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Hammer: Eintracht schlägt die Bayern 2:1

Eintracht schlägt Bayern 2:1 - Torschütze Younes gedenkt Hanau-Opfern

© dpa

Eintracht-Torschütze Amin Younes gedenkt nach seinem Treffer den Opfern des Anschlags von Hanau

Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt ist weiter wie im Rausch. Die Hessen schlagen die Bayern mit 2:1 und sind weiter voll auf Champions-League-Kurs. Daichi Kamada in der 12. Minute und Amin Younes (31.) trafen für die Hessen.

Das 26. Saisontor von Robert Lewandowski (53.) war für die Bayern am Ende zu wenig. Bereits in der Anfangsphase musste die Partie für gut vier Minuten unterbrochen werden, weil sich Schiedsrichter-Assistent Mike Pickel verletzte und nicht weitermachen konnte. Für ihn sprang der Vierte Offizielle Tobias Reichel ein. Kaum war die Partie wieder angepfiffen, jubelte die in der ersten Halbzeit klar bessere Eintracht - obwohl Torjäger André Silva verletzt fehlte. Filip Kostic passte von der linken Seite in die Mitte, wo Kamada den Ball unhaltbar für Bayern-Keeper Manuel Neuer ins Netz spitzelte.

Kamada und Younes treffen

Wenig später wäre der Nationaltorhüter beinahe von Amin Younes überlistet worden, doch ein Heber des Frankfurter Mittelfeldspielers aus rund 40 Metern verfehlte knapp das Ziel. Die Bayern, bei denen der zuletzt wegen privater Probleme ausgefallene Abwehrspieler Jérôme Boateng sein Comeback gab, taten sich gegen die aggressiven und laufstarken Hessen äußerst schwer. Vom sonst dominanten Ballbesitzfußball war zunächst wenig zu sehen. Younes hatte seinen starken Auftritt nach gut einer halben Stunde mit einem tollen Schuss in den Winkel gekrönt.

Verdiente 2:0 Halbzeitführung

Kurz vor der Pause hätte es für die Bayern noch schlimmer kommen können, doch Almamy Touré scheiterte an Neuer. Nach dem Wechsel brachte Bayern-Trainer Hansi Flick den von einer Corona-Infektion genesenen Leon Goretzka. Doch nicht nur personell gaben die Gäste jetzt ein anderes Bild ab. Vom Anpfiff weg drückte der Club-Weltmeister die Hausherren in die Defensive und belohnte sich mit dem schnellen Anschluss durch Lewandowski, der nach herrlicher Vorarbeit von Leroy Sané traf.

Lewandowski verkürzt

Eine Angriffswelle nach der anderen rollte nun auf das Eintracht-Tor zu. Frankfurt fand in der Offensive so gut wie nicht mehr statt - zumal Luka Jovic bei seinem Startelfdebüt blass blieb. Einziges Manko im wesentlich verbesserten Bayern-Spiel war die Chancenverwertung. Goretzka (63.) und Coman (69.) verpassten den Ausgleich. Auf der Gegenseite bewahrte Neuer sein Team kurz vor Schluss bei einem Kostic-Schuss vor dem dritten Gegentreffer.

Eintracht-Trainer Adi Hütter emotional auf harmony.fm-Nachfrage

"Diesen Sieg muss man sehr hoch einschätzen. Ich hoffe, dass wir weiter in diesem Flow bleiben. Wir sind alle mega stolz. Was uns fehlt ist den Sieg mit den Fans zu feiern."

Eintracht-Spieler Sebastian Rode

"Es waren zwei unterschiedliche Halbzeiten. In der zweiten Hälfte ging es darum zu fighten. Es ist ein Supersieg heute."

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