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Keine verschärften Feiertagsregeln in Rhein-Main

Corona-Hotspot Rhein-Main - Keine verschärften Feiertagsregeln

© dpa

Trotz hoher Corona-Fallzahlen mit Inzidenzen von mehr als 200 im Rhein-Main-Gebiet: Weitere Verschärfungen jetzt zur Weihnachtszeit sind nicht geplant. Das hat eine harmony.fm-Nachfrage bei mehreren Städten und Kreisen ergeben.

"Wir wollen keine Weihnachtsverderber sein", sagt ein Sprecher der Stadt Frankfurt im harmony.fm-Gespräch. Es gebe schon andere zusätzliche Corona-Maßnahmen wie ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen, außerdem würden in Frankfurt die Infizierten-Zahlen leicht sinken. Auch der Main-Kinzig-Kreis und die Stadt Offenbach teilen auf Anfrage mit: Schärfere Kontaktbeschränkungen seien nicht geplant.

Keine Alleingänge angestrebt

Offenbach betont außerdem, es werde keinen Alleingang bei den Entscheidungen geben. "Weil die Zahlen im ganzen Rhein-Main-Gebiet hoch sind und Offenbach nicht isoliert ist, werden regionale Maßnahmen angestrebt statt Einzelmaßnahmen", so eine Sprecherin.

Berlin greift unterdessen durch

Anders ist es in Berlin: Die Menschen in der Hauptstadt müssen Weihnachten und auch Silvester wegen der Corona-Pandemie im kleineren Kreis feiern. Denn die von Bund und Ländern verabredeten Lockerungen bei den Kontaktbeschränkungen für private Treffen über die Feiertage werden dort nicht gelten. Im Corona-Hotspot Berlin könne es keine derartigen Lockerungen geben, hieß es aus Senatskreisen.

Bund und Länder erlauben Feiern mit 10 Personen

Demnach sollen sich in Berlin über die Feiertage maximal fünf Personen zu privaten Zusammenkünften treffen dürfen, wobei keine Vorgaben gemacht werden, aus wie vielen Haushalten sie kommen. Hinzu kommen Kinder im Alter bis 14 Jahren. Bund und Länder hatten sich hingegen am Mittwoch für Treffen "im engsten Familien- oder Freundeskreis" vom 23. Dezember bis 1. Januar auf eine Obergrenze von zehn Personen plus Kinder bis 14 Jahren verständigt.

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