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CDU und SPD in Stichwahl für Landratsposten

Landratswahl im Kreis Gießen - SPD und CDU kommen in die Stichwahl

© harmony.fm

Blick von der Burg Gleiberg auf das Gießener Land

Nach einem langen Wahlabend im Kreis Gießen steht fest: Es kommt zur Stichwahl zwischen SPD und CDU.

Dieses Mal hat es nicht direkt für die Wiederwahl im ersten Wahlgang gereicht für SPD-Kandidatin Anita Schneider. Sie erreichte am Wahlabend 42,3 Prozent der Stimmen. Sie muss in die Stichwahl gegen CDU-Kandidat Peter Neidel. Der bekam am großen Wahlsonntag 34,7 Prozent der Wählerstimmen.

Grüne Kandidatin im ersten Wahlgang ausgeschieden

Für die gelernte Grundschullehrerin Kerstin Gromes hat es am Ende nicht gereicht. Sie kam letztlich nur auf 22,95 Prozent der Stimmen.

Der Wahlkampf geht in die Verlängerung

Für Anita Schneider und Peter Neidel gilt es jetzt also nochmal: Gegenüber harmony.fm sagte Anita Schneider: "Ich hatte damit gerechnet, dass es zu einer Stichwahl kommen wird." Anfang 2010 hat Anita Schneider das Amt der Landrätin des Landkreises Gießen übernommen. Bei der Wahl 2015 wurde sie in ihrem Amt bestätigt, damals direkt im ersten Wahlgang mit gut 62 % der Stimmen. Bei der Stichwahl am 24. Oktober wird sich zeigen, ob sie eine dritte Amtszeit antritt oder an den bisherigen Gießener Bürgermeister Neidel übergibt.

Schneider: "Das ist das erste Etappenziel!"

Die amtierende SPD-Landrätin Anita Schneider hatte bereits mit einer Stichwahl gerecht, sagt sie im harmony.fm-Gespräch

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Anita Schneider von der SPD hofft auf eine dritte Amtszeit.

Neidel: "Jetzt gilt es zu analysieren, wo wir wie abgeschnitten haben"

CDU-Mann Neidel ist motiviert, in den nächsten vier Wochen noch einmal alles zu geben. Gegenüber harmony.fm sagt er: " Mein Wahlkampfteam und ich werden jetzt analysieren, wo wir wie abgeschnitten haben und gegebenenfalls geringfügig was ändern im Wahlkampf." Zudem zeigt er sich froh, dass der Abend für ihn - entgegen der Bundesergebnisse - gut verlaufen ist.

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Der CDU-Herausforderer und Gießens Bürgermeister Peter Neidel

Deutlich mehr Wähler als sonst

Wegen der parallel stattfindenden Bundestagswahl haben übrigens auch bei der Landratswahl deutlich mehr Menschen ihr Kreuzchen gesetzt. Die Wahlbeteiligung lag bei 71,2 %. Die Wahlbeteiligung zur Stichwahl könnte demnach wieder geringer ausfallen. Entscheidend könnte darum werden, wem die Wähler der ausgeschiedenen Kandidatin Kerstin Gromes von den Grünen ihre Stimme geben werden. Grüne und Freie Wähler werden jedenfalls aufgrund des nach den Kommunalwahlen zustande gekommenen Koalitionsvertrages ihre Wahlempfehlung für die CDU aussprechen.

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Freie Wähler und Grüne werden ihre Wahlempfehlung für Neidel aussprechen, was die Stichwahl spannend machen dürfte

harmony.fm hat die drei Kandidaten vor der Wahl vorgestellt

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