kraft und soll möglicherweise auf ganz Großbritannien - also auch Schottland, Wales und Nordirland - ausgedehnt werden. Die Mindeststrafe für Verstöße soll bei umgerechnet 1100 Euro liegen, Wiederholungstätern drohen Geldbußen bis zu 11 000 Euro (10 000 Pfund). Innerhalb Europas ist Großbritannien mit Blick auf die Todesfälle das am schlimmsten von der Pandemie betroffene Land.

+++ Hessens Kreise weite unter kritischer Inzidenz-Marke +++

19.09.20, 20:00 Uhr

Die Zahl der festgestellten Neuinfektionen mit dem Coronavirus bleibt in Hessen dreistellig. Am Samstag meldete das Gesundheitsministerium 174 neu bestätigte Fälle). Neue Todesfälle gab es keine.

Hessens Kommunen sind von zusätzlichen Beschränkungen des öffentlichen Lebens weit entfernt. Die kritische Schwelle von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen wurde am Samstag in allen kreisfreien Städten und Landkreisen deutlich unterschritten

Den höchsten Wert bei der sogenannten Inzidenz hat der Landkreis Groß-Gerau mit 21,7.

+++ Spahn: Gesundheitssystem trotz Corona-Anstiegs noch nicht überlastet +++

19.09.20, 10:48 Uhr

Das deutsche Gesundheitssystem ist derzeit trotz steigender Corona-Infektionszahlen noch nicht überlastet. Mit fast 2300 Neuinfektionen an einem Tag sei zwar der höchste Wert seit April erreicht worden, schrieb Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bei Twitter.

"Aktuell kann unser Gesundheitssystem gut mit der Situation umgehen, aber die Dynamik in ganz Europa besorgt", fügte er hinzu.

Unter Deutschlands Nachbarländern ist derzeit besonders Frankreich stark betroffen. Am Freitagabend meldeten die französischen Gesundheitsbehörden einen neuen Höchstwert von 13 215 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. 

+++ Paul-Ehrlich-Institut: Impfstoff-Zulassung Ende 2020 oder Anfang 2021 +++

19.09.20, 12:10 Uhr

Das Paul-Ehrlich-Institut rechnet weiterhin mit einer Zulassung von Corona-Impfstoffen für Ende 2020 oder Anfang 2021. Derzeit befänden sich neun Impfstoff-Kandidaten in der abschließenden klinischen Phase III, sagte Instituts-Chef Klaus Cichutek den Sendern RTL und ntv. Zwar sei der Zeitpunkt Spekulation, "aber rechnen wir mal Ende diesen Jahres, mit Beginn des nächsten Jahres mit den ersten Zulassungen."

+++ Prostituierte und Rotlicht-Betriebe fordern Ende des Corona-Lockdowns +++

19.09.20, 11:14 Uhr

Die Forderung nach Öffnung von Bordellen und anderen Prostitutionsbetrieben in Hessen steht im Mittelpunkt einer Kundgebung an diesem Samstag (12 Uhr) auf dem Frankfurter Opernplatz.

Unter dem Motto "Grünes Licht fürs Rotlicht!" fordern Prostituierte und Betreiber von Laufhäusern Perspektiven von der Politik. Anschließend ist eine Demonstration ins Bahnhofsviertel geplant (15 Uhr). Aufgerufen hat der Hilfeverein für Prostituierte, Doña Carmen. Seit Mitte März müssen die Prostitutionsbetriebe im Land wegen der Corona-Pandemie geschlossen bleiben.

+++ Hessens Kliniken füllen sich wieder +++

19.09.20, 04:00 Uhr

Nach den Auslastungsproblemen durch die Corona-Pandemie füllen sich die Betten in Hessens Kliniken wieder. "Während der Hochphase der Pandemie von Mitte März bis Juni waren die Krankenhäuser tatsächlich leer, weil die nicht dringlichen Behandlungen verschoben worden sind", sagte Reinhard Schaffert, Geschäftsführer des Klinikverbunds Hessen. Jetzt normalisiere sich die Lage. Die Auslastung der Krankenhäuser schätzt Schaffert auf 70 bis 80 Prozent. Der Klinikverbund vertritt mehr als 25 öffentliche Klinikunternehmen mit über 50 Standorten in Hessen.

