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Bierstadt bekommt Integrierte Gesamtschule

Magistrat hat beschlossen - Integrierte Gesamtschule für Bierstadt

Der Magistrat im Wiesbadener Rathaus hat grünes Licht für eine neue Integrierte Gesamtschule gegeben

Wiesbaden bekommt eine neue Integrierte Gesamtschule (IGS). Was in der Teilfortschreibung des Schulentwicklungsplans 2018 bereits im Grundsatz festgelegt worden war, nimmt nun seinen Lauf. „Ich freue mich, dass die konkreten Planungen jetzt beginnen können“, sagt Schuldezernent Axel Imholz angesichts des Magistratsbeschlusses. Die Sitzungsvorlage zu einer neuen Integrierten Gesamtschule wird an den zuständigen Ortsbeirat Bierstadt weiterzuleiten.

Jetzt gehts in die Detailplanung

In ersten Vorarbeiten wurden die Voraussetzungen für die neue IGS geklärt; mit der jetzt weitergeleiteten Grundsatzvorlage wird das Projekt nach der Beschlussfassung in der Stadtverordnetenversammlung zur Detailplanung freigegeben. „Mit dem Erwerb des notwendigen Grundstücks im nördlichen Teil Bierstadts sind die Voraussetzungen gegeben, neben den pädagogisch-inhaltlichen Rahmenbedingungen auch die Raum- und Flächenplanung in Angriff zu nehmen“, so Imholz.

Neue Schule entsteht in "Bierstadt-Nord" gegenüber der Kita

Die neue IGS soll auf einem Gelände im Bereich „Bierstadt-Nord“ gegenüber der derzeitigen städtischen Kindertagesstätte entstehen. Die Flächen befinden sich im Besitz der Stadt Wiesbaden. Alle weiteren Aspekte wie die Verkehrsanbindung, die genaue Lage der Schule oder das Aussehen des Gebäudes sollen noch erarbeitet werden.

"Moderne Pädagogik und moderne Architektur"

Die Schule soll von der 5. bis zur 10. Klasse gehen, vierzügig arbeiten und moderne Pädagogik mit moderner Architektur verbinden. Bereits seit etwa einem halben Jahr beschäftigt sich eine Arbeitsgruppe des Staatlichen Schulamtes mit der pädagogischen Ausrichtung der neuen IGS sowie dafür notwendigen modernen Raumkonzepten.

WiBau soll planen und bauen - Kosten insgesamt fast 40 Millionen Euro

Die jetzt an den Ortsbeirat Bierstadt weitergeleitete Sitzungsvorlage sieht vor, dass die Schule samt Sporthalle von der städtischen Baugesellschaft WiBau geplant und errichtet wird. Eine grobe Kostenplanung auf Basis von Baukosten in 2017/2018 sieht derzeit folgende Mindestwerte vor: rund 30 Millionen Euro für die Schule, etwa 2 bis 3 Millionen Euro für die Einrichtung der Schule sowie etwa 6,5 Millionen Euro für eine Zwei-Feld-Turnhalle.

Weiteres Gynmasium soll nächstes Schuljahr starten 

Die neue Integrierte Gesamtschule ist Teil der Teilfortschreibung des Schulentwicklungsplanes 2018, der vom Hessischen Kultusministerium vor wenigen Wochen genehmigt wurde. Darin geht es auch um ein weiteres Gymnasiums und eine Integrierte Gesamtschule. Das Gymnasium wird zum kommenden Schuljahr als Elisabeth-Selbert-Schule in Dotzheim an den Start gehen. Die neue IGS soll zum Schuljahr 2024/2025 eröffnet werden kann.

 

 

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