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Corona-Ticker: Neue Verordnung gilt ab heute

Corona-Ticker - Ab heute neue Corona-Regeln in Hessen

Ab heute gilt die neue Corona-Verordnung für Hessen. Das bedeutet unter anderem: In öffentlichen Verkehrsmitteln, Geschäften und bei Gottesdiensten muss man nun medizinische Masken tragen. Neben FFP2-Masken zählen dazu auch OP-Masken. 

Wegen besonders hoher Corona-Infektionszahlen hat die Bundesregierung ab Sonntag erstmals mehr als 20 Länder als Hochrisikogebiete eingestuft, für die dann leicht verschärfte Einreiseregeln gelten. Wie das Robert Koch-Institut mitteilte, gehören dazu das Nachbarland Tschechien, die Urlaubsländer Portugal, Spanien und Ägypten sowie die USA.

Das sind die aktuellen Corona-Hotspots in Hessen

Diese Landkreise und kreisfreien Städte in Hessen überschreiten aktuell die kritische Marke von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen:

  • Landkreis Fulda (275,2)

Stand: 23.01.21, 00:00 Uhr. Quelle: Robert-Koch-Institut, Angaben der Kreise und Städte, harmony.fm-Recherchen. Hinweis: Bei den Zahlen kann es zu Abweichungen durch Verzögerungen im Meldeweg kommen. 

Bei einer Inzidenz von über 200 greift laut des hessischen Eskalationskonzepts eine sechste, schwarze Stufe. Strengere Maßnahmen, wie etwa die nächtliche Ausgangssperre, gelten in den betroffenen Regionen allerdings erst, wenn dort die Inzidenz von über 200 drei Tagen in Folge anhält.

+++ SPD-Fraktion plädiert für Polizeiprämie in Hessen +++

23.01.21, 13:11 Uhr

Die SPD-Fraktion macht sich für eine Prämie für die hessischen Polizisten stark. Die Ordnungshüter hätten während der Corona-Pandemie in den vergangenen Monaten einen unvergleichlichen Einsatz geleistet, begründete der parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion, Günter Rudolph, in Wiesbaden den Vorstoß. Besonders herauszuheben sei neben der Durchsetzung der Corona-Maßnahmen die Sicherstellung der Rodungsarbeiten im Dannenröder Forst. Die SPD-Fraktion werde daher im Rahmen der Haushaltsberatungen beantragen, eine Prämie in Höhe von 300 Euro an die Kräfte des hessischen Polizeivollzugs auszuzahlen.

+++ Madrid verschärft Maßnahmen +++

23.01.21, 11:40 Uhr

Die spanische Hauptstadt Madrid hat angesichts der drastisch steigenden Zahl von Corona-Infektionen die Gegenmaßnahmen weiter verschärft. So beginnt die nächtliche Ausgangssperre in der Millionenmetropole ab Montag schon eine Stunde früher um 22.00 Uhr, so wie das in anderen spanischen Regionen schon seit längerem gilt. Die konservative Regionalregierung hatte sich lange gegen einschneidendere Maßnahmen gesträubt. Die hohe Zahl der Neuinfektionen und die Überlastung der Intensivstationen mit Corona-Patienten zwangen die Verantwortlichen nun aber zur Kehrtwende, wie die Zeitung "El País" schrieb. 

+++ 1093 Neuinfektionen in Hessen +++

23.01.21, 09:49 Uhr

In Hessen sind innerhalb eines Tages 1093 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Wie aus Daten des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht, liegt damit die Zahl der seit Beginn der Pandemie registrierten Fälle bei 164 944. Insgesamt 4362 Todesfälle wurden mit dem Virus in Verbindung gebracht, 44 mehr als am Vortag (Stand 00.00 Uhr). Die Inzidenz als wichtige Kennziffer der Neuinfektionen in sieben Tagen pro 100 000 Einwohner lag landesweit bei 115,4. In den Regionen wies den höchsten Wert laut den RKI-Angaben weiter der Kreis Fulda mit 275,2 auf.

+++ Furcht vor Ausbruch: Hongkong schottet ganzen Stadtteil ab +++

23.01.21, 08:36 Uhr

Aus Furcht vor einer sprunghaften Verbreitung des Coronavirus ist ein besonders dicht besiedelter Stadtteil der Millionenmetropole Hongkong im Morgengrauen abgeriegelt worden. Tausende Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Einwanderungsbehörden sind damit beschäftigt, die rund 10 000 Bewohner des Jordan-Viertels nach und nach alle auf den Erreger zu testen. Das betroffene Gebiet mit 150 Wohnblöcken werde zu diesem Zweck für zwei Tage bis voraussichtlich Montagmorgen hermetisch abgeschottet, teilte die Regierung mit. Bis dahin, so die Hoffnung der Behörden, sollen alle Testergebnisse vorliegen.

