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Wetter begünstigt Pilzbefall von Gartenpflanzen

Feuchtwarme Witterung - Stärkerer Pilzbefall an Gartenpflanzen

© dpa

Symbolbild

Viel Sonne, aber auch jede Menge Regen: Die Pflanzen im Garten freuen sich - aber nicht nur. Denn die feuchtwarme Witterung sorgt auch dafür, dass Pilzerkrankungen dieses Jahr wieder verstärkt auftreten, erklärt Gartenprofi Wilhelm Hartmann aus Fulda im Gespräch mit harmony.fm.

Auf Fungizide lieber verzichten

Wegen der trockenen Witterung im vergangenen Jahr habe es da auch deutlich weniger Pilzerkrankungen gegeben. Dieses Jahr seien es dafür umso mehr. Zu den Pilzerkrankungen, die jetzt wieder häufiger zu sehen seien, gehöre beispielsweise der Sternrußtau an den Rosen. Er sorgt für schwarze Flecken und auch dafür, dass die Pflanzen ihre Blätter verlieren. An Birnenbäumen sei dieses Jahr wieder häufiger der Birnengitterrost zu sehen. Dieser Pilz sorgt für meist rötliche Flecken und dafür, dass die Ernte deutlich kleiner ausfällt. Im Handel gebe es zwar entsprechende Mittel gegen die Pilze, sogenannte Fungizide, aber Hartmann rät davon eher ab, gerade wenn es sich um Obstbäume handelt. Wenn möglich sollen erkrankte Pflanzenteile entfernt werden. Diese solle man aber auf keinen Fall auf den Kompost werfen, sondern in die Biotonne. Ansonsten verbreiten sich die Pilzkrankheiten später über den dann ausgebrachten Kompost wieder. 

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