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Das Corona-Update für Südhessen/Rhein-Neckar

Corona-Update für Südhessen - Weihnachtsmarkt-Alternativen gesucht

Das Update informiert über alle wichtigen Entwicklungen bezüglich der Corona-Pandemie in Südhessen und der Metropolregion Rhein-Neckar. Ihr Kontakt zum harmony.fm-Studio Südhessen in Darmstadt: suedhessen@FFH.de


+++ Vier neue positive Testergebnisse im Odenwald +++

18.9.20., 12:41 Uhr

Die Anzahl der positiv auf das Corona-Virus getesteten Personen steigt im Odenwaldkreis auf 480 (Stand 18.09., 12 Uhr). Das sind vier positive Testergebnisse mehr als am Montag. Das hat die Kreisverwaltung in Erbach mitgeteilt. Unverändert bleibt die Zahl der genesenen und verstorbenen Personen (405/63). Ein Patient wird auf Grund einer Corona-Erkrankung in einem Krankenhaus außerhalb des Kreises behandelt. Im Gesundheitszentrum in Erbach gibt es derzeit keine Corona-Fälle. Das Land Hessen errechnet für den Odenwaldkreis eine 7-Tage-Inzidenz von 12,4 (Stand 18.09., 00:00 Uhr).

+++ Rüsselsheim prüft weiterhin Weihnachtsmarkt-Alternativen +++

18.9.20, 12:24 Uhr

„Wir prüfen intensiv, welche corona-konformen Alternativen wir den Rüsselsheimer Bürgerinnen und Bürger in der Vorweihnachtszeit anbieten können, da es klassische Weihnachtsmärkte, wie wir sie kennen, dieses Jahr leider nicht geben wird“, erklärt Oberbürgermeister Udo Bausch. Während die Weihnachtsmärkte in den Stadtteilen sowie der adventliche Kunsthandwerkermarkt im Festungsgraben bereits abgesagt sind, prüfen die Stadtverwaltung und die Verantwortlichen des Weihnachtsmarkts in der Innenstadt Lösungen, die sowohl den strengen Hygieneanforderungen, aber auch den teils existenziellen Bedürfnissen der teilnehmenden Vereine und Schausteller sowie den Wünschen aus der Bevölkerung nach einem Stück Besinnlichkeit in der Weihnachtszeit gerecht werden, so die Mitteilung der Stadt.

+++ Trotz Corona: Castor-Transport soll stattfinden +++

18.9.20, 11:43 Uhr

Auf dem Gelände des Atomkraftwerks in Biblis könnte nun doch noch in diesem Jahr ein Castor-Transport mit hochradioaktivem Atommüll ankommen. Das zuständige Bundesamt hat die Erlaubnis dafür jetzt erneut erteilt. Ursprünglich sollten die sechs Castor-Behälter aus dem britischen Sellafield schon im Frühjahr in Südhessen ankommen. Der geplante Transport war wegen der Corona-Pandemie aber verschoben worden. Hier geht's zu unserer ausführlichen Meldung dazu.

© dpa

Blick aufs stillgelegte Atomkraftwerk in Biblis (Archiv)

+++ Schüler im Odenwaldkreis in Quarantäne +++

17.9.20, 16:58 Uhr

Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie müssen im Odenwaldkreis drei Schulklassen unter Quarantäne gestellt werden. Das hat die Kreisverwaltung in Erbach mitgeteilt, ohne die betroffenen Schulen oder Orte zu nennen. Jeweils ein Schüler der Klassen wurde demnach positiv auf das Virus getestet. Das Gesundheitsamt sei aktuell dabei, die betroffenen Familien und Lehrer telefonisch zu informieren und die entsprechenden Quarantäneverfügungen auszusprechen. „Wir haben sofort nach Bekanntwerden der Fälle reagiert und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes arbeiten daran, alle Kontakte nachzuverfolgen und die Familien zu beraten“, erklärte Erster Kreisbeigeordneter Oliver Grobeis.

+++ Phungo-Festival unter Corona-Bedingungen +++

17.9.20, 13:18 Uhr

Trotz Corona findet in Pfungstadt auch in diesem Jahr das Phungo-Festival statt. Die nächsten drei Wochen läuft dort immer donnerstags bis sonntags das "Phungo-Festival". Das Ganze findet allerdings in abgespeckter Form statt: Wo sonst tausende Leute kommen, ist jetzt bei 250 Schluss. Es gelten die bekannten Abstands- und Hygieneregelungen, die Namen der Gäste werden registriert und später gemäß den Datenschutzbestimmungen wieder gelöscht. Auf dem Areal gilt eine Maskenpflicht, am Sitzplatz darf dann frei geatmet werden. Obwohl es ein bisschen anders laufen wird als sonst, werden die Besucher ein Festivalfeeling erleben können, so Organisator Harry Hegenbarth.