+++ Neue Corona-Verordnung für Hessen in Kraft +++

23.01.21, 07:40 Uhr

Ab heute gilt die neue hessische Corona-Verordnung mit einer strengeren Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, Geschäften und bei Gottesdiensten. Hier müssen nun medizinische Masken getragen werden. Neben FFP2-Masken zählen dazu auch OP-Masken. Ein Tuch, Schal oder eine Stoffmaske reichen nicht mehr aus. In den Alten- und Pflegeheimen im Land dürfen Besucher diese Heime nur noch betreten, wenn sie einen aktuellen negativen Corona-Test vorweisen können.

+++ DGB befürchtet "Lohndiebstahl" im Homeoffice +++

23.01.2021, 01:13 Uhr

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) dringt auf klare Regeln für das Arbeiten im Homeoffice, um unbezahlte Überstunden zu verhindern. "Wir erleben aktuell, dass Arbeitszeiten im Homeoffice in der Regel überhaupt nicht erfasst werden", sagte der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Dabei leisteten die Beschäftigten in Deutschland heute schon jährlich eine Milliarde Überstunden, die nicht bezahlt würden. "Das ist Lohndiebstahl. Und der wird verstärkt, wenn es keine vernünftigen Regeln für die digitale Arbeitswelt gibt."

+++ Dänemark stoppt Flieger aus Dubai - Nachlässige Corona-Tests vermutet +++

23.01.2021, 00:02 Uhr

Dänemark will vorerst keine Reisenden aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) ins Land lassen. Man habe einen konkreten Tipp von einem Bürger bekommen, der Zweifel an der Verlässlichkeit der Corona-Tests vor der Abreise in Dubai aufgeworfen habe, sagte Verkehrsminister Benny Engelbrecht im Dänischen Fernsehen DR.

Der Flugverkehr zwischen Dänemark und den Vereinigten Arabischen Emiraten werde vorerst für fünf Tage ausgesetzt, bis sichergestellt sei, "dass der erforderliche negative Test tatsächlich ein echter Test ist, der ordnungsgemäß durchgeführt wurde", so Engelbrecht laut einer Mitteilung seines Ministeriums.

+++ Frust in der EU: Astrazeneca will zunächst weniger Impfstoff liefern +++

22.01.2021, 22:45 Uhr

In der EU gibt es erneut Ärger mit einem Impfstoffhersteller. Der Pharmakonzern Astrazeneca liefert zunächst weniger Corona-Impfstoff an die EU als geplant. Sollte Astrazeneca die EU-Zulassung erhalten, werde die Menge zu Beginn niedriger sein, sagte eine Sprecherin des britisch-schwedischen Unternehmens auf Anfrage. Grund sei eine geringere Produktion an einem Standort in der europäischen Lieferkette.

+++ Mehr als 20 Länder sind Hochrisikogebiete +++

22.01.21, 17:30 Uhr

Wegen besonders hoher Corona-Infektionszahlen hat die Bundesregierung ab Sonntag erstmals mehr als 20 Länder als Hochrisikogebiete eingestuft, für die dann leicht verschärfte Einreiseregeln gelten. Wie das Robert Koch-Institut auf seiner Internetseite mitteilte, gehören dazu das Nachbarland Tschechien, die Urlaubsländer Portugal, Spanien und Ägypten sowie die USA.

+++ Zahl der Intensivbetten und Impfungen in Hessen +++

22.01.21, 16:20 Uhr

Laut der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin waren am Freitag (Stand 15.27 Uhr) 1.727 der 1.956 zur Verfügung stehenden Intensivbetten in Hessen belegt, 432 mit Covid-Patienten. 230 davon wurden beatmet.

Nach Zahlen des RKI wurden bislang 100.110 Impfdosen gegen Corona in Hessen verabreicht, darunter 84.556 Erst- und 15.554 Zweitimpfungen. Die Impfquote liegt damit bei 1,3 Prozent. Alle Impfdosen kommen dabei vom Hersteller Biontech / Pfizer.

