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Corona-Ticker: Jetzt über eine Million Infizierte

Corona-Ticker - Deutschland knackt Million-Marke

Die Gesamtzahl der bislang nachgewiesenen Corona-Infektionen in Deutschland hat die Marke von einer Million überschritten. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie bekanntgewordenen Fälle ist auf 1 006 394 gestiegen, wie das RKI am Freitagmorgen bekanntgab. Viele Infektionen dürften aber unentdeckt geblieben sein, auch weil viele Menschen keine oder kaum Symptome entwickeln. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg bis Freitag um 426 auf insgesamt 15 586. Das ist Rekord seit Beginn der Pandemie.

Obwohl sich der hessische Handelsverband verkaufsoffene Adventssonntage wünscht, wird es in Hessen keine geben. Rein rechtlich sei das nicht zu machen, sagt die Landesregierung. Handelsverbände hatten Sonntagsshopping gefordert, als Ausgleich für die Verschärfung der Corona-Regeln - immerhin dürfen im Dezember noch weniger Kunden gleichzeitig in ein Geschäft.  Das hessische Gesetz schließt Feiertage für Sonntagsshopping aber aus und das betrifft eben auch die Adventssonntage. 

Trotz hoher Corona-Fallzahlen mit Inzidenzen von mehr als 200 im Rhein-Main-Gebiet: Weitere Verschärfungen jetzt zur Weihnachtszeit sind nicht geplant. Das hat eine harmony.fm-Nachfrage bei mehreren Städten und Kreisen ergeben.

Von Kontaktbeschränkungen bis Maskenpflicht - welche Corona-Regeln gelten gerade in Hessen? Hier gibt es die Übersicht.


Meldungen aus Ihrer Region finden Sie auch in den Corona-Updates unserer sechs Regionalstudios: Nordhessen, Osthessen, Mittelhessen, Rhein-Main, Region Wiesbaden, Südhessen


+++ Frankreich lockert Corona-Maßnahmen +++

27.11.2020 17:34 Uhr

Die strikten Corona-Maßnahmen in Frankreich werden am Samstag angesichts sinkender Infektionszahlen gelockert. Auch nichtlebensnotwendige Geschäfte dürfen ihre Türen dann wieder öffnen - allerdings nur unter Auflagen. So müssen pro Kunde acht Quadratmeter Verkaufsfläche zur Verfügung stehen.Zwar darf das Haus weiterhin nur aus triftigen Grünen und mit ausgefüllter Bescheinigung verlassen werden, doch ab dem Wochenende ist mehr Zeit im Freien erlaubt. Wer spazieren oder Sport treiben will, darf das nun drei Stunden pro Tag in einem Radius von 20 Kilometern vom Wohnort. Bisher lagen die Grenzen bei einer Stunde und einem Radius von einem Kilometer.Den Gesundheitsbehörden zufolge hat Frankreich den Höhepunkt an Neuinfektionen in der zweiten Corona-Welle bereits überstanden. 

+++ Messe Frankfurt bekommt Corona-Impfzentrum +++

27.11.2020  17:22 Uhr

Auf dem Gelände der Messe Frankfurt soll eines der in Hessen geplanten Covid-19-Impfzentren entstehen. Das hat der mit den Vorbereitungen beauftragte Planungsstab der Stadt Frankfurt am Freitag entschieden. Das Zentrum soll bereits ab dem 11. Dezember einsatzbereit sein.Das Gesundheitsamt werde als nächstes ermitteln, wie viele Helfer dort eingesetzt werden müssen, teilte die Stadt mit. In dem Zentrum sollen in den nächsten Monaten mindestens 60 Prozent der Einwohner von Hessens größter Stadt gegen das Coronavirus geimpft werden.

