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EL: Eintracht erwartet physisch starke Straßburger

EL-Playoffs gegen Straßburg - SGE erwartet physisch starke Straßburger

Nach dem märchenhaften Triumphmarsch im Vorjahr will Eintracht Frankfurt mit dem erneuten Einzug in die Gruppenphase der Europa League weitere Festtage auf der internationalen Fußball-Bühne buchen. "Jetzt geht es ans Eingemachte", sagte Eintracht-Vorstand Axel Hellmann vor dem Playoff-Hinspiel des hessischen Bundesligisten beim französischen Ligapokal-Gewinner Racing Straßburg an diesem Donnerstag (20.30 Uhr/Nitro). "Sollten wir die Gruppenphase erreichen, wird diese Saison ganz sicher wieder ihre eigene Geschichte schreiben. Deshalb müssen wir über diese Hürde - mit aller Kraft und aller Konzentration." 

Transfer von Stürmer Bas Dost nicht geklappt

Die Hessen müssen zum Hinspiel bei Racing Straßburg antreten und werden in diesem Duell noch auf Stürmer Bas Dost verzichten müssen. Der angestrebte Wechsel klappte am Abend nicht mehr, die Nominierungsfrist ist abgelaufen. Deshalb kann der Stürmer in de Europa League frühestens für die Gruppenphase gemeldet werden. Sportvorstand Bobic ist sich aber sicher: „Der Deal wird über die Bühne gehen. Es ist aber offen, wann genau.“ Die Eintracht-Mannschaft ist trotzdem voll fokussiert auf Straßburg. 

Straßburg ist eine "physisch sehr starke Mannschaft"

"Das ist eine physisch sehr starke Mannschaft, die sehr körperbetont spielt", sagte Nationaltorwart Kevin Trapp über den französischen Meister von 1979, den er aus seiner Zeit bei Paris Saint-Germain kennt. "Das wird ein tolles, aber definitiv kein einfaches Spiel. Wir müssen uns auf einen heißen Tanz gefasst machen." 

Für den sieht sich die Eintracht nach dem perfekten Saisonstart mit sechs Siegen aus den ersten sechs Pflichtspielen in der Bundesliga, im DFB-Pokal und in der Europa-League-Qualifikation gut gerüstet. "Ich glaube, dass wir die bessere Mannschaft sind", betonte Trapp. "Unser Ziel ist der Einzug in die Gruppenphase, ohne Wenn und Aber." 

Hütter: "Wird eine harte Nuss"

Dafür muss die Hütter-Truppe aber an ihre Schmerzgrenze gehen. Das weiß auch der 49 Jahre alte Cheftrainer aus Österreich. "Straßburg ist sehr zweikampfstark. Wir müssen die physische Spielweise annehmen, sonst wird es sehr schwer", mahnte Hütter und prophezeite: "Das wird eine harte Nuss." 

Auch Sportvorstand Fredi Bobic warnte vor einer Unterschätzung des Gegners, der 2011 wegen einer Insolvenz in die fünfte Liga versetzt worden war und sich innerhalb von sechs Jahren ins Oberhaus zurückkämpfte. "Wir haben sie beobachtet. Es wird in jedem Fall kein Selbstläufer", warnte Bobic. 

Fans dürfen sich nicht als Eintracht-Anhänger zu erkennen geben

Unterstützt werden die in der Vorsaison erst im Halbfinale am späteren Sieger FC Chelsea unglücklich gescheiterten Frankfurter wieder von zahlreichen Fans. Diese dürfen sich auf Anordnung der Präfektur Bas-Rhin rund um die vor 105 Jahren eingeweihte Arena jedoch nicht als Eintracht-Anhänger zu erkennen geben. "Fan-Schals, Trikots oder andere markante Zeichen ihrer Mannschaft dürfen im Meinau-Stadion nicht sichtbar getragen werden, außer im Bereich der Gäste-Besucher", heißt es in einer Mitteilung auf der Internetseite des französischen Erstligisten. 

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