Webradio starten
ON AIR:
Nachrichten > Top-Meldungen >

Corona-Ticker: Fast 15.000 Neuinfektionen

Corona-Ticker - Fast 15.000 Neuinfektionen in Deutschland

Der Bund will die steigenden Corona-Zahlen mit drastischen Maßnahmen in den Griff bekommen. Dazu sollen Gastronomiebetriebe und Freizeiteinrichtungen im November geschlossen und touristische Übernachtungen verboten werden - so steht es in einer Beschlussvorlage für die Videokonferenz zwischen Bund und Ländern am Mittag. Sie liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Treffen in der Öffentlichkeit wären demnach deutschlandweit nur noch zwischen Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes erlaubt.

Hessens Ministerpräsident Bouffier hält harte Entscheidungen beim Gipfel für nötig. Die Lage sei weit dramatischer als viele glaubten, sagte er der FAZ.

Unterdessen meldet das Robert Koch-Institut am Morgen 14.964 Neuinfektionen in Deutschland.

Das sind die aktuellen Corona-Hotspots in Hessen

Diese Landkreise und kreisfreien Städte in Hessen überschreiten aktuell die kritische Marke von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in 7 Tagen:

  • Stadt Darmstadt
  • Stadt Frankfurt
  • Stadt Kassel
  • Stadt Offenbach
  • Stadt Wiesbaden
  • Kreis Bergstraße
  • Kreis Darmstadt-Dieburg
  • Landkreis Fulda
  • Landkreis Gießen
  • Kreis Groß-Gerau
  • Hochtaunuskreis
  • Landkreis Kassel
  • Lahn-Dill-Kreis
  • Landkreis Limburg-Weilburg
  • Main-Kinzig-Kreis
  • Main-Taunus-Kreis
  • Landkreis Marburg-Biedenkopf
  • Odenwaldkreis
  • Landkreis Offenbach
  • Rheingau-Taunus-Kreis
  • Landkreis Waldeck-Frankenberg
  • Wetteraukreis

Stand: 28.10.20, 00:00 Uhr. Quelle: Robert-Koch-Institut, Angaben der Landkreise und Städte, harmony.fm-Recherchen. Hinweis: Bei den Zahlen kann es zu Abweichnungen durch Verzögerungen im Meldeweg kommen. 

Für Corona-Hotspots gelten künftig schärfere Regelungen - darunter Kontaktbeschränkungen, eine erweiterte Maskenpflicht und es dürfen weniger Menschen an privaten Feiern teilnehmen. Was gilt wo? Die Übersicht gibt es hier.


Meldungen aus Ihrer Region finden Sie auch in den Corona-Updates unserer sechs Regionalstudios: Nordhessen, Osthessen, Mittelhessen, Rhein-Main, Region Wiesbaden, Südhessen


Die Verordnungen der Hessischen Landesregierung zur Bekämpfung des Corona-Virus sind auf www.hessen.de abrufbar.


+++ Spahn warnt vor Auslastung der Intensivstationen +++

28.10.20, 09:37 Uhr

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat vor einer Überforderung des deutschen Gesundheitssystems durch schwere Krankheitsverläufe in der Corona-Pandemie gewarnt. "Wenn die Intensivstationen voll sind, dann ist es zu spät", sagte der CDU-Politiker dem Südwestrundfunk (SWR). Zuletzt stiegen die Zahlen der mit dem Coronavirus infizierten Patienten deutlich. "Noch auf einem verkraftbaren Niveau, Stand heute", sagte Spahn. Es sei besser, jetzt die Welle zu brechen.

+++ RKI meldet knapp 1.500 neue Infektionen in Hessen +++

28.10.20, 09:10 Uhr

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat knapp 1.500 neue Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen binnen eines Tages registriert. Im Vergleich zum Vortag stieg die Zahl der Infektionen um 1.488 (Stand 00.00 Uhr) auf jetzt insgesamt 35.688 seit Beginn der Pandemie. Zwölf Menschen seien binnen eines Tages im Zusammenhang mit dem Virus in Hessen gestorben. Damit stieg die Zahl der Todesopfer auf 629.

+++ Altmaier will Soloselbstständigen in der Kultur helfen +++

28.10.20, 08:50 Uhr

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat weitere Finanzhilfen für Soloselbstständige im Kulturbereich in Aussicht gestellt. "Wir werden in den nächsten Wochen ganz intensiv auch über dieses Thema reden", sagte er im ARD-Morgenmagazin. Eine Pleitewelle und eine tiefgreifende Veränderung der Kulturlandschaft infolge der Corona-Pandemie solle verhindert werden. 