+++ Bund: Weihnachts-Hotelübernachtungen nicht Teil der Beschlüsse +++

27.11. 2020 16:05 Uhr

Die in einigen Ländern geplanten Möglichkeiten zu Hotelübernachtungen für Weihnachtsbesuche entsprechen aus Sicht des Bundes nicht der gemeinsamen bundesweiten Linie. "Es ist nicht Teil des Beschlusses von Bund und Ländern, solche Übernachtungen zu ermöglichen", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag in Berlin. Die Bürger blieben weiterhin aufgerufen, touristische Reisen zu vermeiden. "Da familiär bedingte Reisen von touristischen Reisen schwer abzugrenzen sind, haben sich Bund und Länder nicht darauf geeinigt, eine solche Ausnahme bei der Nutzung von Hotels in den Beschluss aufzunehmen." Dies sei daher auch nicht aufgenommen worden.Schleswig-Holstein, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Berlin haben angekündigt, Hotelübernachtungen bei Familienbesuchen über Weihnachten zulassen zu wollen. 

+++ Corona-Lage an Schulen relativ entspannt +++

27.11.2020 14:44 Uhr

Trotz anhaltend hoher Corona-Zahlen ist die Lage an den Schulen nach aktuellen Zahlen der Kultusministerkonferenz (KMK) weiter relativ entspannt. Es gibt allerdings einen leichten Anstieg bei der Zahl geschlossener oder nur eingeschränkt arbeitender Schulen.Von den rund 30.000 abgefragten Schulen im Land waren demnach zum Ende der vergangenen Woche 118 geschlossen, 12 mehr als in der Vorwoche. Eingeschränkten Präsenzbetrieb gab es an 3.702 Schulen - dort waren etwa einzelne Klassen oder Lerngruppen im sogenannten Distanzunterricht, also zu Hause. In der Woche zuvor waren es 3.320 Schulen. 

+++ Inzidenz über 400: Passau verhängt strenge Ausgangssperre +++

27.11.20, 13:28 Uhr

Die bayerische Stadt Passau verhängt angesichts der stark gestiegenen Zahl von Corona-Infektionen eine strenge Ausgangssperre. Sie solle am Samstag beginnen und zunächst eine Woche dauern, wie Oberbürgermeister Jürgen Dupper (SPD) am Freitag ankündigte. Passauer dürfen ihre Wohnung nur noch aus triftigem Grund verlassen, beispielsweise um zur Arbeit, zum Arzt oder zum Einkaufen zu gehen. Außerdem verhängt die Stadt ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen und verordnet Wechselunterricht für die Jahrgangsstufen 7 bis 11 - mit Ausnahme von Abschlussklassen an Mittel- und Realschulen.

Passau hatte am Freitag einen Corona-Inzidenzwert von knapp 440 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen erreicht. Die Stadt ist damit nach dem Landkreis Hildburghausen in Thüringen mit knapp 630 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen derzeit Deutschlands Hotspot Nummer zwei.

+++ Keine Verschärfung der Feiertagsregeln in Rhein-Main +++

27.11.2020 13:01 Uhr

Trotz hoher Corona-Fallzahlen mit Inzidenzen von mehr als 200 im Rhein-Main-Gebiet: Weitere Verschärfungen jetzt zur Weihnachtszeit sind nicht geplant. Das hat eine harmony.fm-Nachfrage bei mehreren Städten und Kreisen ergeben.

"Wir wollen keine Weihnachtsverderber sein", sagt ein Sprecher der Stadt Frankfurt im harmony.fm-Gespräch. Es gebe schon andere zusätzliche Corona-Maßnahmen wie ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen, außerdem würden in Frankfurt die Infizierten-Zahlen leicht sinken. Auch der Main-Kinzig-Kreis und die Stadt Offenbach teilen auf Anfrage mit: Schärfere Kontaktbeschränkungen seien nicht geplant.

