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Freude an Unis: Semester beginnt (fast) normal

Freude an Hessens Universitäten - Semester beginnt (fast) normal

© harmony.fm

Endlich wieder physisch Leben, Lärmen, Lachen und Lernen in den hessischen Universitäten - was für eine Freude!

Endlich wieder studieren in Präsenz: Hörsäle besuchen, in der Mensa essen, neue Leute kennenlernen, auf dem Campus stehen und miteinander reden. harmony.fm freut sich mit den Universitäten und informiert an dieser Stelle über die geltenden Hygiene- und 3-G-Regeln, die an den Standorten nun gelten. 

Vorlesungszeit beginnt

In Hessen beginnt die Vorlesungszeit für das neue Wintersemester. Bis auf Einschränkungen durch Hygiene- oder 3G-Regeln scheint es fast normal. Welche Regeln an welcher Universität gelten, hat harmony.fm hier zusammengetragen. In Hessen gibt es mehr als 260.000 Studierende. Wegen der Corona-Pandemie haben die meisten seit anderthalb Jahren kaum die Universitäten von innen gesehen. Die Rückkehr zur Präsenzlehre ist allerdings an Vorgaben wie die 3G-Regel geknüpft, um Zugang zu Bibliotheken oder Kursen zu bekommen.

3-G-Regel an der Marburger Philipps-Universität

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Die Marburger Philipps-Universität: Kostenlose Selbsttests unter Aufsicht sind möglich 

Universität Marburg erlaubt Selbstests unter Aufsicht

Auch die Philipps-Universität Marburg setzt auf 3G, allerdings können sich hier Studierende unter Aufsicht selber freitesten. Vizepräsidentin Professorin Evelyn Korn sagt im harmony.fm-Interview: "Bildung ist ein hohes Gut und wir möchten alle Studierenden mitnehmen. Die Erstsemesterwoche hat uns gezeigt, dass schätzungsweise 90 bis 95 Prozent unserer Studierenden geimpft oder genesen sind."

Hohe Verantwortungsbereitschaft von Studierenden

Sie lobt die hohe Verantwortungsbereitschaft der Studierenden. "Das ist auch während der Pandemie nicht ausreichend gewürdigt worden." Jetzt freue man sich erst einmal auf das neue Semester und die Rückkehr des Lebens in die Uni. Große Vorlesungen blieben allerdings zunächst digital, um für Seminare ausreichend Platz zu schaffen.

Digitales Lernen mit in die Zukunft nehmen

Schon im Herbst will die Uni Marburg auf einer Tagung ausloten, wie das digitale Lernen mit in die Zukunft genommen werden kann: Podcasts, Studieren von anderen Orten aus, Gastprofessoren digital in Seminare zuschalten - Vieles sei hier möglich, so Vizepräsidentin Korn. 

Prof. Evelyn Korn, Vizepräsidentin der Uni Marburg, im harmony.fm-Interview

"Die Leistung der jungen Leute in der Pandemie ist nicht ausreichend gewürdigt worden. Wir freuen uns sehr, dass alle wieder in Präsenz zusammen sein können."