+++ Fast 2.300 Corona-Neuinfektionen - höchster Wert seit Ende April +++

18.09.2020, 05:24 Uhr

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen hat erneut deutlich die Schwelle von 2.000 übersprungen und den höchsten Wert seit Ende April erreicht. Innerhalb eines Tages meldeten die Gesundheitsämter in Deutschland 2.297 neue Infektionen, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Samstagmorgen bekanntgab. Der Höhepunkt bei den täglich gemeldeten Neuansteckungen hatte Ende März/Anfang April bei mehr als 6.000 gelegen.

Die Zahl war dann in der Tendenz gesunken und im Juli wieder gestiegen. Im August lag die Zahl der Fälle dann einmal bei knapp über 2.000 (2.034).

+++ Doch keine Zuschauer beim ersten Bundesligaspiel vom 1. FC Köln +++

18.09.2020, 01:12 Uhr

Das Bundesligaspiel FC Köln gegen TSG Hoffenheim wird heute doch ohne Zuschauer stattfinden. Wegen der gestiegenen Zahl von Corona-Infektionen könne kein Publikum für das Spiel im RheinEnergieStadion zugelassen werden, teilte die Stadt Köln am Freitagabend mit. 9.200 Zuschauer waren zu der Begegnung erwartet worden. Auf die Teil-Zulassung von Zuschauern für Bundesligaspiele hatten sich die Länder am vergangenen Dienstag geeinigt. Zunächst sollen bis zu 20 Prozent der eigentlichen Kapazität ausgenutzt werden. Nach sechs Wochen soll Bilanz gezogen werden, ob dies Auswirkungen auf das Infektionsgeschehen während der Coronavirus-Pandemie hat.

+++ Trump: Impfstoff für jeden Amerikaner im April +++

18.09.2020, 00:21 Uhr

US-Präsident Donald Trump hat verkündet, dass das Land bis April kommenden Jahres genug Corona-Impfstoffe für alle Amerikaner haben werde. Es ist ein ambitioniertes Ziel, da bisher noch kein Impfstoff zugelassen wurde. Experten von Trumps Regierung hatten bisher gesagt, dass es eher bis zur Jahresmitte 2021 dauern werde, bis jeder eine Impfung bekommen könne. "Wir gehen davon aus, genug Impfdosen für jeden Amerikaner zum April zu haben", sagte Trump nun  im Weißen Haus. Die Verteilung der Impfstoffe solle binnen 24 Stunden nach der Zulassung beginnen, erklärte er. Er bekräftigte seine früheren Angaben, dass bis zum Jahresende 100 Millionen Impfdosen ausgeliefert werden sollen.

+++ Madrid will ab Montag mehrere Stadtteile abriegeln +++

18.09.2020, 23:01 Uhr

In der spanischen Hauptstadt Madrid sollen ab Montag sechs Stadtteile und sieben Kommunen im Umland zur Eindämmung der Corona-Pandemie teilweise abgesperrt werden. Sie dürften dann nur noch für dringende Angelegenheiten betreten oder verlassen werden - etwa für die Arbeit, für Arztbesuche, die Schule oder nach einer Vorladung der Justiz. Das kündigte die Regionalpräsidentin Isabel Ayuso an. Ähnliche Absperrungen gibt es auch in anderen Teilen des Landes, etwa auf Mallorca. Die Bewohner könnten weiterhin ihre Häuser verlassen und sich innerhalb ihrer abgesperrten Wohnquartiere frei bewegen, betonte die Regionalpräsidentin. Betroffen seien Wohngebiete, in denen die Zahl der Neuinfektionen bei mehr als 1000 pro 100 000 Einwohner binnen 14 Tagen liege. Das sei eine "ganz schlimme Zahl", die zum Handeln gezwungen habe, sagte Ayuso. 

+++ Karneval in Nordrhein-Westfalen weigehend abgesagt +++

18.09.2020, 22:32 Uhr

Der Sitzungs- und Straßenkarneval in Nordrhein-Westfalen fällt in der Saison 2020/21 weitgehend aus. Klassische Karnevalssitzungen soll es nach dem Willen der Landesregierung und der großen Karnevalsvereine ebenso wenig geben wie Karnevalszüge in bekannter Form. In Zeiten der Pandemie müssten drastische Einschränkungen gemacht werden, verkündeten Staatssekretär Nathanael Liminski und der Präsident des Festkomitees Kölner Karneval, Christoph Kuckelkorn, nach einem Gespräch in der Düsseldorfer Staatskanzlei. "Ein Karneval, so wie wir ihn kennen, wird in Zeiten der Pandemie nicht möglich sein", sagte Liminski. Kuckelkorn erklärte, die Karnevalschefs von Köln, Düsseldorf, Bonn und Aachen hätten die Landesregierung "um ein klares Signal zur Absage des Sitzungskarnevals gebeten". Und: "Ich bin sehr glücklich, dass wir dieses Signal heute erhalten haben."  Für den Karneval gelte der gleiche Rechtsrahmen wie für alle anderen, es könne da keine Ausnahmen geben. An neuralgischen Punkten solle es zur Sessionseröffnung am 11.11. und an den tollen Tagen sogar Alkohol- und Versammlungsverbote geben.