+++ Keine verkaufsoffenen Advents-Sonntage in Hessen +++

27.11.20, 11:41 Uhr

In Hessen wird es keine verkaufsoffenen Adventssonntage geben. Rein rechtlich sei das nicht zu machen, sagt die Landesregierung. Handelsverbände hatten Sonntagsshopping gefordert, als Ausgleich für die Verschärfung der Corona-Regeln. Danach dürfen im Dezember noch weniger Kunden gleichzeitig in ein Geschäft. Das hessische Gesetz schließt Feiertage für Sonntagsshopping aus - auch die Adventssonntage. Außerdem hat gerade ein Gericht die Sonntagsöffnung in NRW gekippt. Begründung: Damit würden nicht, wie behauptet, Kundenströme entzerrt, sondern Kunden angelockt - nicht zu verantworten in Coronazeiten.

+++ Ferienflieger Condor will 2021 wieder durchstarten +++

27.11.20, 10:48 Uhr

Fliegen fast wie auf Vorkrisen-Niveau: Der Flugplan des Ferienfliegers Condor für den kommenden Sommer sieht ähnlich aus wie im Vor-Coronajahr 2019 - das sagt der Chef der Airline Teckentrup. Aus seiner Sicht wird die Nachfrage anziehen, weil Corona-Impfungen und kostengünstige Schnelltests bald zur Verfügung stünden. Aktuell fliege Condor nur rund 10 Prozent der üblichen Winter-Kapazität.

+++ Haushalt 2021 - Fast 180 Milliarden neue Schulden durch Corona +++

27.11.20, 08:27 Uhr

Die große Koalition will im kommenden Jahr fast 180 Milliarden Euro neue Schulden aufnehmen und deutlich mehr Geld als geplant in Gesundheit, Verkehr und Infrastruktur investieren. Das ergaben die abschließenden Beratungen des Haushaltsausschusses am frühen Freitagmorgen in Berlin. Der Bundeshaushalt für 2021 sieht nun Ausgaben von insgesamt rund 498,6 Milliarden Euro vor - kaum weniger als im laufenden Jahr, als wegen der Pandemie spontan milliardenschwere Hilfsprogramme finanziert wurden.

+++ Mehr als eine Million Corona-Infektionen in Deutschland +++

.27.11.20, 07:00 Uhr

Die Gesamtzahl der bislang nachgewiesenen Corona-Infektionen in Deutschland hat die Marke von einer Million überschritten. Die Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut (RKI) 22 806 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden (Stand: 27.11., 00.00 Uhr). Damit stieg die Zahl der seit Beginn der Pandemie bekanntgewordenen Fälle auf 1 006 394, wie das RKI am Freitagmorgen bekanntgab. Viele Infektionen dürften aber unentdeckt geblieben sein, auch weil viele Menschen keine oder kaum Symptome entwickeln.Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg um 426 auf insgesamt 15 586. Das ist Rekord seit Beginn der Pandemie.

+++ Veranstaltungs- und Schaustellerbranchen fordern weitere Hilfen +++

27.11.2020, 02:13 Uhr

Die Konzert- und Veranstaltungswirtschaft fordert von Bund und Ländern eine Garantie, dass Kosten für pandemiebedingte Ausfälle künftig ersetzt werden. "Veranstalter werden die erheblichen Veranstaltungsrisiken zukünftig nur noch eingehen können, wenn der Staat zukünftig die pandemiebedingten Ausfallkosten übernimmt, denn Versicherungen gibt es dafür nicht mehr", sagte Jens Michow, Präsident des Bundesverbandes der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV), den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Er fordert, dass bei der im neuen Jahr anlaufenden Überbrückungshilfe III Fix- und Betriebskosten zu 90 Prozent ausgeglichen werden sollten .Die Schaustellerbranche verlangt unterdessen eine weitere Aussetzung von Vermögensprüfungen, um Arbeitslosengeld II (Hartz IV) beziehen zu können. Ansonsten müssten Schausteller beispielsweise ihren Fuhrpark veräußern, ehe sie Anspruch auf Hilfe haben. Die Branche ist durch den Ausfall von Weihnachtsmärkten aktuell besonders belastet.

