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Passanten in Angst und Schrecken versetzt

Terroranschlag vorgetäuscht - Geldstrafen für Silvesterscherz

© dpa

Symbolbild

Weil sie laut Amtsgericht Frankfurt in der Silvesternacht 2015/16 am Mainufer Schüsse abgegeben sowie "Isis ist überall" gerufen hatten, sind zwei jeweils 26 Jahre alte Männer zu Geldstrafen verurteilt worden. Die Richter gingen von Bedrohung und unerlaubtem Waffenbesitz aus und verhängten jeweils 1000 beziehungsweise 3000 Euro Geldstrafe (jeweils 100 Tagessätze). Das Urteil ist aber noch nicht rechtskräftig.

Schüsse aus Schreckschusspistole

Mitten im Silvestertrubel hatten die beiden Männer laut Urteil plötzlich aus einer Schreckschusspistole mehrere Schüsse abgegeben sowie den Namen der Terrormiliz gerufen. Besorgte Passanten alarmierten daraufhin die Polizei. Laut Anklage war das Verhalten der Männer dazu geeignet, einen islamistisch motivierten Terroranschlag vorzutäuschen. Der Staatsanwalt hatte deshalb auch eine noch höhere Geldstrafe wegen Störung des öffentlichen Friedens gefordert. Bereits in erster Instanz waren die Männer Anfang vergangenen Jahres zu Geldstrafen verurteilt worden. In beiden Prozessen hatten sie lediglich die Schüsse, nicht aber die "Isis"-Rufe eingeräumt. Mehrere Zeugen hatten die Rufe jedoch eindeutig wahrgenommen. Sowohl die Angeklagten als auch die Staatsanwaltschaft hatten Berufung gegen das Urteil eingelegt.

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