+++ Einnahmen der Rentenkasse steigt trotz Corona +++

22.01.21, 16:09 Uhr

Die Beitragseinnahmen der Rentenkasse sind trotz der Ausnahmesituation im Corona-Jahr 2020 gestiegen. Das sagte ein Sprecher der Deutschen Rentenversicherung Bund der Deutschen Presse-Agentur. Demnach stiegen die Einnahmen durch Pflichtbeiträge im vergangenen Jahr um 0,9 Prozent auf rund 224 Milliarden Euro. "In Anbetracht der ökonomischen Rahmenbedingungen, die sich durch die Corona-Krise deutlich verschlechtert haben, ist dies für die Rentenversicherung eine positive Nachricht", sagte der Sprecher. 

+++ Britische Corona-Variante auch in Skandinavien immer häufiger +++

22.01.21, 15:45 Uhr

Die zuerst in Großbritannien aufgetretene Covid-19-Variante kommt auch in Dänemark immer häufiger vor. Wie das Staatliche Serum-Institut des Landes mitteilte, wurde in der zweiten Januarwoche bei sieben Prozent der analysierten Proben die britische Virusvariante B.1.1.7 festgestellt. In der ersten Januarwoche waren es 4,1 Prozent gewesen. Insgesamt sei die Variante seit November 2020 in 464 Fällen nachgewiesen worden. Auch in Norwegen arbeitet man daran, die Mutation, die weitaus ansteckender sein soll als andere Varianten, in Schach zu halten. Nachdem bei einem Ausbruch in einem Wohnheim in der Gemeinde Nordre Follo zwei Fälle der britischen Variante nachgewiesen wurden, haben die Behörden angeordnet, dass alle Schulen, Kindergärten, Trainingsstudios und Geschäfte (mit Ausnahme von Lebensmittelläden und Apotheken) schließen müssen, zunächst bis nächste Woche Mittwoch. 

+++ Ungarn bestellt zwei Millionen Impfdosen in Russland +++

22.01.21; 15:20 Uhr

Als erstes EU-Land hat Ungarn zwei Millionen Dosen des russischen Corona-Impfstoffs "Sputnik V" bestellt. Die ersten Dosen soll Ungarn binnen 30 Tagen erhalten. In Russland wird bereits seit Anfang Dezember damit geimpft. In Ungarn bekam "Sputnik V" am Donnerstag die erste Notzulassung in der EU. Eine zweite Behörde muss allerdings noch zustimmen. Der rechtsnationale Ministerpräsident Viktor Orban klagt, dass sein Land mit knapp zehn Millionen Einwohnern zu wenig Impfstoff von der EU erhalte. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hat bislang zwei Impfstoffe westlicher Produzenten - den von Biontech-Pfizer und den von Moderna - für den Gebrauch in der EU zugelassen.

+++ 25.000 Euro Bußgeld für Maskenverweigerer im Flugzeug +++

22.01.2021, 13:05 Uhr

Weil sie sich an Bord eines Flugzeugs nicht an die dort geltende Maskenpflicht gehalten haben sollen, droht zwei Flugreisenden ein Bußgeld von jeweils 25.000 Euro. Die beiden 35 und 40 Jahre alten Männer waren mit einem Ferienflieger von Punta Cana in der Dominikanischen Republik nach Frankfurt geflogen, wie die Bundespolizei in Frankfurt mitteilte.

+++ Mutation aus Brasilien in Hessen nachgewiesen +++

22.01.2021, 12:40 Uhr

Erstmals ist in Deutschland ein Nachweis der in Brasilien kursierenden Corona-Variante bekannt geworden - und zwar bei uns in Hessen. Die Mutante sei bei einem Reiserückkehrer entdeckt worden, sagte Hessens Sozialministerium Kai Klose (Grüne) in Wiesbaden. Die Person sei gestern aus Brasilien in Frankfurt angekommen, erklärte die Virologin Sandra Ciesek.

Neben der erstmals in Brasilien nachgewiesenen Variante stehen zwei weitere im Fokus, die zunächst in Großbritannien und in Südafrika entdeckt worden waren, und ebenfalls in Deutschland bereits nachgewiesen wurden. Alle drei Varianten stehen im Verdacht, ansteckender zu sein als das bisher verbreitete Coronavirus. Es gebe aber keine Hinweise, dass sie zu schwereren Verläufen führten, sagte Ciesek.