+++ Landrat von Corona-Hotspot Hildburghausen unter Polizeischutz +++

26.11.2020, 23:41 Uhr

Der Landrat des bundesweiten Corona-Hotspots Landkreis Hildburghausen, Thomas Müller, steht seit Donnerstag unter Polizeischutz. Er sei zuvor in den Sozialen Medien beleidigt und bedroht worden und habe Anzeige erstattet, sagte ein Sprecher der Polizei in Erfurt der Deutschen Presse-Agentur. Zum Inhalt der Drohung sowie zu mutmaßlichen Tätern und Motiven gab es zunächst keine Informationen. Sie stehe aber "mutmaßlich im Zusammenhang mit der Corona-Schutzverordnung", sagte der Sprecher. Müller hatte die Proteste gegen den strengen Lockdown in Hildburghausen als unverantwortlich kritisiert. Mit 602,9 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche hat der Landkreis Hildburghausen bundesweit den höchsten Inzidenzwert. Um die Infektionswelle zu brechen, gelten seit Wochenmitte für die rund 63 000 Einwohner im Kreisgebiet von Hildburghausen drastische Beschränkungen: Sie dürfen bis zum 13. Dezember ihre Wohnungen nicht mehr ohne triftigen Grund verlassen, Schulen und Kindergärten wurden geschlossen.

+++ Keine Corona-Lockerungen über Weihnachten in Berlin +++

26.11.2020, 20:30 Uhr

Die Menschen in Berlin müssen Weihnachten und auch Silvester wegen der Corona-Pandemie im kleineren Kreis feiern. Denn die von Bund und Ländern verabredeten Lockerungen bei den Kontaktbeschränkungen für private Treffen über die Feiertage werden in der Hauptstadt nicht gelten. Darauf verständigte sich der Senat am Abend. Im Corona-Hotspot Berlin könne es keine derartigen Lockerungen geben, hieß es. Demnach sollen sich in Berlin über die Feiertage maximal fünf Personen treffen dürfen, wobei keine Vorgaben gemacht werden, aus wie vielen Haushalten sie kommen. Hinzu kommen Kinder im Alter bis 14 Jahren.

+++ Hohe Nachfrage nach Novemberhilfen +++

26.11.2020, 17:08 Uhr

Die Novemberhilfen für Unternehmen im Teil-Lockdown und Selbstständige wie Künstler stoßen auf eine hohe Nachfrage. Seit Start des Programms am Mittwoch wurden bisher 16 797 Anträge gestellt. Das teilte das Bundeswirtschaftsministerium am Donnerstag auf Anfrage mit. Die Website sei 1,3 Millionen Mal abgerufen worden. Der erste Direktantrag kam demnach aus Bayern aus der Branche "Selbstständige Bühnen-, Film-, Hörfunk- und Fernsehkünstlerinnen und -künstler sowie sonstige darstellende Kunst".

+++ Corona-Justizfall Ischgl: Verein erwartet Prozessbeginn bis Februar +++

26.11.20, 15:21 Uhr

Österreichische Verbraucherschützer rechnen im Justizstreit um Corona-Ansteckungen im Tiroler Skiort Ischgl mit einem Prozessbeginn im Januar oder Februar. Bisher seien sechs oder sieben Amtshaftungs-Musterklagen gegen die Republik Österreich eingereicht worden, sagte Verbraucherschutzverein-Chef Peter Kolba. Etwa dreißig weitere seien in Vorbereitung oder würden derzeit eingebracht.

Bei dem Verein hatten sich nach dessen Angaben 6000 Menschen gemeldet, davon rund 4000 Deutsche, die sich Anfang des Jahres bei Aufenthalten in Ischgl mit dem Coronavirus infiziert haben sollen. Auch die Familie eines Verstorbenen war unter den ersten Klägern.

