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Stadt Kassel ist neuer Corona-Hotspot

Kassel ist neuer Corona-Hotspot - Geisterspiele und Verbot von Großevents

© dpa

Symbolbild

Ein großer Corona-Ausbruch in einer Flüchtlingsunterkunft hat Kassel - nach Angaben der Stadt - an die Spitze der Infektionszahlen in Hessen katapultiert. Die 7-Tage-Inzidenz ist erneut weiter angestiegen und liegt laut Robert-Koch-Institut nun bei 97,5 pro 100.000 Einwohner. Die Stadt reagiert: Größere geplante Veranstaltungen mit mehr als 250 Teilnehmern werden gestrichen - auch bei Sportveranstaltungen gibt es neue Einschränkungen.

Hauptursache für den Anstieg ist laut Stadt ein Corona-Ausbruch in der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge im Stadtteil Niederzwehren. Seit Freitag stehen dort 301 Bewohner unter Quarantäne. Mindestens 112 Personen sind demnach mit dem Coronavirus infiziert. Ohne Berücksichtigung dieses Ausbruchs liege die Inzidenz in Kassel bei 42,1.

Geisterspiele im Hand- und Fußball

Die Stadt Kassel reagiert auf die stark ansteigende Infektionszahlen. Spiele vom KSV Hessen Kassel im Autestadion und der MT Melsungen in der Rothenbachhalle finden ab sofort wieder ohne Zuschauer statt. Ausgefeilte Hygienekonzepte hatten die Vereine ausgearbeitet. Die sind nun aber hinfällig.

Private Feiern auf 25 Personen begrenzt

Auch andere Veranstaltungen mit über 250 Teilnehmern und private Feiern mit mehr als 25 Gästen sind jetzt in Kassel verboten.

OB Geselle: "Wir werden private Feiern mit über 25 Personen untersagen"

Kassels Oberbürgermeister Christian Geselle zu den neuen Maßnahmen bei Feiern und Veranstaltungen in der Stadt.

© harmony.fm
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