+++ Pflicht zu medizinischen Masken auch im Flugzeug +++

22.01.2021, 12:00 Uhr

Die Maskenpflicht zur Eindämmung der Corona-Pandemie wird auch in Flugzeugen deutscher Gesellschaften und Flughäfen verschärft. Ab dem 1. Februar müssen auch dort medizinische Masken oder solche mit der FFP2-Norm getragen werden, wie der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) mitteilte. Einfache Stoffmasken sind dann ebenso ungenügend wie Gesichtsvisiere oder andere Bedeckungen wie Schals.

+++ Steinmeier will zentrale Gedenkfeier für Corona-Opfer nach Ostern +++

22.01.2021, 11:35 Uhr

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier will nach Ostern in Berlin eine zentrale Gedenkfeier für die Toten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie in Deutschland ausrichten. Gemeinsam mit den anderen Verfassungsorganen wolle er damit "ein Zeichen setzen, dass wir als Gesellschaft gemeinsam trauern, dass wir die Toten und das Leid der Hinterbliebenen nicht vergessen", teilte das Bundespräsidialamt mit.

In Deutschland sind seit Beginn der Pandemie vor rund einem Jahr mehr als 50.000 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben, wie das Robert Koch-Institut heute mitteilte.

+++ Spahn: Null-Covid-Strategie für uns nicht geeignet +++

22.01.2021, 11:30 Uhr

Aus Sicht von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ist die Null-Covid-Strategie für Deutschland nicht geeignet. Das Land liege in der Mitte eines Kontinents, in der Mitte der Europäischen Union, "deswegen sehe ich Null als dauerhafte Zielmarke nicht als das, was in einem Land wie Deutschland mit unserer Lage und Situation funktionieren kann." Eine Initiative "Zero Covid" macht sich mit diesem Ziel gerade für einen kompletten Shutdown europaweit stark.

"Je näher die Inzidenz an die Null-Inzidenz kommt, desto besser", ergänzte der Präsident des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, auf einer gemeinsamen Pressekonferenz. "Wir müssen die Inzidenzen herunter bekommen." So könnte das Virus beherrscht und Ausbrüche sofort erkannt und eingedämmt werden. "Je weiter wir sie runter bringen, desto besser für uns alle."

+++ Hans zu Mutationen: Haben nur wenige Wochen Zeit +++

22.01.2021, 10:00 Uhr

Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hat eindringlich vor der in Großbritannien schon weit verbreiteten Coronavirus-Mutation gewarnt. "Wir sehen jetzt, dass die neue Corona-Variante sich auch bei uns in zwei oder drei Wochen sprunghaft verbreiten könnte", sagte er im Landtag. Man habe "also nur wenige Wochen Zeit", um die Zahl der Neuinfektionen auf ein Niveau zu drücken, von dem aus auch die neue, ansteckendere Mutante wirkungsvoll in Grenzen gehalten werden kann.

"Wir können jetzt nicht abwarten, um erst mal zu sehen, ob sich B.1.1.7 denn bei uns tatsächlich so aggressiv ausbreitet wie in Irland oder Großbritannien", sagte Hans. "Wenn wir einmal so weit sind, dass wir dies festgestellt haben, ist es bereits zu spät." Deswegen "müssen wir jetzt runter mit den Zahlen, und zwar so weit, wie es irgend möglich ist". 

+++ Haseloff: Bund hat bald alle Register gezogen +++

22.01.2021, 09:00 Uhr

Der Bund hat nach Meinung von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) die Grenzen seiner Möglichkeiten bei den Corona-Maßnahmen bald erreicht. "Es gibt eine überschaubare Zahl an Instrumenten, mit denen wir die Pandemie bekämpfen können. Und im Prinzip haben wir bald alle Register gezogen", sagte er im Interview mit dem "Spiegel". Bis auf einen totalen Shutdown gäbe es nicht mehr viele Maßnahmen, die noch verfügt werden könnten.

Ein Herunterfahren der Wirtschaft und ein Schließen der Grenzen lehne er ab. Eine Abschottung Deutschlands sieht er als kein mögliches Mittel. "Wir leben in einem offenen Europa. Wir können uns nicht einfach abkoppeln wie etwa Neuseeland."

+++ Japans Regierung dementiert Olympia-Absage +++

22.01.2021, 08:45 Uhr

Japans Regierung hat einen Medienbericht dementiert, wonach sie intern zum Schluss gekommen sei, dass die Olympischen Spiele in Tokyo wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden müssen. "Wir weisen den Bericht vollständig zurück", sagte dein Regierungssprecher.