+++ Achtjähriger an Premier Johnson: Kommt Weihnachtsmann trotz Corona? +++

26.11.20, 15:19 Uhr

Kann der Weihnachtsmann in Zeiten der Corona-Pandemie überhaupt sicher durch das Land reisen und Geschenke verteilen? Das hat sich ein Junge in Großbritannien gefragt und einen Brief an Premier Boris Johnson geschrieben. "Lieber Mr. Johnson, (...) Ich habe mich gefragt, ob Sie und die Regierung daran gedacht haben, dass der Weihnachtsmann dieses Weihnachten kommen kann", sorgte sich der achtjährige Monti in einem Brief, den Johnson bei Twitter veröffentlichte.

Johnson antwortete: "Ich habe am Nordpol angerufen und kann dir versichern, dass der Weihnachtsmann bereit ist und in den Startlöchern steht - ebenso wie Rudolph und die anderen Rentiere."

+++ Auch SPD-Fraktion fordert: Bundesländer an Corona-Kosten beteiligen +++

26.11.20, 15:02 Uhr

Nach der Union macht auch die SPD-Bundestagsfraktion eine stärkere Beteiligung der Bundesländer an den Kosten der Corona-Hilfsmaßnahmen zum Thema. "Die Verlängerung der Novemberhilfe in den Dezember ist richtig. Sollten auch im Januar solche massiven Hilfen nötig werden, stellt sich natürlich die Frage, ob der Bund weiter fast alleine die Kosten stemmt", sagte Parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion, Carsten Schneider, der "Welt".

+++ Forschungsministerin bekräftigt Sicherheit von Corona-Impfstoffen +++

26.11.20, 15:00 Uhr

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) hat erneut versichert, dass bei der Zulassung von Corona-Impfstoffen alle bestehenden Sicherheitsvorgaben eingehalten werden. Die Frage "sicher und wirksam" sei die Kernfrage, sagte die CDU-Politikerin. Die Prüfungsmaßstäbe blieben auf dem gewohnt hohen Niveau. "Und wenn es den leisesten Zweifel gäbe, gäbe es keine Zulassung."

+++ Ärzte mahnen zu verantwortlichem Umgang mit Corona-Lockerungen +++

26.11.20, 14:37 Uhr

Ärztepräsident Klaus Reinhardt hat zu einem vorsichtigen Umgang mit gelockerten Corona-Beschränkungen über Weihnachten aufgerufen. "Wir müssen die Ausnahmeregeln an den Feiertagen verantwortlich nutzen und uns wie auch unsere Mitmenschen vor Ansteckung schützen, sagte der Chef der Bundesärztekammer.

Wenn Regeln zu Abstand, Hygiene und Masken weiter befolgt würden, seien die zeitlich begrenzten Lockerungen vertretbar und aus psychosozialen Gründen sogar geboten. Gerade für Ältere, die wohl am meisten unter Isolation und Einsamkeit im Teil-Lockdown litten, sei es wichtig, die Feiertage im Kreis der Familie verbringen zu können.

+++ Patientenschützer warnen vor hohen Corona-Zahlen nach Weihnachten +++

26.11.20, 14:28 Uhr

Mit deutlichen Worten warnt die Deutsche Stiftung Patientenschutz vor steigenden Corona-Zahlen infolge des Weihnachtsfestes. "Wir feiern alle Weihnachten und werden dann im Januar die Totenglocken läuten hören", mahnte Vorstand Eugen Brysch in Dortmund. Ein Prozent der Infizierten müsse in Krankenhäusern behandelt werden, sagte Brysch der Deutschen Presse-Agentur. Je nach Prognose könnten das nach zahlreichen Kontakten an den Feiertagen im Januar 250 Patienten sein - pro Tag.

+++ BUND kritisiert Corona-Beschlüsse zu Feuerwerk +++

26.11.20, 14:12 Uhr

Die Umweltorganisation BUND hat die Beschlüsse von Bund und Ländern zum Silvesterfeuerwerk kritisiert. "Es kann nicht sein, dass wir mitten in der Corona-Pandemie eine Überlastung der Notaufnahmen riskieren und Betroffene noch größeren Risiken aussetzen", sagte Olaf Bandt, Vorsitzender des Bunds für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).

