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Neues Landesamt für Gesundheit in Hessen

Konsequenz aus Pandemie - Hessen schafft Landesamt für Gesundheit

© dpa

Gesundheitsminister Kai Klose hat heute die Pläne für das neue Landesamt vorgestellt. 

In Hessen wird ein Landesamt für Gesundheit geschaffen. Voraussichtlich Anfang kommenden Jahres werde es seine Arbeit aufnehmen, sagte Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne). Die Maßnahme sei eine Konsequenz aus der Corona-Pandemie.

Das Landesamt soll als Scharnier zwischen Ministerium und den Gesundheitsämtern fungieren. Vorbild dabei sind andere Bundesländer, die eine solche Behörde bereits haben. Klose nannte als Beispiel Bayern. Die Behörde sei in der Lage gewesen, ohne Umwege Krisenteams in lokale Corona-Hotspots zu schicken.

Zentraler Ansprechpartner für die Gesundheitsämter

Die Behörde soll aber künftig auch der zentrale Ansprechpartner für alle Gesundheitsämter werden.  Das Landesamt für Gesundheit könnte wohlmöglich schon Ende des Jahres seine Arbeit beginnen, spätestens aber Anfang 2023. 

Eine Zentrale, keine Versetzung

Für eine Zentralabteilung soll es eigene Büros geben, 200 bis 300 Experten könnten unter dem Dach der Landesbehörde vernetzt werden, ohne dass jemand versetzt werde, so Klose. In dem Amt, das weitgehend dezentral aufgestellt werden soll, würden Aufgaben gebündelt, die bisher an anderer Stelle wie den Regierungspräsidien angesiedelt seien.

Das Geld ist da

Der Aufbau des Landesamts werde unter anderem aus Mitteln des Bund-Länder-Pakts für den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) finanziert, aus dem dafür zwischen 2022 und 2026 insgesamt 19 Millionen Euro entnommen werden könnten. Wie viele Kosten tatsächlich entstehen, sei noch nicht absehbar. 

Der Minister kündigte zudem die Gründung einer Stiftungsprofessur für Öffentliches Gesundheitswesen an der Universitätsklinik Frankfurt an, die eng mit dem Landesamt verknüpft werde.

Minister: Im Krisenfall mit Taskforce reagieren.

Hessens Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) am harmony.fm-Mikro.

Wir werden von dort auch stärker in die kommunalen Gesundheitsämter hinein wirken können. Für diese beratend unterstützend zur Seite stehen mit dieser Landesoberbehörde. Wer sind ähnlich wie das in Bayern zu Beginn? Der Vanne mir schon mal der Fall war dann auch in der Lage im Krisenfall mit einer Task Force zu reagieren. Das versprechen wir uns genau von einem solchen eines an

© harmony.fm
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