+++ Beschränkungen im Landkreis Cloppenburg +++

18.09.2020, 18:15 Uhr

Der niedersächsische Landkreis Cloppenburg hat auf das Überschreiten des Sieben-Tages-Grenzwertes bei Corona-Neuinfektionen mit zusätzlichen Einschränkungen des öffentlichen Lebens reagiert. In einigen Gemeinden dürfen sich nun bis zum 4. Oktober privat maximal sechs Menschen treffen. Vereinen ist es untersagt, Zusammenkünfte abzuhalten, Gaststätten müssen um 22.00 Uhr schließen. Zuvor waren in den betroffenen Gemeinden bereits Schulen geschlossen worden. Zudem war landkreisweit Mannschaftssport untersagt worden.

Fußball-Bundesligist Werder Bremen teilte außerdem mit, etwa 40 Fans aus dem Landkreis Cloppenburg keinen Zutritt zum Auftakt gegen Hertha BSC am Samstag zu gewähren. 

+++ Scholz will auch 2021 neue Milliarden-Schulden machen +++

18.09.2020, 16:37 Uhr

Im Kampf gegen die Corona-Krise will Finanzminister Olaf Scholz (SPD) im Bundeshaushalt 2021 rund 96 Milliarden Euro neue Schulden aufnehmen. Auch im kommenden Jahr soll die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse ausgesetzt werden, wie es aus Kreisen des Finanzministeriums hieß. Der Krise solle nicht hinterhergespart werden. Im laufenden Jahr liegt die Neuverschuldung auf einem Rekordniveau von rund 218 Milliarden Euro.

+++ Dänemark verschärft Corona-Maßnahmen +++

18.09.2020, 15:28 Uhr

In Dänemark werden die wegen steigender Corona-Zahlen geltenden Beschränkungen für den Raum Kopenhagen auf das ganze Land ausgeweitet und um weitere Maßnahmen ergänzt. Landesweit müssen Restaurants, Cafés und Kneipen ab Samstag bereits um 22.00 Uhr schließen, wie Ministerpräsidentin Mette Frederiksen bekanntgab. Zudem muss ab dann in allen Lokalen ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden - dieser darf wie in Deutschland abgesetzt werden, sobald man am Platz sitzt. Zudem werde die maximale Teilnehmerzahl für Versammlungen auf 50 Personen herabgesetzt, sagte Frederiksen. Auch private Veranstaltungen wie Hochzeiten und Konfirmationen sollen um 22.00 Uhr zu Ende sein.

+++ Israel wieder im Lockdown +++

18.09.20, 13:13 Uhr

In Israel hat der zweite landesweite Corona-Lockdown offiziell begonnen. Die Menschen in dem Land müssen sich in den kommenden drei Wochen erneut auf starke Einschränkungen einstellen. Schulen und Kindergärten bleiben geschlossen. Auch Hotels, Einkaufszentren sowie Freizeiteinrichtungen müssen schließen. Restaurants dürfen Essen nur noch für Lieferungen außer Haus verkaufen. Lebensmitteleinkäufe und Arztbesuche sind weiter erlaubt. Die Menschen dürfen sich nur in Ausnahmefällen weiter als 1000 Meter von ihrem Zuhause entfernen. Unklar blieb, inwiefern die Bevölkerung den Regeln Folge leistet. In den Lockdown-Zeitraum fallen wichtige jüdische Feiertage wie Rosch Haschana und Jom Kippur.