+++ Fast 15.000 Neuinfektionen in Deutschland +++

28.10.20, 08:22 Uhr

Das Robert Koch-Institut meldet 14.964 Neuinfektionen in Deutschland. Das ist ein Höchstwert seit Beginn der Pandemie. 27 weitere Menschen sind an den Folgen des Virus gestorben. Die Werte sind mit denen aus dem Frühjahr allerdings nur bedingt vergleichbar, da inzwischen deutlich mehr getestet wird und dadurch auch mehr Infektionen entdeckt werden. Am Mittwoch vor einer Woche hatte die Zahl bei 7595 gelegen. Am Samstag war mit 14.714 Neuinfektionen der bisherige Höchstwert seit Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland verzeichnet worden. Die Daten vom RKI waren verspätet gemeldet worden, da es wohl ein Problem bei der Datenübermittlung gegeben hatte. 

+++ Beschlussvorlage: Gastro und Freizeiteinrichtungen sollen weitgehend schließen +++

28.10.20, 00:38 Uhr

Der Bund will mit drastischen Kontaktbeschränkungen die massiv steigenden Corona-Infektionszahlen in den Griff bekommen. Nach einem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Entwurf der Beschlussvorlage für die Video-Konferenz von Kanzlerin Merkel mit den Ministerpräsidenten der Länder am Mittag sollen diese Maßnahmen ab dem 4. November deutschlandweit in Kraft treten und bis Ende des Monats gelten. Unter anderem sollen Gastronomiebetriebe wie Bars, Clubs, Diskotheken und Kneipen, aber auch Freizeiteinrichtungen wie Kinos, Schwimmbäder oder Theater geschlossen werden. Darüber hinaus will der Bund touristische Übernachtungsangebote im Inland für fast den gesamten November verbieten und die Kontakte massiv einschränken. Der gemeinsame Aufenthalt in der Öffentlichkeit wäre laut Beschlussvorlage deutschlandweit nur noch Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes gestattet.

+++ Dreyer fordert "effektiven Wellenbrecher" in Corona-Pandemie +++

27.10.20, 21:53 Uhr

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat sich vor der Schalte der Länderchefs mit Kanzlerin Angela Merkel für einen "effektiven Wellenbrecher" im Kampf gegen die stark steigenden Corona-Infektionen ausgesprochen. "Wir müssen einen Weg finden, wie wir Kontaktvermeidungen schaffen, ohne Kitas, Schulen und das Wirtschaftsleben zu schließen", sagte die SPD-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur in Mainz in der Diskussion über einen Lockdown. "Wir können heute nicht mehr einzelne konkrete Ausbruchsgeschehen lokalisieren", sagte Dreyer. Es gelte daher inzwischen wieder: "flatten the curve" (die Kurve abflachen). 

+++ Fußball-Bundesliga: Augsburg gegen Mainz ohne Zuschauer +++

27.10.20, 21:19 Uhr

Der FC Augsburg muss auch das nächste Heimspiel in der Fußball-Bundesliga gegen den FSV Mainz 05 ohne Zuschauer bestreiten. Das gaben die Schwaben bekannt. Augsburg vermeldete in den vergangenen Tagen einen enormen Anstieg an Corona-Fallzahlen, der Warnwert lag nach Angaben der Kommune bei 218. Das Match gegen die Mainzer war eigentlich mit 6000 Zuschauern ausverkauft.

+++ Regierungschef Bouffier: Lage dramatischer, als viele glauben +++

27.10.20, 19:43 Uhr

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat für die Bund-Länder-Schalte am Mittwoch zum weiteren Vorgehen in der Corona-Pandemie "harte Entscheidungen" angekündigt. "Die Lage ist weit dramatischer als viele glauben", sagte der CDU-Politiker der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". "Bei uns laufen die Betten zu. Schon heute gehen wir an die Grenzen. Wir werden für Deutschland einiges beschließen, was weh tut und nicht schön ist." Kanzlerin Angela Merkel (CDU) werde außerdem am Donnerstag im Bundestag eine Rede halten, "die keine Fragen mehr offen lassen wird".