+++ Frankreich stellt sich auf schrittweise Corona-Lockerungen ein +++

26.11.20, 13:52 Uhr

Frankreichs Premier Jean Castex hat die Menschen im Land auf etappenweise Lockerungen eingeschworen und weitere finanzielle Hilfen zugesagt. Es sei zu früh, um von einem Ende des Lockdowns zu sprechen, sagte Castex. "Die winterlichen Wetterbedingungen und das Herannahen der Feiertage zum Jahresende sind zwei Hauptrisikofaktoren, die es im Frühjahr nicht gab."

Präsident Emmanuel Macron hatte in einer TV-Ansprache am Dienstag schrittweise Lockerungen angekündigt. Seit Ende Oktober gelten im ganzen Land strenge Ausgangsbeschränkungen - diese sollen am 15. Dezember aufgehoben werden und durch nächtliche Ausgangssperren ersetzt werden.

+++ Edeka übt scharfe Kritik an neuen Corona-Auflagen +++

26.11.20, 13:50 Uhr

Deutschlands größter Lebensmittelhändler Edeka hat scharfe Kritik an der Verschärfung der Corona-Auflagen für den Einzelhandel geübt. "Wir halten die Begrenzung der Kundenzahl ab 800 Quadratmetern Verkaufsfläche für kontraproduktiv und nicht nachvollziehbar", sage Edeka-Chef Markus Mosa. Die hohe Nachfrage gerade im Weihnachtsgeschäft lasse sich so nicht bedienen.

Der Hinweis der Politik, dass die Verbraucher ihre Einkäufe auf die Wochentage verteilen sollten, sei auch nicht hilfreich, denn das täten die Kunden bereits seit dem ersten Lockdown, meinte Mosa. 

+++ "Bild": Bahnkunden können von Freitag an weniger Plätze reservieren +++

26.11.20, 13:06 Uhr

Fahrgäste der Deutschen Bahn können nach Informationen der "Bild" von morgen an nur noch einen Sitzplatz pro Doppelsitz reservieren. Der jeweilige Platz daneben bleibt demnach für eine Reservierung gesperrt. Bund und Länder hatten die Bahn aufgefordert, zum Schutz vor Corona-Ansteckungen die Reservierbarkeit zu beschränken. Es sollen weniger Einzelreisende nebeneinander sitzen. Reisen ohne Reservierung wären damit aber weiter möglich.

Das Unternehmen hat sich noch nicht zu möglichen Umstellungen geäußert. Die Auslastung der Züge liegt nach Bahnangaben noch bei gut einem Fünftel.

+++ Merkel zur Corona-Krise: Auf absehbare Zeit noch Einschränkungen +++

26.11.20, 12:42 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht die Corona-Krise als noch lange nicht überwunden an. Das Wichtigste sei es derzeit, die Ausbreitung des Virus einzudämmen, sagte Merkel. Das Gesundheitssystem dürfe nicht überfordert werden. "Deshalb werden wir auch auf absehbare Zeit noch mit Einschränkungen leben müssen."

Es sei es in den vergangenen Wochen gelungen, die exponentielle, also sehr starke Dynamik bei den Infektionen zu stoppen und zu einer "Seitwärtsbewegung" zu kommen. "Aber das reicht eben nicht aus", sagte Merkel.

+++ Hessisches Corona-Kabinett beschließt neue Regeln +++

26.11.20, 12:32 Uhr

Das hessische Corona-Kabinett hat nach den Bund-Länder-Beratungen am Mittwoch neue Maßnahmen beschlossen. Das teilten Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und sein Stellvertreter Tarek Al-Wazir mit. Neu ist damit für Hessen unter anderem: Ab Dezember dürfen sich in der Öffentlichkeit nur noch maximal fünf Personen aus zwei Hausständen treffen. Kinder bis zum 14. Lebensjahr zählen nicht mit. Für Treffen in der eigenen Wohung spricht Hessen weiterhin nur die Empfehlung aus, sich an die allgemeinen Regeln zu halten.