+++ Keine Weihnachtsmärkte im Kreis Groß-Gerau +++

17.9.20, 10:53 Uhr

Die Bürgermeister der 14 Kreiskommunen haben sich darauf verständigt, dass es derzeit undenkbar ist, dass Weihnachtsmärkte – gleich, ob von den Städten und Gemeinden selbst organisiert oder von Vereinen – wie gewohnt über die Bühne gehen. „Weihnachtsmärkte in ihrer althergebrachten Form passen aktuell nicht in die Zeit“, betonte auch Landrat Thomas Will: „Die Präferenz ist und muss sein, in diesem Jahr – wenn auch schweren Herzens – zu verzichten.“ Kleinere Ersatzveranstaltungen bleiben theoretisch aber denkbar. Raunheims Bürgermeister Thomas sagte, dass in seiner Stadt am 3. Advent ein kleines, gemeinsames Weihnachtslieder-Singen geben wird. 

+++ Väter-Pass für die Geburtsklinik +++

16.9.20, 10:22 Uhr

Extra fürs Klinikum Darmstadt hat das Online-Besucher-Managementsystem besuchssystem.de einen Väter-Pass programmiert. Er erlaubt Vätern auf der Geburtsstation den freien Zugang Tag und Nacht mit einer hundertprozentigen Nachverfolgung – durch Ein- und Auscheckzeiten. „Für uns gehören Väter bei der Geburt selbstverständlich dazu. Und auch in den ersten Tagen dürfen Väter oder Partner/-innen Frau und Neugeborenes uneingeschränkt besuchen. So können junge Familien zueinanderfinden", sagt Dr. Maike Manz, die Leiterin der Geburtshilfe am Klinikum Darmstadt. Aufgrund von Corona sei es natürlich wichtig, nur gesunde Väter einzulassen und nachvollziehbar zu machen, wann wer auf Station war. "Dies hätten wir mit einer Zettelwirtschaft nicht bewerkstelligen können."

© dpa

Symbolfoto

+++ Corona-Test vor stationärem Klinikaufenthalt +++

16.9.20, 07:19 Uhr

Das Universitätsklinikum Heidelberg verschärft seine Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus: Ab sofort sollen alle Patienten, die stationär aufgenommen werden, einen vorab durchgeführten Corona-Test nachweisen. Das Wichtigste: Patienten werden gebeten, ein aktuelles Testergebnis zur stationären Aufnahme mitzubringen; der Test darf nicht länger als 48 Stunden zurückliegen; bei Patienten, die ohne gültigen Nachweis zur Aufnahme kommen, wird vor Ort ein Schnelltest durchgeführt; liegt eine Covid-19-Infektion vor, wird die Behandlung verschoben, wenn keine medizinischen Gründe gegen eine Verschiebung sprechen; positiv getestete Patienten, deren geplanter Eingriff aus medizinischen Gründen nicht verschoben werden kann, werden gemäß den Corona-Verordnungen isoliert. Die Neuregelungen sind hier auf der Homepage des Uniklinikums im Detail aufgeführt.

© dpa

Symbolfoto

+++ Die meisten Städte erlauben Heizpilze +++

16.9.20, 07:02 Uhr

Die meisten Städte in Hessen erlauben der Gastronomie das Aufstellen von Heizpilzen in der kommenden Herbst-/Wintersaison – obwohl sie als klimaschädlich gelten. Darmstadt will sie zumindest bis nach der Corona-Pandemie erlauben. "Unser Sofortprogramm Klimaschutz schlägt ein Verbot von Heizpilzen vor - aber die Situation der Gastronomen ist schwierig. Und es ist in der kalten Jahreszeit auch wünschenswert, wenn Lokale zum Infektionsschutz Alternativen im Außenbereich anbieten. Der Magistrat wird den Punkt deswegen erst dann verfolgen, wenn die Pandemie als bewältigt gelten kann", heißt es von der Stadt Darmstadt. Anders in Heidelberg - dort bleiben Heizpilze verboten.

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