Zunächst mal freuen wir uns natürlich wahnsinnig, dass die Studierenden Zurück sind. Ich hab gestern den ganzen Tag mein Fenster aufgemacht, weil unter meinem Fenster eine Gruppe Wikingerschach gespielt hat, in der O E. So schön wie der studentischen Lärm zu hören. Also das ist das erste, was neu ist. Was bleibt, ist die Gewissheit, dass wir auch mit dem digitalen gut umgehen können. Also mein Erleben, der letzten anderthalb Jahre, war, dass die Universität eine wirklich starke Gemeinschaft ist, die auch mit einer solchen Krise wunderbar umgehen kann. Er die Hörsäle sind ja noch nicht voll belegt, ist vom Bison unterschiedliche. Wir Arbeiten mit einem gestaffelten System, des heißt die Seminarräume werden wir wieder voll besetzen können, weil durch eine freie Bestuhlung einfach mehr Abstand ist. Und die Hörsäle haben eine dreißig bis fünfzig Prozent Belegung je nach Größe. Damit wir mit dieser Belegung wirklich möglichst viele Veranstaltungen in Präsenz machen können, sind die großen Vorlesungen im digitalen Raum geblieben. Und, wenn Sie nach vorne gucken, Was bleibt, wie verändert sich Unida? Ich Sie diese Chance auch tatsächlich sehr groß haben. Wir werden also jetzt gemeinsam schauen, welche Teil Formate sich auch bewährt haben. Was spricht dagegen, in einem Präsenz Seminar eine Sitzung zu haben, in der man Mannen internationalen Gast Digital. Dazu lädt Podcast für die Studierenden als neues Format von Seminararbeiten stärker zu nutzen, International Seminare gemeinsam zu machen. Also da gibt es ganz viele Möglichkeiten, die auch die didaktischen Freiräume deutlich ausgeweitet haben. Jetzt sind, glaube ich, erst mal alle froh, dass die Präsenz zurück ist. Für die Universitäten ist es eine große Entwicklung Chance für die nächsten zehn Jahre. Jetzt ist er schon die erste Semester einführen. Die Orientierungs Wochen Lauf Was kriegen Sie da nochmal zurück. Gespiegelte, wenn das Leben wieder zurückkehrt. Ich höre von unseren UE Organisatorinnen. Wie glücklich die Studierenden sind, dass sie hier sein können. Und dann gibt 's die Stadt Rallye und die Spiele und die kleinen Gruppen, die er dann auch das sind, was einen vielleicht durch Studium trägt. Also wie viele von uns kennen ihre Freunde aus der UE noch mehr haben, dass das wieder stattfinden kann. Das Erleben als sehr positiv. Es ist ja eine unglaublich wichtige Phase ins Erwachsenenleben zu Staaten. Ein bisschen haben wir aber noch drei G. Bis war das dein ganzer parken, können so gehofft. Wie sieht das hier konkret in Marburg aus? Wir möchten natürlich möglichst viele Studierende ermutigen, sich impfen zu lassen. Wir beobachten auch des der weitaus größte Teil geimpft ist. Wir gehen von etwa neun endlich bis fünf und neunzig Prozent der Studierenden aus uns ist der Universität Frieden sehr wichtig. Deshalb wollen wir gern grad im Übergang, auch denen, die jetzt nicht geimpft sind, eine Möglichkeit geben, Bildung auch im Präsens zu erhalten, an den Gruppen teilzuhaben. Deshalb werden wir Selbsttests unter Aufsicht ermöglichen. Bis Ende des Jahres, um der wirklich einen Übergang zum Impfen zu haben. Und wir hoffen, dass das für alle eine gute Lösung ist. Und das darf am Anfang aus ein bisschen durcheinander dann mal machen. In der ist es nicht durcheinander, wird und sind gut vorbereitet. Ich gab das haben wir alle in den letzten anderthalb Jahren gelernt, flexibel sein, freundlich mit sich und den anderen umgehen und Vemma, was nicht klappt. Herzlich miteinander. Lachen und weitermachen. Ich finde, die Studierenden haben sich als sehr verantwortungsbewusst erwiesen. Also die jungen Leute überhaupt. Die haben viel Verantwortung für die anderen Generationen übernommen. Das ist auch in meiner Wahrnehmung nicht angemessen gewürdigt worden. Von der Gesellschaft Das war eine Motivation für uns hier in der Universität möglichst offen zu bleiben und den Studierenden einen Raum zu geben. Und wir freuen uns, das jetzt dieser Raum wieder Dahls Wir werden. Alles tun, dass er offen bleibt. Denn in der Tat an ist da diese Gruppe der siebzehn bis fünfundzwanzig jährigen als sehr verantwortungsvolle Trägerinnen der Gesellschaft in Letts in den letzten Monaten nicht ausreichend gesehen worden. Und wir hoffen, dass wir das ein bisschen ausgleichen können.

Marburger Erstsemester zum Unistart

"Wir sind da und lernen uns kennen: Mal sehen, was geht!"

Also musst du dir Politikwissenschaften und nicht hinter durch. Gut, dass weder vor Ort losgehen kann. Weil zur Abi Zeit, wenn man auch die ganze Zeit nur zu Hause in Konz seine Freunde nicht sehen und es gut das dann bei der Uni jetzt anders lösen. Dornier, diesmal in die Bars gegangen. Da es überall zwei G und des schon top, da lernt man die Leute. Dann können auch mal wieder fremde Leute kennenlernen. Weil sonst war es dann doch eher im eigenen Kreis durch die ganze Pandemie. Also wenn man jetzt mit den Trip Semestern Rede, die vor genau einem Jahr angefangen haben, die hatten gar nichts Also. Ich weiß ganz genau, wie es ist, wenn man in der online Vorlesungen ist. Man hört halt nicht so Hundert Prozent zu. Und jemand persönlich anzusprechen, ist immer für mich einfacher als jemanden Online anzuschreiben, die man noch nie gesehen hat, wieder im Präsens. Zu seines sage ich ganz schön, wenn man zusammenkommen kann, wenn man sich die Stadt zusammen Zusammenhang gucken kann, um die Vorlesung Sohn besuchen, kann jetzt die nächsten Jahre noch zusammen verbringen können. Mal gucken, was ich so ergeben

Gießener Studierende dürfen wieder in die Hörsäle

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Uni-Präsident Joybrato Mukherjee: Wir freuen uns auf dieses Semester

Universität Gießen fordert zertifizierte Tests von Ungeimpften

"Die flächendeckende 3G-Regelung erlaubt es uns, die Auslastung der Lehrräume - trotz der beginnenden kalten Jahreszeit und des nicht absehbaren weiteren Verlaufs der vierten Corona-Welle - auf 50 Prozent der normalen Kapazität zu steigern und deutlich mehr Vor-Ort-Veranstaltungen anzubieten", heißt es von der Justus-Liebig Universität Gießen.

