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BGH: Reiterhof-Urteil bestätigt

Stallbursche bekommt lebenslang - BGH bestätigt Schönecker Reiterhof-Urteil

© dpa

Symbolbild

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat das Urteil im Prozess um den Mord an einer Reiterhof-Chefin in Schöneck (Main-Kinzig-Kreis) bestätigt. Die höchsten deutschen Strafrichter beurteilten die Revision des verurteilten Stallburschen in einem Beschluss als unbegründet, wie der BGH mitteilte. Zuvor hatte der "Hanauer Anzeiger" darüber berichtet. Damit ist das Urteil der 1. Schwurgerichtskammer am Hanauer Landgericht unanfechtbar.

22-Jähriger war verurteilt worden

Mitte September 2019 hatte die Kammer einen rumänischen Stallburschen wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der zur Tatzeit 22-Jährige heimtückisch vorging und die Arg- und Wehrlosigkeit seines Opfers ausnutzte. Eine besondere Schwere der Schuld wurde nicht festgestellt. Der Rumäne war als Hilfsarbeiter auf dem Pferdehof im Ortsteil Büdesheim beschäftigt.

Motiv war ein Streit um Kündigung

Die Tat ereignete sich am 10. September 2018. Nach einem Streit im Zusammenhang mit dem zwischenzeitlich gekündigten Arbeitsplatz soll der Mann der 51-jährigen Deutschen plötzlich ein Seil um den Hals gelegt und sie erdrosselt haben. In Vernehmungen bei der Polizei räumte der Stallbursche die Tat ein. Vor Gericht wiederholte er sein Geständnis. Ein Motiv sei Streit um Geld gewesen, erklärte der Vorsitzender Richter Peter Graßmück.

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