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Prozess um Sprungturm-Unglück auf dem Hoherodskopf

Sprungturm-Prozess Gießen - Unfalltod von Sina soll geklärt werden

Vor dem Gießener Landgericht hat am Morgen der Prozess um einen tödlichen Sturz von einem Sprungturm am Hoherodskopf begonnen. Auf der Anklagebank sitzen die beiden Geschäftsführer des Kletterparks, in dem der Free-Fall Tower in den Sommerferien 2015 aufgebaut war. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen fahrlässige Tötung vor. Die Anlage sei nicht sicher genug gewesen, heißt es.

Die Angeklagten versicherten dem Richter, dass sie nicht fahrlässig gehandelt hätten, sondern immer wieder wegen der Sicherheit des Sprungturms beim Verleiher nachgefragt hätten. Von dort habe es grünes Licht gegeben.

Sprung war ein Geburtstagsgeschenk

Sina war am Rand des Luftkissens aufgekommen und von dort aus mit dem Kopf gegen einen Felsbrocken geschlagen. Am ersten Prozesstag sagte auch die Mutter des Opfers als Zeugin aus. Der Sprung sei ein Geburtstagsgeschenk für ihre Tochter gewesen, berichtete sie unter Tränen.

Sina starb an den Verletzungen

Sina hatte damals Angst vor dem Sprung aus neun Metern Höhe. Im letzten Moment soll sie sich noch einmal am Geländer festgehalten haben, dadurch sprang sie schief und landete auf dem Rand des Luftkissen. Dieses schleuderte sie nochmals in die Luft, danach knallte sie mit ihrem Kopf auf einen Stein neben dem Luftkissen. Einen Monat später starb sie an ihren schweren Verletzungen.

Bislang sind Verhandlungstermine bis Anfang März geplant. 

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