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Hessische Bußgeldsünder zahlen 70 Millionen Euro

Bußgeldeinnahmen gestiegen - Verkehrssünder zahlen 70 Millionen Euro

© dpa

Symbolbild

Das Land Hessen hat im vergangenen Jahr rund 15 Prozent mehr Bußgelder eingenommen als im Jahr davor. Knapp 70 Millionen Euro haben Temposünder in die Landeskasse eingezahlt. Das hat die zentrale Bußgeldstelle des Landes Hessen heute in Kassel mitgeteilt.

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Mehr Messungen und neue Messstellen

Mit über 200 Sachen durch die Autobahnbaustelle oder nur falsch geparkt, das alles geht in die Statistik ein. Grund für die gestiegenen Einnahmen im vergangenen Jahr: Polizei und Ordnungsämter haben einfach mehr kontrolliert. Dazu kommt, dass neue Messstellen dazu gekommen oder wie am Elzer Berg an der A3 wieder in Betrieb gegangen sind. Vervierfacht hat sich die Zahl der Verfahren gegen Autofahrer, die keine Rettungsgasse gebildet haben. Hier gab es knapp 100 Fälle. 

Potenzielle Einnahmequelle: Lkw-Waage an A44

Eine große Einnahmequelle in diesem Jahr dürfte die Lkw-Waage an der A44 bei Kassel werden. Hier gibt es seit 17. Februar bereit 1935 Verfahren. Wenn alle Verfahren zum Abschluss kommen würden mindestens eine knappe Millionen Euro Bußgelder zusammenkommen. Fahrzeuge, die über 3,5 Tonnen wiegen, dürfen nicht über die Bergshäuser Brücke bei Kassel fahren und vorher abfahren - das wird von der Lkw-Waage kontrolliert. Wer erst an der Lkw-Waage rausgewunken wird, muss 500 Euro zahlen und bekommt zwei Monate Fahrverbot. Ausländische Fahrer zahlen 1.000 Euro. Wie viele Verfahren am Ende aber zum Abschluss kommen, steht noch nicht fest.

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