Natürlich müsse die Situation im Ausland berücksichtigt werden, und irgendwann müsse entschieden werden, ob die Veranstaltung stattfinde. "Aber bis dahin wird die japanische Regierung das tun, was getan werden muss", bekräftigte er.

+++ Biontech und Pfizer in der Kritik wegen Kürzung der Ampullen-Lieferung +++

22.01.2021, 07:00 Uhr

Bundesgesundheitsminister Spahn steht neuer Ärger ins Haus - denn die Impfstoff-Hersteller Pfizer und Biontech werden nun weniger Ampullen ausliefern. Dadurch stehen zwar nicht weniger Impfstoff-Dosen zur Verfügung - aber eben auch nicht mehr, wie zuvor erhofft wurde.

Hintergrund ist die Entscheidung der Europäischen Arzneimittel-Agentur EMA, dass nun sechs statt fünf Dosen aus einer Ampulle gezogen werden dürfen. Daraus ziehen die Hersteller Biontech und Pfizer nun die Konsequenz, dass sie weniger Ampullen liefern.

+++ Knapp 18.000 neue Fälle - weiterhin Rückgang +++

22.01.2021, 06:40 Uhr

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert-Koch-Institut 17.862 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Damit sind die Zahlen weiter rückläufig, an dem Freitag vor einer Woche hatte das RKI 22.368 Neuinfektionen gemeldet. Die Zahl der Todesfälle bleibt hoch, das RKI meldet heute 859 Corona-Tote binnen 24 Stunden. Vor einer Woche waren es 1133 Todesfälle.

Für Hessen meldet das RKI heute 1531 Neuinfektionen und 61 weitere Corona-Todesopfer. Die höchste 7-Tages-Inzidenz hat nach wie vor der Landkreis Fulda (275,2).

+++ Neuer James-Bond-Film "Keine Zeit zu sterben" schon wieder verschoben +++

22.01.2021, 03:36 Uhr

Das Warten auf den neuen James-Bond-Film geht weiter. Die 007-Macher teilten in der Nacht mit, dass "Keine Zeit zu sterben" (Originaltitel: "No Time To Die") weltweit nun erst am 8. Oktober in die Kinos kommen soll. Der Start des Agententhrillers mit Daniel Craig war in Deutschland eigentlich für den 31. März geplant. Wegen der anhaltenden Coronavirus-Pandemie war schon in den vergangenen Wochen über eine erneute Verschiebung des Films spekuliert worden. In vielen Ländern sind die Filmtheater derzeit geschlossen.

+++ Corona-Test bei Reise nach Frankreich wird auch für EU-Bürger Pflicht +++

22.01.2021, 01;39 Uhr

Auch europäische Reisende müssen bei der Einreise nach Frankreich künftig einen negativen Corona-Test vorweisen. Dieser PCR-Test dürfe nicht älter als 72 Stunden sein, hieß es am späten Abend nach einem EU-Videogipfel aus Élyséekreisen. Die Regelung gelte ab Sonntag um 0 Uhr. Ausnahmen seien für "essenzielle" Reisen vorgesehen - das betreffe vor allem Grenzgänger und den Warenverkehr.

+++ EU-Staaten wollen Reisen weiter ausbremsen - aber offene Grenzen +++

21.01.2021 Uhr, 23:19 Uhr

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie wollen die 27 EU-Staaten nicht notwendige Reisen weiter einschränken. Doch sollen die europäischen Grenzen für Waren und Pendler möglichst offen bleiben. Dies berichtete EU-Ratschef Charles Michel am Abend nach einem EU-Videogipfel. Die gefürchteten neuen Virusvarianten sollen gezielter aufgespürt werden und die Impfkampagne besser in Schwung kommen. Es soll einen EU-Impfpass geben, aber vorerst keine Vorteile für Geimpfte etwa beim Reisen.

+++ Brüssel genehmigt "Novemberhilfen" für zwölf Milliarden Euro +++

21.01.2021, 22:15 Uhr

Die EU-Kommission hat deutsche "Novemberhilfen" im Umfang von zwölf Milliarden Euro genehmigt. Die Unterstützung von Unternehmen in der Corona-Krise sei mit den EU-Regeln vereinbar, erklärte Kommissionsvizepräsidentin Margrethe Vestager am Abend  in Brüssel.Die "Novemberhilfen" sollen Unternehmen für wirtschaftliche Schäden durch den Lockdown in der Pandemie entschädigen. Bislang wurden aber nur Abschläge ausgezahlt.

