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Von Hessen gefordert Impfpflicht ab 60 ist vom Tisch

Gesundheitsministerkonferenz - Geforderte Impfpflicht ab 60 vom Tisch

© dpa

Hessens Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne).

Die geforderte Corona-Impfpflicht ab 60 ist vom Tisch. Der Vorschlag aus Hessen, Baden-Württemberg und Bayern konnte sich bei der Konferenz der Gesundheitsminister nicht durchsetzen. "Wir werden eine Impfpflicht nicht mehr verfolgen, auch nicht ab 60", sagte Bundesgesundheitsminister Lauterbach.

Die Minister tagen auch heute noch in Magdeburg.

Schärfere Maßnahmen

Bei dem Treffen fordert Hessens Gesundheitsminister Klose gemeinsam mit seinen Ministerkollegen in Bayern und Baden-Württemberg eine Anpassung des Infektionsschutzgesetzes. Andernfalls hätten die Länder kaum Möglichkeiten bei steigenden Infektionszahlen Maßnahmen zu ergreifen.

Ende der kostenlosen Bürgertests für alle

Der Zugang zu den kostenlosen Corona-Bürgertests soll nach dem Willen von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) deutlich eingeschränkt werden. Nur noch Patienten mit Symptomen sollen dafür in Frage kommen sowie andere ausgewählte Personengruppen wie Kleinkinder und Schwangere. Dies geht aus der "Corona-Herbststrategie" des Ministeriums hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Zuvor hatte das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) darüber berichtet. Das kostenlose Angebot an alle Bürger ist bisher nur bis Ende Juni fix.

Wann und für wen es außerdem weiter kostenlose Tests geben soll

- Präventivtestungen in Pflegeheimen und Krankenhäusern

- Personen mit erhöhter Kontaktexposition, etwa vor Großveranstaltungen

- bei einer Kontraindikation zur Impfung, etwa Schwangerschaft im ersten Trimester

- ausbreitende Infektionslage im "Hotspot"

- Geflüchtete aus der Ukraine

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