+++ Auch Linke sagt ihren Parteitag ab +++

27.10.20, 19:25 Uhr

Nach der CDU hat auch die Linke ihren Parteitag zur Wahl einer neuen Parteispitze abgesagt. Der Parteivorstand beschloss am Dienstag, dass das schon einmal von Juni auf Ende dieses Monats verschobene Treffen erneut nicht stattfinden kann. "Die weiter ansteigenden Corona-Infektionszahlen machen diesen Schritt leider unausweichlich", teilte die Partei mit. Eigentlich sollte bei einem verkürzten Parteitag an diesem Freitag in Erfurt über die Nachfolge der Parteichefs Katja Kipping und Bernd Riexinger entschieden werden. Die neue Doppelspitze soll aller Voraussicht nach von der Linksfraktionschefin im hessischen Landtag, Janine Wissler, und Thüringens Parteichefin Susanne Hennig-Wellsow gebildet werden.

+++ Marburg-Biedenkopf verschärft Maßnahmen an Schulen +++

27.10.20, 17:00 Uhr

Der Landkreis Marburg-Biedenkopf verschärft die Corona-Maßnahmen an den Schulen. Wie der Kreis mitteilte, soll es keinen klassenübergreifenden Unterricht mehr geben, sondern kleinere feste Lerngruppen. Außerdem soll Sportunterricht möglichst nur noch draußen stattfinden. Laut Landkreis Marburg-Biedenkopf ist die 7-Tages-Inzidenz jetzt auf 223 neue Fälle pro 100.000 Einwohner gestiegen.

+++ Hofreiter: Kontakte beschränken - Schulen und Kitas offen halten +++

27.10.20, 15:57 Uhr

Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter hat sich dafür ausgesprochen, Schulen, Kitas und die Wirtschaft trotz steigender Corona-Zahlen möglichst offen zu halten - aber auf Einschränkungen im Privaten eingestimmt. "Man muss, so hart es ist, sich darüber im Klaren sein, dass es im privaten Bereich zu Einschränkungen kommt."

Entscheidend sei, dass "vernünftige, tiefgreifende, bundeseinheitliche und nachvollziehbare politische Maßnahmen" ergriffen würden, sagte Hofreiter. Es gelte, Kontakte "massiv" zu reduzieren, aber einen "grobschlächtigen Shutdown" zu vermeiden. Im Freien, in der Bahn oder in Läden gebe es relativ viele Infektionen, aber viele in schlecht belüfteten Räumen - "seien es Meetings in Büros, seien es Kaffeekränzchen, sei es die Zusammenkunft am Abend".

+++ Arbeitgeberpräsident: Volkswirtschaftlichen Schaden vermeiden +++

27.10.20, 15:38 Uhr

Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer hat Bund und Länder dazu aufgerufen, in der Corona-Krise volkswirtschaftlichen Schaden zu vermeiden. Kramer erklärte, es sollte dort angesetzt werden, wo die Gefahren entstehen. "Konkret heißt das: Geselligkeit, die zu körperlicher Nähe führt, in der Öffentlichkeit auf ein Minimum reduzieren. Dazu gehören Feiern und Veranstaltungen, Hochzeitsfeiern und andere große Partys." Entsprechende Räumlichkeiten sollten nicht zur Verfügung gestellt werden dürfen. Außerdem sollte zusätzlich bundesweit eine weitgehende Maskenpflicht durchgesetzt werden. Das Gleiche gelte für das Vorziehen von Sperrstunden, die ausufernde Geselligkeit begrenzen sollten, ohne aber das Abendessen im Restaurant einzuschränken.

In Produktions- und Dienstleitungsunternehmen seien vorbildliche Hygienekonzepte erarbeitet worden, so Kramer. "Insbesondere in Hotels und Restaurants mit ausgefeilten Hygienekonzepten entstehen so gut wie keine Infektionsherde."

+++ AfD hält neue Corona-Einschränkungen für nutzlos +++

27.10.20, 15:20 Uhr

Die AfD-Bundestagsfraktion will sich mit aller Kraft gegen einen Lockdown zur Eindämmung des Coronavirus stemmen. Das kündigte ihr Vorsitzender Alexander Gauland am Dienstag an - einen Tag vor geplanten Beratungen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten. "Der immense Schaden steht in keinem Verhältnis zum nicht nachweisbaren Nutzen", sagte Gauland.

Die Verantwortlichen versuchten ihre Hilflosigkeit angesichts von "saisonbedingt steigenden Fallzahlen" mit "immer drastischeren Forderungen" zu kaschieren, kritisierte der 79-Jährige. Dies sei nichts weiter als ein "gefährlicher Aktionismus", der großen wirtschaftlichen Schaden anrichten würde.

