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Dehoga-Geschäftsführer warnt vor Pleitewelle

Dehoga-Chef Wagner zu harmony.fm - Hotels und Gaststätten droht Pleitewelle

© dpa

Das Grandhotel Hessischer Hof in Frankfurt ist eines der ersten bekannten Hotels, das wegen der Corona-Krise schließt

Der Hauptgeschäftsführer des hessischen Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga, Julius Wagner, warnt im Gespräch mit Julia Nestle und Johannes Scherer in Guten Morgen, Hessen vor einer Pleitewelle in der Hotel- und Gastronomiebranche -  durch die schlimmer werdende Corona-Pandemie und die dadurch wieder verschärften Beschränkungen. Wie viele Betriebe aufgeben müssten, hänge nun massiv davon ab, wie stark die Unterstützung des Staates sei und wie lange die Corona-Zeit noch andauern werde. 

Stärkeres Signal aus der Politik

Auch wenn die Beschlüsse von Bund und Ländern Kompensationen für die Betriebe vorsähen, so sei das Signal aus der Politik bisher doch nicht stark genug. "Viele haben das Gefühl, man würde sie vergessen", sagt der Dehoga-Geschäftsführer.

Massive Umsatzeinbußen in der Branche

Durch die in Corona-Hotspots eingeführte Sperrstunde etwa hätten Bars und Restaurants in Hessen Umsatzeinbußen zwischen 30 und 70 Prozent und auch in der Hotellerie rollt laut Wagner eine Stornowelle, seit einige Bundesländer in der vergangenen Woche ein Beherbergungsverbot für Menschen aus inländischen Corona-Risikogebieten eingeführt haben.

Einheitlichkeit bei Beherbergungsverbot gefordert

Er bedauert auch, dass der Corona-Gipfel beim umstrittenen Beherbergungsverbot keine Entscheidung gebracht hat. Wichtig sei in diesem Fall vor allen Dingen Einheitlichkeit in ganz Deutschland, so Wagner.

Wagner: "Wir steuern auf eine Pleitewelle zu"

Wagner: "Viele haben das Gefühl, man würde sie vergessen."

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