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Amok-Fahrt: Kommunen schaffen Fahrzeugsperren an

Nach Amokfahrt von Volkmarsen - Kommunen schaffen Fahrzeugsperren an

© Archivbild dpa

Ein Autofahrer ist am Rosenmontag in Volkmarsen in die Menschenmenge gerast – vermutlich mit voller Absicht. Mehr als 150 Menschen wurden verletzt. Künftig sollen Fahrzeugsperren in Volkmarsen und den umliegenden Kommunen solche Taten verhindern.

Nach der Amokfahrt von Volkmarsen am Rosenmontag mit über 150 Verletzten schaffen die Kommunen in der Region jetzt gemeinsam Fahrzeugsperren an. So sollen solche Taten künftig verhindert werden. Am Abend hat mit Breuna das letzte Gemeindeparlament der Anschaffung zugestimmt.

Land bezuschusst Projekt

Die Fahrzeugsperren sollen Volksfeste oder Umzüge etwa von Karnevalsvereinen schützen. 400.000 Euro sollen sie kosten. Volkmarsen, Bad Arolsen, Diemelstadt und Breuna legen dafür zusammen. Das Land schießt 100.000 Euro dazu.

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Vereine können Sperren kostenfrei nutzen

Die Kommunen stellen den Vereinen die Barrieren dann kostenlos zur Verfügung. Zudem würde man auch in Sachen Sicherheitskonzept beraten, sagt Bad Arolsens Bürgermeister Jürgen van der Horst im harmony.fm-Gespräch. Bad Arolsen koordiniert das Projekt. Die Sperren sollen ab dem nächsten Jahr einsatzbereit sein.

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