Ungeimpfte bleiben auf Kosten für Schnelltests sitzen

Wer nicht geimpft und genesen ist, muss einen negativen Coronatest eines zertifizierten Testcenters (z.B. DRK-Center auf dem Seltersweg) vorweisen. Das führt für die betroffenen Studierenden möglicherweise zu erheblichen Kosten. 

TU Darmstadt: 3G-Regel mit Stichprobenkontrolleln

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Die TU Darmstadt bietet zunächst kostenlose Schnelltests an

Auch die Technische Hochschule Darmstadt  setzt auf das 3G-Modell. Die Überprüfung findet aber nur stichprobenartig statt, zumindest bei großen Veranstaltungen. Es sei sonst ein zu großer logistischer Aufwand. Bei kleineren Seminaren etwa soll allerdings flächendeckend gecheckt werden, ob die Person geimpft, getestet oder genesen ist. Vize-Präsident Heribert Warzecha sagte unserem Reporter: "Es wird eine ungewohnte Situation. Viele Studierende kennen die Präsenzlehre bislang noch nicht, obwohl sie schon drei Semester hier sind. Aber den Campus persönlich erleben, gemeinsam lernen - das soll wieder Normalität werden."

Schnelltests zunächst weiter kostenlos

Es gibt zwei Testzentren an den zwei Uni-Standorten. Hier werden Tests in der Anfangsphase des Semesters auch weiter kostenlos angeboten. Denn: Es soll zum Beispiel ausländischen Studierenden der Start hier nicht erschwert werden. 

TU-Vizepräsident Heribert Warzecha

"Ich erwarte Respekt vor der Situation und dass es dann wieder normal wird."

Was erwarte ich es erst mal so ein bisschen Respekt vor der Situation von allen Beteiligten? Sowie wird das sein? Wir sitzen auf einmal alle in einem Raum und Sir machen Lehre, wie wir uns eigentlich Gewohntes. Viele Studierende kennen das überhaupt noch gar nicht. Die sind derzeit drei Semestern hier und haben das noch nie in persona erlebt. Was ich hoffe, ist, dass das wieder eben zur Normalität wird. Das ist selbstverständlich ist, dass man nicht den Universitätscampus als Fremden Raumwahrnehmung, sondern als seinen Campus, ihren Campus. Und dann denk ich, dann haben wir wieder große Stück Normalität erreicht.

Frankfurter Uni: Wissenschaft braucht Kommunikation

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80-100 Prozent der Veranstaltungen sollen wieder in Präsenz stattfinden

Universität Frankfurt: 85 Prozent der Veranstaltungen in Präsenz

An Hessens größter Hochschule mit 45.000 Studierenden, der Goethe-Universität in Frankfurt, sollen wieder 80 bis 100 Prozent aller Veranstaltungen auf dem Campus stattfinden. Die 3G-Regel werde stichprobenartig überprüft, sagt die Uni. Dabei gilt in der Uni weiter Maskenpflicht, aber kein Abstandsgebot mehr. Denn, so Uni-Präsident Enrico Schleiff, Wissenschaft lebe von Kommunikation und Begegnung. Die vergangenen eineinhalb Jahre hätten gezeigt: "Wissensvermittlung funktioniert digital - auf Dauer leidet aber der Wissenschaftsdiskurs." 

Goethe-Uni-Präsident Enrico Schleiff

"Die Vorfreude ist riesig"

Die Vorfreude ist riesig, natürlich auch ein bisschen gepaart mit ein wenig Nervosität, das auch wirklich alles das greift, was wir uns vorgenommen haben, die Maßnahme auch wirklich so funktionieren. Aber ich kann ihn schon sagen, Wir haben heute schon oder letzten Tagen schon viele studierenden hier gehabt. Ich bin so glücklich, dass Universität wieder zur Universität wird.

Goethe-Uni-Präsident Enrico Schleiff

"Viele haben anderthalb Jahre in ihrer kleinen Studienwohnung gesessen"

Sie dürfen nicht unterschätzen, dass einige der Studierenden soll drei Semestern in einer kleine Studierenden Wohnung sitzen. Kaum Begegnung haben stellenweise, wenn sie jetzt vor einem oder zwei Semestern angefangen haben, niemanden kennen. Und ich glaube, es liegt in unserer Verantwortung dort auch wieder zu zeigen, dass Universität ein Leben bedeutet. Eine große Community bedeutet, dass man auch mitgestalten kann, also Universität auch wirklich in ihrer Form bringen kann.