+++ EU-Staaten wollen Corona-Schnelltests gegenseitig anerkennen +++

21.01.21, 20:31 Uhr

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie sollen die Ergebnisse bestimmter Corona-Schnelltests künftig in allen EU-Staaten anerkannt werden. Auch für den bevorzugten Einsatz dieser Tests wurden gemeinsame Kriterien entwickelt, wie der Rat der EU-Staaten mitteilte. Eine entsprechende Ratsempfehlung sei einstimmig verabschiedet worden - rechtlich bindend ist sie aber nicht.

Die EU-Kommission hatte im Dezember Vorschläge für den Einsatz der Schnelltests gemacht. Demnach sollten sich die 27 EU-Staaten auf eine gemeinsame Liste der Präparate einigen. Antigen-Schnelltests zeigen binnen weniger Minuten, ob eine Infektion mit dem Coronavirus vorliegt. Es gibt inzwischen sehr viele Varianten unterschiedlicher Qualität. Insgesamt gelten sie als etwas weniger zuverlässig als die überall anerkannten PCR-Tests, die im Labor ausgewertet werden müssen.

+++ Brüssel genehmigt "Novemberhilfen" für zwölf Milliarden Euro +++

21.01.21, 20:01 Uhr

Die EU-Kommission hat deutsche "Novemberhilfen" im Umfang von zwölf Milliarden Euro genehmigt. Die Unterstützung von Unternehmen in der Corona-Krise sei mit den EU-Regeln vereinbar, erklärte Kommissionsvizepräsidentin Margrethe Vestager in Brüssel.

Die "Novemberhilfen" sollen Unternehmen für wirtschaftliche Schäden durch den Lockdown in der Pandemie entschädigen. Die jetzt genehmigten Hilfen sehen nach Angaben der Kommission vor, dass bis zu 100 Prozent der nachgewiesenen Verluste erstattet werden oder 75 Prozent des Umsatzes der Monate November und Dezember 2019.

+++ England vervierfacht Strafen für erste Corona-Verstöße +++

21.01.21, 19:12 Uhr

Die britische Regierung vervierfacht die Strafen für Corona-Verstöße in England. Künftig sollen 800 Pfund (gut 900 Euro) statt 200 fällig werden, wenn Menschen trotz Verbots Partys besuchen, wie Innenministerin Priti Patel ankündigte. "Diese schweren Verstöße kosten Leben", sagte Patel. Die Strafe verdoppele sich bei jedem weiteren Verstoß bis zu einem Höchstbetrag von 6.400 Pfund. In England sind Treffen mit Mitgliedern anderer Haushalte weitestgehend verboten.

+++ Trumps Geschäfte leiden unter Corona +++

21.01.21, 16:21 Uhr

Das Firmen- und Immobilien-Imperium des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump hat im vergangenen Jahr stark gelitten. Die Corona-Krise ließ die Umsätze der meisten seiner Hotels und Golfanlagen kräftig einbrechen. Das geht aus Finanzdokumenten hervor, die von der Ethikbehörde der US-Regierung in Washington veröffentlicht wurden. Laut einer Auswertung der "New York Times" wurden die Einnahmen der Trump Organization mit mindestens 278 Millionen Dollar angegeben, das wäre ein Rückgang um fast 38 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Aus den Unterlagen geht zudem hervor, dass Trump als Präsident im vergangenen Jahr einige Zuwendungen von Konzernchefs erhielt. So sind etwa ein Mac Pro Computer im Wert von 5999 Dollar als Geschenk von Apple-Chef Tim Cook, eine Lederbomberjacke für 529 Dollar vom Ford-Vorsitzenden Bill Ford und ein 499 Dollar teurer Golfschläger vom früheren Boeing-Chef Dennis Muilenburg vermerkt. 

+++ Mehr als fünf Millionen Impfdosen in Großbritannien verabreicht +++

21.01.21, 16:19 Uhr

Im Kampf gegen das Coronavirus sind in Großbritannien nach Angaben von Premierminister Boris Johnson bisher mehr als fünf Millionen Impfdosen verabreicht worden. "Stich für Stich schützen wir die Verletzlichsten und kommen dem Sieg über das Virus näher", twitterte Johnson. Gesundheitsminister Matt Hancock sagte, das Pflegepersonal impfe 200 Menschen in der Minute. Die Regierung hatte angekündigt, bis Mitte Februar die am meisten gefährdeten Menschen wie über 70-Jährige, Pflegeheimbewohner und medizinisches Personal zu impfen, insgesamt etwa 15 Millionen Menschen.

