Webradio starten
ON AIR:
Nachrichten > Rhein-Main, Top-Meldungen >

Rhein-Main-Städte und -Kreise: Anti-Corona-Paket

Rhein-Main-Städte und -Kreise - Gemeinsames Anti-Corona-Maßnahmenpaket

© dpa

Symbolbild

Vier Städte und sechs Landkreise im Rhein-Main-Gebiet haben sich auf gemeinsame Anti-Corona-Maßnahmen geeinigt. Anlass sind die teils stark gestiegenen Infektionszahlen, die in mehreren Städten und Kreisen bereits den kritischen Inzidenzwert von 50 überstiegen haben.

Die Kreise Groß-Gerau, Hochtaunus, Main-Taunus, Main-Kinzig, Offenbach und Rheingau-Taunus sowie die Städte Frankfurt, Wiesbaden, Offenbach und Darmstadt beschlossen in einer Telefonkonferenz mit Hessens Gesundheitsminister Kai Klose einheitliche Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie.

"Macht nicht an Grenzen halt"

"Das Coronavirus macht nicht an Kreisgrenzen halt": So steht es in einer gemeinsamen Erklärung der Rhein-Main-Kreise und -Städte. Weil sie auf ähnliche Weise betroffen sind und damit die Bürger nicht durch unterschiedliche Coronaregeln verwirrt werden, wurde ein gemeinsames Maßnahmenpaket beschlossen.

Inzidenz entscheidend

Ab einer Inzidenz von 35 Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohner pro Woche gibt es keine Profisportveranstaltungen mit Zuschauern, auch der Amateursport soll auf Zuschauer verzichten. Alle Schüler ab Klasse fünf müssen eine Maske tragen, zunächst befristet auf die ersten 14 Tage nach den Herbstferien. Schulsport gibt es erst einmal nur im Freien und ohne Kontakt. Ab einer Inzidenz von 50 gibt es ein nächtliches Verkaufsverbot für Alkohol - und Kneipen müssen um 23 Uhr schließen. Für Altenheime gelten dann streng limitierte Besuchsregeln.

Weitere Meldungen
Inhalt wird geladen
Anzeige
Aus dem Netz
nach oben