Uni Kassel setzt auf 3G - aber nicht bei Prüfungen

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Die 3-G-Regel gilt an der Universität nicht für Prüfungen. 

Die Universität Kassel kehrt im Wintersemester auf eine 50-prozentige Belegung der Räume zurück und führt dafür die 3G-Regel ein. Das gilt sowohl für alle Lehrveranstaltungen wie den Aufenthalt in der Unibibliothek und der Mensa. Dabei sagt die Universität, die Chance zur Präsenzlehre zurückkehren zu können, überwiege die Aufwendungen und Kompromisse die mit 3G verbunden seien. Nur so sei soviel Präsenz möglich. Schnelltests würden nur von öffentlichen Testcentern akzeptiert.

Wachdienste kontrollieren an Hörsal-Eingängen

Die 3-G-Regel gilt allerdings nicht für Prüfungen, hier werde lediglich auf Hygieneregeln, Abstände und ausreichende Lüftung geachtet. Die Einhaltung der 3G-Regel wird an den Eingängen von Hörsälen und großen Seminarräumen stichprobenartig durch den Wachdienst kontrolliert. In allen übrigen Veranstaltungen, insbesondere in Praktika, Seminarveranstaltungen, Musik-, Sportveranstaltungen, in Werkstätten und Ateliers sowie Exkursionen kontrollieren die Lehrenden. 

Vorfreude bei den Kasseler Studenten

"Einfach alle wiedersehen!"

Für mich als dritte Semester. Ich kenne fast alle meine Kommilitonen, nur online und jetzt halt. Ob man wirklich mehr mit Menschen wieder zu agieren. Dessen Sozialleben einer Uni, dass dieser Mikrokosmos Uni wieder richtig funktioniert. Und dass wir nicht schon wirklich großartig, dass setzt es wieder alles wieder stattfinden kann. Hier einfach wieder ins Gebäude rein können. Leute auch einfach so mal unterwegs zu treffen. Und Allardyce diese ganzen ne Gespräche, die vor oder nach ner Veranstaltung passierend ist halt auch richtig des in bis in Eindrücke, die man bekommt mal jemand anderes noch was was dazu sagt zum Thema. Wenn sich austauschen kann, die helfen, glaube ich, ungemein

Hochschule Fulda: Vollständiger Präsenzbetrieb

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Der Campus der Fuldaer Hochschule: Alle Veranstaltungen finden wieder in Präsenz statt

An der Hochschule Fulda kehren alle Studierenden, Lehrenden und Seminare an die Hochschule zurück. Es gilt vollständiger Präsenzbetrieb, so steht es auf der Homepage. Dabei gilt eine klare 3G-Regel, die auch stichprobenartig von Wachleuten kontrolliert wird. Für einen gültigen Testnachweis will die Hochschule die Möglichkeit eines kostenlosen beaufsichtigten Selbsttests anbieten. Dieser Testnachweis gelte nur für den Aufenthalt in der Hochschule.

Fuldas Hochschulpräsident Karim Khakzar

"Wir kehren vollständig zur Präsenz zurück."

Wir sind natürlich sehr gespannt, wie das neue Semester anläuft. Wir haben ja die Devise ausgegeben, dass das Wintersemester zwanzig ein und zwanzig zwei und zwanzig komplett in Präsenz durchgeführt werden sollen. Nach drei Coronas Messern ist das natürlich eine große Erleichterung. Uns alle. Und wir freuen uns alle auf das neue Semester.

Fuldas Hochschulpräsident Karim Khakzar

"Wir sind angewiesen auf 3G, um zur Normalität zurückkehren zu können."

Wir sind auch drauf angewiesen, dass wir haben diesen Schutz gewähren, weil wir, wenn wir Präsenz haben, Lehrer wieder anbieten wollen, natürlich auch wieder in den Hörsälen relativ dicht beieinander sind und keinen Abstand einhalten können. Von ein Meter fünfzig. Aber wir glauben, dass wir das hinbekommen. Natürlich muss die Maske auch noch getragen werden.

Mainzer Universität startet in (fast) normales Semester

Bis zu 80 der Seminare und Vorlesungen werden vor Ort stattfinden. In Rheinland-Pfalz hat das Bildungsministerium die 3G-Regel angeordnet, es gibt also eine Pflicht. Nur sehr große Vorlesungen werden auf den Online-Modus zurückgreifen. An der TH Bingen klagt gerade ein ungeimpfter Informatik-Student gegen das Land wegen der Testpflicht auf eigene Kosten. 

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