Nachrichten > Nordhessen, Top-Meldungen >

Hessen für neue Regeln beim Lebensmittel-Rückruf

Konsequenz aus Wilke-Skandal - Hessen fordert neue Rückruf-Regeln

© dpa

Nach dem Wurst-Skandal bei Wilke fordern Hessen und Rheinland-Pfalz im Bundesrat mehr Einheitlichkeit beim Rückruf von belasteten Lebensmitteln.

Hessen und Rheinland-Pfalz fordern mehr Einheitlichkeit beim Rückruf von belasteten Lebensmitteln.

Für eine effektive Kontrolle von Lieferwegen sollen die Vorgaben strenger werden. Beide Länder wollen sich im Bundesrat in Berlin für entsprechende Änderungen im Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch stark machen, wie Hessens Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) in Wiesbaden mitteilte. Hessen ziehe damit auch eine Konsequenz aus dem Fall Wilke.

Einheitliche Lieferlisten gefordert

"Wir wollen die Effektivität von Rückrufen belasteter Lebensmittel weiter verbessern", erklärte Hinz. "Um Lieferwege schnell ermitteln zu können, fordern wir eine Verpflichtung von Lebensmittelunternehmen, einheitliche Lieferlisten zu führen und diese, wenn nötig, innerhalb von 24 Stunden an die Behörde zu übermitteln." Dies würde den Ablauf der Rückrufe deutlich verbessern.

Konsequenz aus Wurst-Skandal bei Wilke

In Wurst-Waren der nordhessischen Firma Wilke waren im vergangenen Jahr Listerien nachgewiesen worden. Die Keime können bei geschwächtem Immunsystem lebensgefährlich sein. 37 Krankheitsfälle, darunter drei Todesfälle, werden mit Wilke in Verbindung gebracht. Die Staatsanwaltschaft Kassel ermittelt gegen den Geschäftsführer, die stellvertretende Geschäftsführerin und den Produktionsleiter unter anderem wegen fahrlässiger Tötung und gewerbsmäßigen Betrugs.
 

Mehr von harmony.fm

Caravan gewinnen Die harmony.fm Roadtrip-Songs

Wünschen Sie sich Ihren Lieblings-Roadtrip-Song und gewinnen Sie einen Caravan.

Dürfen wir uns vorstellen? Über harmony.fm

Die großen Hits aus einer guten Zeit, das ist harmony.fm. Hier erfahren Sie mehr über uns und unsere Musik.

nach oben