+++ Wissenschaftler fordern drastische Reduzierung von sozialen Kontakten +++

27.10.20, 15:11 Uhr

Die Deutsche Nationale Wissenschaftsakademie Leopoldina und fünf andere Forschungsgemeinschaften fordern eine drastische Reduzierung von sozialen Kontakten in der Corona-Krise. Notwendig sei angesichts steigender Infektionszahlen eine Verringerung der Kontakte ohne Vorsichtsmaßnahmen auf ein Viertel, nach bundesweit einheitlichen Regeln, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung von Leopoldina, der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Fraunhofer-Gesellschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft, der Leibniz-Gemeinschaft und der Max-Planck-Gesellschaft. Gemeint sind damit alle Kontakte, die ohne die aktuell geltenden Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen stattfinden.

"Je früher eine konsequente Reduktion von Kontakten ohne Vorsichtsmaßnahmen erfolgt,desto kürzer können diese andauern und desto weniger psychische, soziale und wirtschaftliche Kollateralschäden werden diese verursachen", heißt es.

+++ Ramelow: Keine Thüringer Zustimmung zu Lockdown +++

27.10.20, 15:02 Uhr

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hat vor den neuen Bund-Länder-Beratungen über das Vorgehen in der Corona-Pandemie eine Zustimmung zu einem möglichen Lockdown-Beschluss ausgeschlossen. Er habe über sein Vorgehen das Thüringer Kabinett und die Vorsitzenden der Koalitionsfraktionen von Linke, SPD und Grünen informiert, erklärte Ramelow in Erfurt. Diese Haltung würde auch von seinen beiden Stellvertretern unterstützt.

Thüringens Regierungschef begründete seine Entscheidung mit grundsätzlichen Überlegungen zur Rolle der Ministerpräsidentenkonferenz. Sie nehme als Selbstorganisation der Regierungschefs bei der Eindämmung der Corona-Pandemie eine wichtige Aufgabe wahr. "Diese Aufgabe darf sie jedoch nicht überstrapazieren", so Ramelow. Sie müsste sich ihrer Funktion und den Grenzen ihrer Kompetenzen bewusst sein.

+++ Labore: Mangel an Materialien und Mitarbeitern +++

27.10.20, 14:47 Uhr

Vertreter von Laboren haben erneut gefordert, Sars-CoV-2-Tests auf das Notwendige zu reduzieren und vor allem die Menschen zu testen, die Tests vordringlich brauchen. "Die Lage ist ernst. Es ist wichtig, dass wir die Auslastung der Laboratorien wieder zurückführen auf das Maß, das wir längerfristig durchhalten", sagte Michael Müller, Vorstandsvorsitzender des Verbands Akkreditierte Labore in der Medizin (ALM) in Berlin. Zu der Belastung durch die vielen Corona-Tests kämen nun im Herbst auch noch Influenza-Tests, die die Labore ebenfalls zu bewältigen hätten. Außerdem mangelt es zum Teil an Material, auch Mitarbeiter sind knapp.

+++ Kölner Oberbürgermeisterin: "Diesmal gibt es keinen 11.11." +++

27.10.20, 13:50 Uhr

Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) hat klargestellt, dass der Karnevalsauftakt am 11.11. dieses Jahr wegen Corona ausfallen muss. "Wir alle müssen auf das Feiern am 11.11. verzichten", sagte Reker bei einer Pressekonferenz im Historischen Rathaus in Köln. "Diesmal wird nicht gefeiert, diesmal wird nicht gesungen, diesmal wird nicht geschunkelt, diesmal wird nicht getanzt. Diesmal gibt es keinen 11.11. Es ist in diesem Jahr nur ein Tag im Kalender wie jeder andere auch." An die Bürger appellierte sie: "Bleibt bitte alle zu Hause. Feiert auch zu Hause nicht."

+++ Brinkhaus: Erwarten von Ländern klare und einheitliche Corona-Regeln +++

27.10.20, 13:41 Uhr

Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus hat die Ministerpräsidenten der Länder eindringlich aufgefordert, bei der Videokonferenz mit Kanzlerin Angela Merkel klare und einheitliche Regeln gegen die Corona-Pandemie zu verabreden. An erster Stelle stehe die Gesundheit und danach kämen gleichwertig, "dass der Wirtschaftskreislauf erhalten bleibt, dass produziert werden kann, dass die Sachen auch verkauft werden können und dass Schulen und Kindergärten offenbleiben können." Und danach komme lange nichts.

