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Wiesbadener Fußgängerzone wird saniert

Wiesbaden wird aufgehübscht - Die Fussgängerzone wird saniert

© harmony.fm / Neuhaus

Vor nicht einmal neun Jahren hatte Wiesbaden etwas zu feiern: Die Fertigstellung einer umgestalteten Fußgängerzone - mit Millionenaufwand wurde jahrelang gebaut, mit Baumaterialen vom Feinsten; fein sieht Wiesbadens Fußgängerzone aber mitterweile nicht mehr aus.

Die etwa 900 Meter lange Flaniermeile ist in die Jahre gekommen, überall heben sich die Natursteinplatten, viele Platten haben Rieße oder Bruchstellen, sie sind zu gefährlichen Stolperfallen geworden. Die Bänke wirken schmuddelig, die Mülleimer sind überklebt. Jetzt wird renoviert, was kaputt ist. Startschuss ist im nächsten Jahr, spätesten aber 2023.

Magistrat genehmigt 1 Millionen Euro

Die Kosten dafür sollen rund eine Millionen Euro betragen. Der chinesische Naturstein wird ersetzt, dort wo es notwendig ist. Weil der Stein sich als nicht sonderlich robust erwies, werden Natursteinplatten mit ähnlicher Optik in anderen Ländern etwa Norwegen gekauft. Ein Flickenteppich wird das aber nicht, sagte uns Stadtplanungsdezernent Kowol. Die Bronze-Intarsien werden durch Steinplatten mit Schimmereffekt esetzt. Auf den Intarsien aus Bronze können Passanten mal schnell ausrutschen. Die Stadt will genau solche Unfälle künftig vermeiden. Kowol verspricht auch mehr Sitzbänke für Wiesbadens Flaniermeile. 

Fußgängerzone wird länger

Es gibt auch bereits Zukunftspläne. So wird die Fußgängerzone irgendwann verlängert, und zwar bis zur Taunusstraße. Der Kranzplatz - das Eintrittstor - soll dann zu einer grünen Oase umgestaltet werden. 

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