+++ Hessen hebt Corona-Besuchsbeschränkungen für Altenheime auf +++

18.09.20, 12:22 Uhr

Hessen hebt die coronabedingten allgemeinen Besuchsbeschränkungen für Alten- und Pflegeheime auf. Es werde ab Ende September keine verbindlichen Vorgaben des Landes zur Dauer und Anzahl der Besuche mehr geben, teilten Staatskanzlei und Sozialministerium in Wiesbaden mit. Maßgeblich seien nun die jeweiligen Schutzkonzepte und Hygienepläne der Einrichtungen. Bislang durften Bewohner von Alten- und Pflegeheimen innerhalb einer Kalenderwoche nur dreimal eine Besucherin oder ein Besucher empfangen. In Einrichtungen für Behinderte durfte täglich ein Mensch zu Besuch kommen. Die neue Regelung gilt laut Staatskanzlei ab dem 29. September 2020.

+++ Corona halbiert Umsatz und Besucherzahl in Hessens Kinos +++

18.09.20, 12:28 Uhr

Die Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie treffen Hessens Kinos hart. Im ersten Halbjahr 2020 hat sich die Zahl der Besucher und der Umsatz der Lichtspielhäuser mehr als halbiert, wie aus Zahlen der Filmförderungsanstalt (FFA) in Berlin hervorgeht. Demnach besuchten von Januar bis Juni 2,02 Millionen Menschen die Kinos. Im Vorjahreszeitraum waren es 4,16 Millionen gewesen. Die Umsätze sanken von 35,57 Millionen Euro auf 16,97 Millionen. Hessens Kinos waren wegen des sogenannten Lockdowns mehrere Monate geschlossen gewesen. Erst im Mai hatten die Lichtspielhäuser wieder öffnen dürfen, einige sind aber bis heute zu. Die Beschränkungen wegen der Pandemie erlauben nur, einen Teil der Sitzplätze zu belegen.

+++ Bericht: Wieder Lockdown in Großbritannien geplant +++

18.09.20, 10:06 Uhr

Wegen der sich dramatisch verschlimmernden Corona-Lage in Großbritannien könnte dem ganzen Land laut einem Medienbericht im Oktober wieder ein Lockdown bevorstehen. Top-Forscher hätten die Maßnahme der Regierung empfohlen, um die stark steigenden Infektionszahlen wieder in den Griff zu bekommen, berichtete die "Financial Times". Der zweiwöchige Lockdown soll demnach während der Schulferien im Oktober stattfinden. Gesundheitsminister Matt Hancock reagierte in einem BBC-Interview ausweichend auf den Bericht: "Wir möchten einen nationalen Lockdown vermeiden, aber wir sind darauf vorbereitet." Der Minister räumte ein, dass nicht nur die Infektionen zunehmen, sondern auch die Zahl der Covid-19-Patienten in den britischen Krankenhäusern.

+++ WirtshausWiesn statt Oktoberfest in München +++

18.09.20, 09:22 Uhr

Trotz der coronabedingten Absage des Oktoberfests rüsten sich Wirte in München für einen Anstich. In vielen Wirtshäusern werden zum ursprünglich geplanten Wiesnstart am Samstag um 12.00 Uhr Bierfässer angestochen. Mit der "WirthausWiesn" wollen gut 50 Wirte bis 4. Oktober ein wenig Oktoberfeststimmung schaffen. Für die "WirtshausWiesn" gelten wie für alle gastronomischen Betriebe die Regelungen der Staatsregierung zum Infektionsschutz, unterstrich Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD). Dies gelte "unabhängig davon, ob Wiesnbier oder Wiesnschmankerl serviert werden". Alle, die feiern wollten, bat Reiter um Einhaltung der Corona-Regeln. Aus Sorge um mögliche private Ersatzpartys mit hohem Infektionsrisiko hat die Stadt Samstag auf der Theresienwiese ein Alkoholverbot verhängt.

+++ Qantas-Rundflug nach Nirgendwo in Rekordzeit ausverkauft +++

18.09.20, 07:46 Uhr

Ein von der australischen Airline Qantas angekündigter kurioser Langstrecken-Rundflug nach Nirgendwo war innerhalb von nur zehn Minuten ausverkauft. Eine Boeing 787-9 Dreamliner soll am 10. Oktober in Sydney starten und dann relativ niedrig über die bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Landes fliegen, um ohne Zwischenlandung sieben Stunden später wieder in Sydney zu landen. Die wegen der Corona-Pandemie in finanzielle Not geratene Gesellschaft will mit der originellen Idee Gäste zurückgewinnen und ihnen zumindest aus der Luft ein Überwinden der derzeit geschlossenen Grenzen innerhalb des Landes ermöglichen. Ein Reisepass oder Corona-Quarantäne sind nicht nötig.

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