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Nach Niederlage in Straßburg: Aussprache mit Rebic

Nach Niederlage in Straßburg - Hütter spricht sich mit Rebic aus

Nach der 0:1-Niederlage von Eintracht Frankfurt im Playoff-Hinspiel beim französischen Liga-Pokal-Sieger Racing Straßburg steht besonders Stürmer Ante Rebic in der Kritik. Für ihn fand Eintracht-Trainer Hütter nach der Partie deutliche Worte. Die Eintracht muss nun um den Einzug in die Europa-League-Gruppenphase bangen. Im Rückspiel in einer Woche vor heimischer Kulisse braucht die Mannschaft eine deutliche Leistungssteigerung zum Weiterkommen.

Bei Eintracht Frankfurt war die Stimmung nach der ersten Saison-Pleite im Keller. "Wir waren gut vorbereitet, konnten es aber nicht umsetzen. Straßburg hat gezeigt, dass es keine Spaßfahrt für uns wird", sagte Eintracht-Trainer Adi Hütter.

Ultimatum für Rebic

Am Pranger besonders ein Spieler: Stürmer Ante Rebic. Er wurde nach seinem Lustlos-Auftritt in der ersten Halbzeit zur Pause ausgewechselt. "Wenn ich für Eintracht Frankfurt spiele, möchte ich, dass man sich zerreißt. Das habe ich heute nicht gesehen", kritisierte Hütter den Vize-Weltmeister aus Kroatien und kündigte an: "Wir werden uns mit ihm zusammensetzen und Klartext sprechen." Von dem 25-Jährigen erwartet er dann ein klares Bekenntnis: "Wenn er hier bleiben möchte, will ich, dass er dies auch zeigt. Wenn nicht, müssen wir eine Lösung suchen." 

Rebic-Einsatz gegen Leipzig hängt ausschließlich von der Fitness ab

Bereits am Freitag musste Rebic zu der von Hütter direkt nach dem Abpfiff angekündigten Aussprache antreten. Über das Ergebnis schwieg sich der Eintracht-Trainer aus. "Wichtig ist, dass wir gesprochen haben", teilte er lediglich mit. Die Differenzen scheinen zunächst aber ausgeräumt. Ob der angeschlagene Rebic (Wade) am Sonntag im Bundesligaspiel bei RB Leipzig zum Einsatz komme, habe "ausschließlich damit zu tun, ob er fit ist", versicherte Hütter.

"Leistung passt nicht zu ihm"

Die desolate Vorstellung von Rebic hatte dem 49-Jährigen am Donnerstagabend die Zornesfalten auf die Stirn getrieben und ihn nach 45 Minuten zum Handeln gezwungen. "Die Leistung passt nicht zu ihm. Sich in so einem wichtigen Spiel so zu verhalten, so zu bewegen, von der Körpersprache her, das hat mir nicht gefallen. Deshalb habe ich ihn zur Pause erlöst", wetterte der sonst stets ruhige Österreicher nach dem Spiel. 

Auch Trapp kritisiert die Einstellung

Zuvor war es schon in der Eintracht-Kabine laut geworden, denn auch die Mannschaft fühlte sich von Rebic im Stich gelassen. "Wir können nur bestehen, wenn alle elf auf dem Platz Gas geben. Das war in der ersten Halbzeit nicht der Fall", kritisierte Nationaltorwart Kevin Trapp den 25-Jährigen. "Das haben wir intern angesprochen." 

Nach Niederlage in Straßburg: Aussprache mit Rebic

Eintracht-Trainer Adi Hütter kritisiert Stürmer Ante Rebic

Ohne Bas Dost schwach im Sturm

Ein Vollblutstürmer wie Bas Dost hätte der Eintracht in Straßburg besonders gutgetan. Denn derzeit ist niemand da, der auch nur annähernd die Abschlussstärke der abgewanderten Luka Jovic (Real Madrid) und Sébastien Haller (West Ham United) hat. Doch der Wechsel des Niederländers von Sporting Lissabon zu den Hessen verzögert sich weiter - auch im Rückspiel gegen Straßburg am kommenden Donnerstag kann Dost der Eintracht definitiv nicht helfen. "Das ist nervig", räumte Sportvorstand Fredi Bobic ein. 

Gute Ausgangsposition verspielt

In der ersten Halbzeit verspielten die Frankfurter mit einem schwachen Auftritt eine gute Ausgangsposition. Der Gegentreffer von Lucien Zohi (33. Minute) schmerzte enorm. "Wir haben zu wenig Zugriff gehabt und die Möglichkeiten, die wir nach vorne gehabt hätten, stümperhaft liegengelassen", kritisierte Hütter. Dennoch glauben die Frankfurter weiter an ein Happy End. "Wenn wir an die zweite Halbzeit anknüpfen, können wir es noch biegen", sagte Bobic. 

DFB-Pokalspiel terminiert

Unterdessen ist das DFB-Pokalspiel der Frankfurter zeitgenau angesetzt worden. Die Eintracht tritt in der zweiten Runde des DFB-Pokals auswärts am Mittwoch, 30. Oktober um 20.45 Uhr, beim FC St. Pauli an.

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