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Rücksicht bei rastenden Tieren wie Zugvögeln

An Lahn, Wieseck, Ohm & Wetter - Rücksicht auf Zugvögel nehmen

© DPA

Tausende Vögel sind in den nächsten Wochen auf dem Weg Richtung Süden. Auf ihrem Weg zu ihren Winterquartieren machen sie Rast in den Auen von Lahn, Wieseck, Ohm, Wetter und Horloff. Deshalb gilt für Spaziergänger und Hundehalter derzeit besonders: Rücksicht nehmen!

Vogelschutzgebiete in Mittelhessen

Der Weg in den Süden ist für Zugvögel kräftezehrend. Wenn die Tiere Zwischenstopp in den Auen der mittelhessischen Flüsse machen, sollten sie deshalb möglichst nicht gestört werden. Darum bittet das Regierungspräsidium Gießen darum, dass Hundebesitzer ihre Vierbeiner in den nächsten Wochen anleinen und die Wege nicht verlassen. Besonders wichtig ist auch, sich den rastenden Tieren nicht zu nähern, weil das ein panisches und kraftraubendes Fluchtverhalten auslösen kann.

Auf dem Weg Richtung Afrika

Die Auen von Lahn, Wieseck, Ohm, Wetter und Horloff stehen zum Teil als EU-Vogelschutzgebiete unter Naturschutz und sind Schwerpunkte des mittelhessischen Vogelzuges, heißt es vom RP Gießen weiter. In den nächsten Tagen werden Tausende Vögel erwartet, die – von Rastplätzen in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern kommend – ihren Zug über Hessen fortsetzen. Auch kleine, unauffällige Zugvögel sind auf dem Weg in ihre Überwinterungsgebiete. Rücksicht sollten wir also auch dann nehmen, wenn auf den ersten Blick keine rastenden Vögel in der Nähe zu entdecken sind. 

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