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Bußgeld für Verstöße gegen Rettungsgasse geplant

Teures Bußgeld geplant - 320 Euro für Verstöße gegen Rettungsgasse

© dpa

Symbolbild

Im deutschen Straßenverkehr wird sich einiges ändern. Parken in zweiter Reihe, auf Geh- und Radwegen sowie das Halten auf Schutzstreifen soll demnach künftig bis zu 100 Euro Strafe kosten. Bisher sind es 15 bis 30 Euro. Auch das dreiminütige Halten auf Schutzstreifen soll demnach künftig nicht mehr erlaubt sein. Das schreibt Bild und beruft sich dabei auf einen Entwurf der neuen Straßenverkehrsordnung des Verkehrsministeriums.

Fahrgemeinschaften werden belohnt

Für Fahrer, die keine Rettungsgasse bilden, wird es demnach richtig teuer: Sie sollen 320 Euro Bußgeld zahlen. Auch bei Busspuren in Städten gibt es Änderungen: Sie sollen künftig auch von Autos mit mindestens drei Insassen sowie von E-Tretrollern genutzt werden dürfen. Ein neues Verkehrsschild könnte Autos das Überholen von Zweirädern ganz verbieten. Die Pläne von Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) waren zum Teil bereits kannt. "Wir machen Radfahren sicherer", sagte Scheuer der "Bild". Fahrgemeinschaften sollten bessergestellt werden für klimafreundlichere Mobilität. Und: "Wir finden es gerecht, dass jeder, der die Rettungsgasse blockiert, hart bestraft wird, hier geht es um Leib und Leben."

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