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Unfallklinik: Hubschrauber-Landeplatz modernisiert

BG-Unfallklinik Frankfurt - Hubschrauber-Landeplatz modernisiert

© BG Unfallklinik Frankfurt/Marc Dickler

Die Piloten der Bundespolizei der Fliegerstaffel Fuldatal Hans Wank (links) und Frank Schäfer (rechts) auf dem neuen Dachlandeplatz an der BGU.

Ganz oben, im 13. Stock des K-Gebäudes der BG Unfallklinik Frankfurt ragt der Hangar mit dem orangefarbenen Rettungshubschrauber „Christoph2“ über der Stadt. Damit auch weiterhin ein reibungsloser und sicherer Flugbetrieb garantiert werden kann, ist jetzt die Dachlandefläche modernisiert worden. Das teilt die Unfallklinik mit. 

Die hochmoderne neue Landeplattform sei nun fertiggestellt und entspreche den europäischen Standards. Der neue Landeplatz verfügt demnach über einen integrierten, elektronisch gesteuerten Schlitten als Start- und Landeplattform. Dieser kann auf Stahlrollen aus dem Hangar hinausfahren. Bislang landete der Rettungshubschrauber auf einem rund 33 Zentimeter hohen Teller. Nun ist diese Fläche bodengleich mit der Landefläche. Außerdem wurde die Kerosinbetankung umwelttechnisch auf den neusten Stand gebracht.

Freude bei der Unfallklinik

Für die Zeit der Sanierung war ein alternativer Hubschrauberlandeplatz in Friedrichsdorf errichtet worden, um Luftrettung weiter sicherzustellen. „Wir freuen uns, dass nach dieser wichtigen Modernisierungsmaßnahme "Christoph2“ wieder wie gewohnt an der BG Unfallklinik stationiert ist“, erläutert die Geschäftsführerin der BG Unfallklinik Frankfurt, Abir Giacaman.

Im Durchschnitt drei bis vier Einsätze täglich

Wenn Hilfe aus der Luft benötigt wird, sind „Christoph2“ und sein Team in weniger als zwei Minuten startklar. Einsatzbereit ist der Rettungshubschrauber täglich von sieben Uhr bis Sonnenuntergang. Sein Einsatzradius beträgt im Regelfall 60 Kilometer, kann aber auch im Bedarfsfall darüber hinausgehen. Drei bis vier Einsätze absolviert das Team im Durchschnitt täglich. Das Luftrettungsteam setzt sich aus einem oder einer Ärzt*in der BG Unfallklinik Frankfurt, einem oder einer Rettungsassistent*in der Frankfurter Berufsfeuerwehr sowie einem oder einer Pilot*in der Bundespolizei der Fliegerstaffel Fuldatal zusammen.

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