+++ Halbjahreszeugnisse können später gegeben werden +++

21.01.21, 16:08 Uhr

Hessens Schulen können die Halbjahreszeugnisse angesichts der Corona-Pandemie ausnahmsweise auch erst im Februar ausgeben. Das habe ihnen das Kultusministerium geschrieben, teilte ein Ministeriumssprecher in Wiesbaden mit. Eigentlich werden die Zeugnisse am letzten Schultag des Halbjahres verteilt, das wäre der Freitag nächster Woche (29. Januar). Auch ein postalischer Versand ist demzufolge ausnahmsweise möglich - in Abstimmung mit den Elternvertretungen oder in Einzelfällen mit den Eltern oder dem volljährigen Schüler. Dies gelte etwa, wenn jemand krank sei, zur Risikogruppe zähle oder wenn das Zeugnis dringend benötigt werde. "Soweit Einvernehmen besteht, ist die Ausgabe des Zeugnisses ausnahmsweise auch nach Beendigung des Distanzunterrichts möglich."

+++ Bouffier: Keine weiteren Standorte für Impfstoff-Produktion in Hessen +++

21.01.2021, 14:46 Uhr

In der Diskussion um verspätete Lieferungen des Corona-Impfstoffs sagt Ministerpräsident Bouffier, dass in Hessen keine weiteren eigenen Produktionsstandorte entstehen sollen. Er setze auf das Biontech-Werk in Marburg. Dort soll die Produktion Ende Februar im großen Stil beginnen. Die Ideen, dass andere Werke das auch machen könnten, seien vom Tisch, sagte Bouffier zu unserem Reporter: "Die backen ja keine Bonbons, sondern das ist sind hochkomplexe Sachverhalte."

+++ Kultusminister: Prüfungen finden auch in diesem Schuljahr statt +++

21.01.2021, 13:36 Uhr

Wegen der anhaltenden Ausnahmesituation an den Schulen haben sich die Kultusminister der Länder auf einen gemeinsamen Rahmen für Prüfungen und Schuljahreswiederholungen im laufenden Schuljahr verständigt. Demnach sollen auch die in diesem Corona-Schuljahr erworbenen Abschlüsse "denen früherer und späterer Jahrgänge gleichwertig sind und gegenseitig anerkannt werden". In dem gemeinsamen Beschluss wird zudem bekräftigt, dass die Abiturprüfungen stattfinden sollen.

Die Länder sollen außerdem sicherstellen, dass die Abschlüsse im Sekundarbereich eins, also etwa Haupt- oder Realschulabschlüsse, erlangt werden können. "An Berufsschulen sind Prüfungen durchzuführen, soweit es das Infektionsgeschehen zulässt", heißt es weiter.

+++ Merkel will schnellstmögliche Impfungen +++

21.01.2021, 12:15 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat erneut zugesichert, die Corona-Impfungen in Deutschland möglichst schnell voranzubringen. Wenn alles wie zugesagt erfolge, könne man es schaffen, "bis Ende des Sommers jedem Bürger ein Impfangebot zu machen", bekräftigte die CDU-Politikerin mit Blick auf geplante Lieferungen und Zulassungen weiterer Impfstoffe. Sie verwies darauf, dass der Sommer kalendarisch bis 21. September geht.

"Ich verstehe die Ungeduld", sagte Merkel. Sie nahm zugleich den Mainzer Impfstoff-Entwickler Biontech in Schutz und verteidigte erneut die gemeinsame europäische Impfstoff-Beschaffung. Es wäre "furchtbar", wenn es sonst in Deutschland schon Impfungen gegeben hätte, in kleineren Ländern aber nicht.

+++ Bouffier in Gießen: Lasse mich impfen, wenn ich dran bin +++

21.01.2021, 11:15 Uhr

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat sich nach einem Besuch im Impfzentrum Gießen zufrieden und optimistisch gezeigt. "Das ist ein Ort, wo Hoffnung realisiert wird", sagte er am Vormittag nach dem Rundgang in dem früheren Möbelhaus, das kurz hinter der Stadtgrenze in Heuchelheim liegt.

