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Pyrotechnik: FSV Mainz will Stadionverbote

Pyrotechnik im Stadion - FSV Mainz will Stadionverbote aussprechen

© dpa

Feuerwehrleute löschen brennende Bengalos, die von Mainzer Fans aufs Spielfeld geworfen wurden.

Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 hat nach dem Abbrennen von Pyrotechnik während des verlorenen Pokal-Derbys beim 1. FC Kaiserslautern Konsequenzen angekündigt. Sollten die Täter ermittelt werden, drohen ihnen den Angaben zufolge Haus- und Stadionverbote, Vereinsausschlussverfahren und Regressforderungen. 

"Grenze des Tolerierbaren überschritten"

"Wir sind erschüttert über die für alle sichtbaren unkontrollierbaren Konsequenzen des Einsatzes von Pyrotechnik", sagte der Mainzer Vorstandsvorsitzende Stefan Hofmann nach der 0:2-Niederlage am Samstag. "Das Verhalten einiger Besucher des Spiels hat die Grenze des Tolerierbaren bei weitem überschritten." 

Staatsanwaltschaft ermittelt

Zuvor hatte die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern wegen Abbrennens von Pyrotechnik sowie der Vermummung von zehn Personen Ermittlungen eingeleitet. Geprüft werde zudem, ob die Verletzungen von vier Zuschauern in Zusammenhang mit den Auswirkungen der Pyrotechnik ständen, hieß es in einer Mitteilung des 1. FC Kaiserslautern. 

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