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K+S: BUND beklagt Erweiterung der Salzhalde

K+S-Halde in Heringen - BUND beklagt Erweiterung der Salzhalde

© harmony.fm

Symbolbild

Der hessische Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat beim Verwaltungsgericht Kassel Klage gegen die Erweiterung der Salzhalde "Wintershall" des Unternehmens K+S eingelegt. Der BUND kritisiert die Erweiterung der Halde, weil Salzhalden sich durch Neiderschläge auflösen und so über mehr als tausend Jahre hinweg die Werra versalzen würden. Auch das Grundwasser würde belastet werden. Die riesigen Salzhalden seien Ewigkeitslasten - auch wenn der Kalibetrieb in 40 Jahren eingestellt würde, würden die Salzhalten die Umwelt weiterhin stark belasten. 

BUND fordert den Verzeicht auf Haldenerweiterungen

Der BUND fordert von K+S den Verzicht auf Haldenerweiterungen. Der nicht verwertbare Abraum des Kalibergbaus müsse entweder zu handelbaren Wertstoffen umgewandelt oder wieder in die ausgebeuteten Stollen eingebracht werden.

BUND hatte 2018 bereits Klage gegen die Erweiterung der Halde Hattorf eingelegt

Die Klage gegen die Erweiterung der Halde „Wintershall“ steht in Verbindung mit der bereits 2018 eingelegten Klage gegen die Erweiterung der Halde Hattorf. „Wenn wir mit der Klage gegen die Erweiterung in Hattorf erfolgreich sind, dann soll das Ergebnis auch für die Haldenerweiterung „Wintershall“ gelten,“ erläutert Jörg Nitsch vom BUND Hessen.

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