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1:1 in Wolfsburg: Eintracht zufrieden

Kampf um die Champions League - Eintracht froh über 1:1 in Wolfsburg

© dpa

Eintracht Frankfurt hat vier Tage nach dem Einzug in das Halbfinale der Europa League die Euphorie nicht zu einem Auswärtssieg in der Fußball-Bundesliga nutzen können. Im erneut von Fanprotesten begleiteten Montagsspiel trennte sich die Eintracht1:1 (0:0) vom gastgebenden VfL Wolfsburg. Der kurz zuvor eingewechselte Jonathan de Guzmann hatte die Eintracht nach 78 Minuten in Führung gebracht, John Anthony Brooks sorgte in der 90. Minute für den verdienten Ausgleich.

Frankfurt reichte dennoch der Punktgewinn, um mit nun 53 Punkten Champions-League-Platz vier in der Bundesliga-Tabelle zu stabilisieren, Wolfsburg verharrt mit 46 Zählern auf Platz neun. 

Eintracht mit Punkt zufrieden

"Der Ausgleich war verdient. Den Punkt neben wir gerne mit", sagte Frankfurts Coach Adi Hütter nach der Partie und strahlte dabei. Sein Gegenüber, VfL-Coach Bruno Labbadia, meinte dagegen: "Heute fühlt sich das überhaupt nicht schön an". Denn der Punkt im von Hütter als "Schlüsselspiel" auserkorenen Duell nutzt den Hessen deutlich mehr. "Wir können damit sehr gut leben", sagte auch Sportdirektor Bruno Hübner. Zwar hätte die Eintracht als Tabellenvierter mit einem Sieg den Fünften Borussia Mönchengladbach auf vier Punkte distanzieren können, doch auch so festigte sie den Champions-League-Rang. "Natürlich wären das Big Points gewesen", meinte Hütter. "Aber wir sind immer noch sehr gut im Rennen." 

Wolfsburg verharrt hinter Europapokal-Plätzen

Wolfsburg hingegen bleibt als Neunter vier Punkte hinter den Europa-League-Plätzen und muss am kommenden Sonntag zum direkten Konkurrenten Hoffenheim. "Jetzt wissen wir noch nicht, was der Punkt wert ist", sagte Labbadia. Gegen Hoffenheim steht nun ein Spiel an, was sein Team auf keinen Fall verlieren darf, wenn es in der kommenden Saison wieder europäisch spielen will. 

Fanproteste wegen Montagsspiel

Beide Fankurven versagten aus Protest gegen die Montagsspiele in der Bundesliga in der ersten Halbzeit die Unterstützung. "Das habe ich so auch noch nicht erlebt", bemerkte Labbadia und befand: "Das ist schade, weil es ja ein Heimspiel war. Natürlich nutzt das der Gast-Mannschaft dann mehr." Dies stimmte allerdings nur bedingt, denn Wolfsburg war besser, machte mehr Druck und hatte die deutlich besseren Chancen. Hätte der VfL diese genutzt, wäre der mögliche Sieg früh perfekt gewesen.

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