+++ Tests negativ: Eintracht-Profi Younes zurück im Training +++

26.11.20, 11:22 Uhr

Fußball-Profi Amin Younes von Eintracht Frankfurt ist nach negativen Corona-Tests wieder ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. Dies teilte der Bundesligist mit. Der 27 Jahre alte Mittelfeldspieler hatte sich vor zwei Wochen in häusliche Quarantäne begeben, nachdem er in seinem privaten Umfeld Kontakt zu mit Corona infizierten Personen hatte und danach positiv getestet wurde.

+++ Hessens Wirtschaft kritisiert Beschränkungen +++

26.11.20, 11:02 Uhr

Hessens Wirtschaft hat die Verlängerung des Teil-Lockdowns über Ende November hinaus kritisiert. "Bereits jetzt verschiebt oder streicht die Hälfte der hessischen Betriebe Investitionen infolge der Corona-Situation", sagte Robert Lippmann, Geschäftsführer des Hessischen Industrie- und Handelskammertages (HIHK) laut Mitteilung. Jeder vierte Betrieb in Hessen stehe laut einer aktuellen HIHK-Umfrage unter rund 1100 Firmen komplett oder in wesentlichen Teilen still. "Die aktuellen Maßnahmen verschärfen die Situation für hessische Betriebe zusätzlich."

+++ Merkel wirbt für Schließung aller Skigebiete in Europa +++

26.11.20, 10:23 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich mit Blick auf anstehende Winterurlaube dafür ausgesprochen, dass alle Skigebiete in Europa schließen. "Es naht die Skisaison", sagte die CDU-Politikerin im Bundestag in Berlin. Touristische Reisen sollten nicht stattfinden, jeder nicht notwendige Kontakt sollte vermieden werden. "Wir werden uns in Europa um eine Abstimmung bemühen, ob wir alle Skigebiete schließen könnten. Es sieht leider nicht so aus, wenn man die österreichischen Verlautbarungen hört, dass uns das so einfach gelingen könnte, aber wir werden es noch einmal versuchen."

+++ Kanzleramtschef: Kommt jetzt auf uns alle an +++

26.11.20, 09:12 Uhr

Nach den Beschlüssen zur Verlängerung des Teil-Lockdowns hat Kanzleramtschef Helge Braun betont, dass es im Kampf gegen die Corona-Pandemie auf das Verhalten der Bürger ankomme. "Dass wir jetzt sicher ein Sinken der Zahlen erleben werden, das können wir nur dann gewährleisten, wenn die Leute wirklich alle mitziehen", sagte der CDU-Politiker im ARD-"Morgenmagazin". Die Maßnahmen seien so, "dass es sehr auf uns alle ankommt, dass wir die Kontakte weiter reduzieren."

+++ Bislang mehr als 81 000 Infektionen in Hessen +++

26.11.20, 09:08 Uhr

Die Anzahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Menschen in Hessen ist mit mehr als 2000 Fällen binnen 24 Stunden deutlich gestiegen. Die Zahl der bekannten Infektionen erhöhte sich mit den 2067 Fällen am Donnerstag seit Beginn der Pandemie auf 81 327. Dies geht aus Zahlen des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) hervor (Stand 00.00 Uhr). Bislang starben in Hessen 1163 Menschen an oder mit dem Virus. Die Zahl der Todesfälle stieg im Vergleich zum Vortag um 52.

+++ 22 268 neue Infektionen in Deutschland gemeldet +++

26.11.20, 07:23 Uhr

In Deutschland haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) 22 268 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Das sind rund 3600 Fälle mehr als am Mittwoch (18 633), wie aus Angaben des RKI vom Morgen hervorgeht. Am Donnerstag vor einer Woche waren 22 609 Fälle gemeldet worden. Am Freitag war mit 23 648 gemeldeten Fällen ein Höchststand erreicht worden.

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