Nach den Worten von Brinkhaus sind Kontakt- und Bewegungsbeschränkungen nötig, "damit wir gegen diese Pandemie so erfolgreich vorgehen können, wie das auch im März und April der Fall gewesen ist". Und Kontaktbeschränkungen bedeuteten eine Unterbrechung von Infektionsketten. Das sei eine Zumutung für die Menschen, aber es wäre härter, wenn diese Pandemie noch länger andauerte. Deswegen lieber jetzt konsequent handeln.

+++ Jobsicherung in Corona-Krise: Erste 17 Milliarden fließen aus Brüssel +++

27.10.20, 13:28 Uhr

Zur Sicherung von Arbeitsplätzen in der Corona-Krise haben Italien, Spanien und Polen die ersten 17 Milliarden Euro aus dem neuen EU-Programm Sure bekommen. Dies teilte die EU-Kommission in Brüssel mit. Es handelt sich um preiswerte Kredite, mit denen Kurzarbeiterprogramme und Hilfen für Selbstständige finanziert werden können.

+++ Auch Offenbach über Inzidenz von 200 +++

27.10.20, 13:16 Uhr

In Offenbach steigt die Zahl der Corona-Infektionen weiter an. Erstmals wurden mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen registriert. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz stieg am Dienstag auf 205,7, wie die Stadt mitteilte. Die Zahl der Menschen, die wegen der vom Coronavirus ausgelösten Krankheit Covid-19 im Krankenhaus behandelt werden müssen, liege derzeit bei 13. Ihr Zustand sei überwiegend stabil. Aktuell seien im Stadtgebiet 382 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

+++ Dobrindt fordert Forschung an Medikamenten +++

27.10.20, 12:52 Uhr

CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt hat den Ausbau der Erforschung von Therapeutika gegen das Coronavirus gefordert. Neben der Prävention und der Forschung nach einem Impfstoff seien entsprechende Medikamente und Heilmittel als dritte Säule maßgeblich, sagte Dobrindt in Berlin. Denn diese seien umso wichtiger, als man sich nicht darauf verlassen könne, wann und ob überhaupt die derzeit aussichtsreichen Impfstoffentwicklungen auch tatsächlich anwendbar seien.

+++ Lauterbach wirbt für Wellenbrecher-Shutdown +++

27.10.20, 11:52 Uhr

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach wirbt für eine befristete Schließung zahlreicher Einrichtungen für zwei Wochen, um den starken Anstieg der Corona-Infektionen zu stoppen. "Wenn wir den Sonderweg Deutschlands retten wollen, auch besser durch die zweite Welle zu kommen, dann muss ein Wellenbrecher-Shutdown jetzt kommen", sagte Lauterbach der Deutschen Presse-Agentur. Konkret gehe es um ein Konzept, "bei dem man über zwei Wochen hinweg mit Ankündigung - in der Regel mit einer Woche Vorlauf - bundesweit Einrichtungen schließt: Restaurants, Bars, Kneipen, alle Kulturstätten, Fitnessstudios, Vereine. Offen bleiben aber Schulen, Kitas und essenzielle Geschäfte." Private Treffen müssten auf ein absolutes Minimum reduziert werden. In Betrieben sollte so viel Homeoffice gemacht werden wie möglich.

+++ Merkel spricht von schwierigen Situationen +++

27.10.20, 11:37 Uhr

Angesichts der zugespitzten Corona-Lage in Deutschland hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf die Beachtung des Wissenstands als Maßstab für Einschränkungen gepocht. "Wir wissen heute etwas mehr über das Virus", sagte Merkel in Berlin, einen Tag vor neuen Beratungen mit den Ministerpräsidenten zur Corona-Krise. Merkel sagte: "Wir wissen, wie wir uns schützen können. Wir können zielgerichteter vorgehen. Aber wir sehen auch bei den steigenden Zahlen, dass wenn wir das, was wir wissen über das Virus, nicht einhalten, dass wir dann wieder in Situationen kommen, die ausgesprochen schwierig sind."

+++ Frankfurt über Marke von 200 +++

27.10.20, 10:35 Uhr

Frankfurt liegt in der Inzidenz bei über 200. Laut Robert-Koch-Institut sind es 202 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen gewesen.

