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RKI: Die meisten Ansteckungen im privaten Bereich

11.287 Neuinfektionen - RKI: Großteil im privaten Bereich

© dpa

Symbolbild

Der aktuelle Anstieg der Corona-Zahlen hängt nach Angaben des Robert Koch-Instituts vorwiegend mit Ansteckungen im privaten Bereich zusammen. RKI-Präsident Lothar Wieler sagte in Berlin, Ausbrüche in Verkehrsmitteln oder nach Übernachtungen spielten keine so große Rolle oder kämen eher selten vor. "Ein Großteil der Menschen steckt sich (...) im privaten Umfeld an." In privaten Haushalten nehme die Anzahl der Ausbrüche deutlich zu.

Schulen weniger stark betroffen

"Ansteckungen in Schulen (...) sind zwar bisher nicht sehr häufig und wesentlich seltener, als wir das zum Beispiel von Influenzaausbrüchen kennen, aber klar ist, je stärker die Fallzahlen steigen, desto höher werden auch Schulen betroffen sein."

Mehr als 10.000 Neuinfektionen

Wieler sagte zur aktuellen Lage, das Geschehen steigere sich drastisch. Es müsse davon ausgegangen werden, dass es wieder mehr schwere Fälle und Tote geben werde. Aktuell meldete das Robert Koch-Institut 11 287 festgestellte Neuansteckungen binnen 24 Stunden. Die jetzigen Werte sind allerdings nur bedingt mit denen aus dem Frühling vergleichbar, weil mittlerweile wesentlich mehr getestet wird - und damit auch mehr Infektionen entdeckt werden.

RKI-Präsident: Rate positiver Tests steigt.

RKI-Präsident Lothar Wieler: Obwohl wir mehr testen, steigt die Positivenrate.

Seit Anfang September schwankt die Zahl der Coronatests pro Woche zwischen 1,1 und 1,2 Millionen - mit ganz leicht steigender Tendenz. Die Positivenrate ist in der Zeit jedoch von 0,75 auf 3,63 Prozent gestiegen. Seit zwei Wochen steigt der Probenrückstau erneut an. Einige Labore wiesen auf Lieferschwierigkeiten für Arbeitsmaterialien hin.

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