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Uni Giessen: Präsenzverbot ab Inzidenz 165

Notbremse gilt für Uni Gießen - Präsenzverbot ab Inzidenz von 165

© harmony.fm

Das Hauptgebäuder der JLU in Gießen - Hier sind derzeit nur wenige Studenten unterwegs.

Schreck an der Gießener Justus-Liebig-Universität und wohl auch an allen Universitäten in Hessen: Die neue "Bundesnotbremse" in der Corona-Pandemie setzt erstmals Schulen und Universitäten gleich. Die JLU informiert deshalb in einem Brief alle Uni-Angehörigen: Ab einer stabilen Inzidenz von 165 sei damit jede Präsenzlehre verboten.

Weitreichende Konsequenzen für das Sommersemester

Uni-Präsident Joybrato Mukherjee schreibt: "Wir können bereits jetzt davon ausgehen, dass das Gesetz weitreichende Konsequenzen für die Präsenzlehre im Sommersemester haben wird." In Gießen liegt die Inzidenz derzeit deutlich über 165, genauso in Marburg. 

Keine Planungssicherheit mehr

Der Universitäts-Präsident kündigt deshalb kurzfristige Entscheidungen für die nächste Woche an, die Fachbereiche würden prüfen. Eine besondere Schwierigkeit dürfte in den kommenden Wochen in der fehlenden Planungssicherheit liegen, da die Entwicklung der lokalen Inzidenzen letztlich nicht vorauszusehen ist.

Bereits jetzt großer Rückstau

"Uns ist bewusst, dass es im dritten Pandemie-Semester – anders als vor einem Jahr, als über viele Wochen überhaupt keine Präsenzlehre stattfinden konnte – vielerorts einen enormen Rückstau gibt, der nur unter größten Schwierigkeiten aufzuholen sein dürfte.", so Mukherjee.

Digitaler Lehrbetrieb bleibt unberührt

Betroffen hiervon sei die Präsenzlehre, der digitale Lehrbetrieb bleibe wie gewohnt aufrechterhalten. Die Universität Gießen hofft vorsichtig auf eine Verbesserung der Inzidenzen im nächsten Quartal.

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