+++ 20.000 Infektionen gegen Ende der Woche +++

27.10.20, 09:53 Uhr

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) rechnet Ende der Woche mit 20.000 Corona-Neuinfektionen in Deutschland. Altmaier sagte bei einem Deutsch-Französischen Wirtschaftstag: "Wir haben es zu tun mit einem exponentiellen Wachstum." In Deutschland steige die Zahl der Neuinfektionen jeden Tag um rund 70, 75 Prozent im Vergleich zur Woche davor. "Und das bedeutet: Wir werden wahrscheinlich schon Ende dieser Woche 20.000 Neuinfektionen am Tag haben", sagte Altmaier. Dies sei eine Zahl, die man sich vor drei Wochen noch gar nicht habe vorstellen können. 

+++ 1.349 Neuinfektionen in Hessen +++

27.10.20, 07:55 Uhr

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat sechs neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Hessen registriert. Damit steigt die Zahl der gestorbenen Menschen auf insgesamt 617, wie das RKI mitteilte. Binnen eines Tages infizierten sich demnach 1.349 Menschen mit dem Virus. Seit Beginn der Pandemie wurden nach Angaben des Instituts 34.200 Corona-Fälle in Hessen bestätigt.

+++ 11.409 Neuinfektionen in Deutschland +++

27.10.20, 06:21 Uhr

Die Gesundheitsämter haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom frühen Dienstagmorgen 11.409 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Am Dienstag vor einer Woche hatte die Zahl bei 6.868 gelegen. Am Samstag war mit 14.714 Neuinfektionen ein neuer Höchstwert seit Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland erreicht worden. Die Zahl der Todesfälle überstieg am Wochenende die Marke von 10.000.

+++ Auch Kassel verschärft die Corona-Regeln +++

27.10.20, 00:05 Uhr

Ab heute müssen die Menschen in Kassel unter anderem in der oft vollen Oberen Königsstraße und auf Teilen der Friedrich-Ebert-Straße zu bestimmten Zeiten Maske tragen. Das hat die Stadt am Abend mitgeteilt. Außerdem dürfen sich im öffentlichen Raum nur noch fünf Personen oder Angehörige aus zwei Haushalten treffen. Die genauen Bestimmungen gibt es hier.

+++ Umfrage: Jeder zweite Deutsche findet Corona-Auflagen angemessen +++

27.10.20, 00:01 Uhr

Gut jeder zweite Deutsche hält einer Umfrage zufolge die geltenden Auflagen zur Eindämmung der Corona-Pandemie für ausreichend. 51 Prozent der Befragten sind im "Deutschlandtrend im ARD-Morgenmagazin" dieser Ansicht. Das sind acht Prozentpunkte weniger als zu Monatsbeginn. Für 32 Prozent gehen die aktuell geltenden Einschränkungen nicht weit genug, ein Plus von 5 Prozentpunkten. 15 Prozent halten die derzeitigen Auflagen hingegen für zu weitgehend, das sind vier Prozentpunkte mehr als Anfang Oktober. 

Eine deutliche Mehrheit von 74 Prozent der Befragten ist der Ansicht, dass sie selbst einen sehr starken (29 Prozent) oder starken Beitrag (45 Prozent) zur Eindämmung der Pandemie leisten können. 

+++ Bericht: Merkel will bei Ländern für weitere Beschränkungen werben +++

26.10.20, 19:05 Uhr

Das Kanzleramt will nach "Bild"-Informationen bei der Bund-Länder-Runde am Mittwoch wegen der rasant zunehmenden Corona-Neuinfektionen für mögliche weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens werben. Im Gegensatz zum Lockdown im Frühjahr sollten Schulen und Kitas dann jedoch weiter geöffnet bleiben, außer in Regionen mit katastrophal hohen Infektionszahlen, berichtet die Zeitung. Auch der Einzelhandel solle mit neuen Einschränkungen offen bleiben. Laut "Bild" will das Kanzleramt vor allem bei Gastronomie und Veranstaltungen hart vorgehen.

Interaktive Karte: Die Ausbreitung des Coronavirus im Überblick

Was gilt wo? Die Übersicht

Inhalt wird geladen

NORDHESSEN

Inhalt wird geladen

OSTHESSEN

Inhalt wird geladen

MITTELHESSEN

Inhalt wird geladen

RHEIN-MAIN

Inhalt wird geladen

WIESBADEN & MAINZ

Inhalt wird geladen

SÜDHESSEN

Inhalt wird geladen

Mehr Informationen rund um das Coronavirus

Inhalt wird geladen
Inhalt wird geladen
Inhalt wird geladen
Inhalt wird geladen
Inhalt wird geladen
Inhalt wird geladen
Inhalt wird geladen
nach oben