Allerdings müsse man angesichts der noch knappen Impfstoffmengen um Geduld werben: "Wenn wir hinreichend Impfstoff haben, werden wir die Kapazitäten auch erhöhen." Seit Dienstag haben sechs regionale Impfzentren in Hessen geöffnet, wo derzeit insbesondere über 80-Jährige die Schutzimpfung gegen das Coronavirus erhalten. Anfang Februar sollen die 22 weiteren Zentren im Land an den Start gehen.

Ministerpräsident Bouffier wird sich nach eigenen Worten gedulden, bis er bei den Impfungen an die Reihe kommt: "Ich gehe dann, wenn ich dran bin."

+++ Mehrheit befürwortet verlängerten Lockdown +++

21.01.2021, 09:45 Uhr

Eine Mehrheit der Deutschen unterstützt laut einer aktuellen Umfrage die Entscheidung von Bund und Ländern, den Lockdown bis zum 14. Februar zu verlängern. 69 Prozent der Befragten halten die Maßnahme für angemessen, wie aus einer YouGov-Umfrage hervorgeht. Etwa ein Viertel (24 Prozent) sprach sich gegen die Verlängerung aus.

Während Westdeutsche ihn zu 70 Prozent unterstützen, halten ihn in Ostdeutschland 65 Prozent für angemessen. Zudem finden ihn Männer häufiger angemessen (72 Prozent) als Frauen (67 Prozent).

+++ Weniger Hotel, mehr Ferienwohnung im Corona-Sommer +++

21.01.2021, 09:30 Uhr

Reisebeschränkungen zur Eindämmung der Corona- Pandemie haben tiefe Löcher in die Umsatzbilanz der Tourismusbranche in Deutschland gerissen. Das Statistische Bundesamt bezifferte den Umsatzrückgang von Reisebüros, Veranstaltern und Reservierungsdienstleistern in den ersten neun Monaten 2020 auf 61 Prozent.

Besonders stark vom Ausbleiben der Gäste betroffen waren im Sommerhalbjahr Hotels, Gasthöfe und Pensionen mit einem Rückgang der Übernachtungen um 40 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Anbieter von Ferienhäusern und -wohnungen verzeichneten im Sommerhalbjahr dagegen ein leichtes Plus von einem Prozent. Auf Campingplätzen wurden von Mai bis Oktober sogar sechs Prozent mehr Übernachtungen als im Vorjahreszeitraum gezählt.

+++ Schnelleres Impfen? EU berät bei Videogipfel +++

21.01.2021, 07:00 Uhr

Schneller Impfen, mehr Schutz vor den gefürchteten neuen Corona-Varianten: Bei einem Videogipfel suchen Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre EU-Kollegen am Abend eine gemeinsame Linie im weiteren Kampf gegen die Pandemie. Thema sind auch Vorschläge für einen europäischen Corona-Impfpass und damit möglicherweise verbundene Vorteile etwa beim Reisen.

Mit Blick auf Mutationen des Corona-Virus sagte Kanzleramtschef Helge Braun der Deutschen Welle, Deutschland wolle bei der Bekämpfung des Virus mit den Nachbarländern synchron handeln. Grenzschließungen in Europa wären "im Ergebnis der schlechte Weg".

+++ 20.000 neue Fälle - weiterhin Rückgang +++

21.01.2021, 06:45 Uhr

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert-Koch-Institut 20.398 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Damit sind die Zahlen weiter rückläufig, an dem Donnerstag vor einer Woche hatte das RKI 25.164 Neuinfektionen gemeldet. Die Zahl der Todesfälle bleibt hoch, das RKI meldet heute 1013 Corona-Tote binnen 24 Stunden. Vor einer Woche waren es 1244 Todesfälle.

Für Hessen meldet das RKI heute 1583 Neuinfektionen und 67 weitere Corona-Todesopfer. Die höchste 7-Tages-Inzidenz hat nach wie vor der Landkreis Fulda (281,0).

+++ Lehrerverband: Freiwillige Wiederholung des Schuljahres anbieten +++

21.01.2021, 03:04 Uhr

Der Deutsche Lehrerverband fordert, lernschwachen Schülerinnen und Schülern bundesweit anzubieten, das Schuljahr wegen der Corona-Pandemie freiwillig zu wiederholen - ohne dass sie als "Sitzenbleiber" gelten. "Es gibt eine Schülergruppe, die braucht ein Jahr zusätzlich", sagte Präsident Heinz-Peter Meidinger dem "Tagesspiegel". Spätestens bei den Abschlussprüfungen oder im Abitur würden diese Jugendlichen sonst scheitern.

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