20.04.2017

Anschlag in Paris: Polizist getötet - auch Deutsche verletzt

Bei dem Terroranschlag auf den Pariser Champs-Élysées ist auch eine Deutsche verletzt worden. Die Frau habe sich zufällig am Tatort aufgehalten, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes in Berlin. Sie habe ernste Verletzungen, sei aber nicht lebensbedrohlich verletzt worden.

Cazeneuve ruft zu Einheit auf

Frankreichs Premierminister Bernard Cazeneuve hat seine Landsleute nach dem Anschlag auf Polizisten in Paris aufgerufen, sich nicht einschüchtern zu lassen. Zwei Tage vor der Präsidentenwahl appellierte Cazeneuve nach einem Treffen des Sicherheitskabinetts im Élyséepalast an «den Geist der Verantwortung und an die Würde jedes Einzelnen». «Es ist unsere Aufgabe, der Angst, der Einschüchterung und der Manipulation, die den Feinden der Republik in die Hände spielen würde, nicht nachzugeben.»

Aufruf zur Einheit

Cazeneuve rief zur Einheit auf und betonte: «Nichts darf diesen für unser Land fundamentalen demokratischen Augenblick beeinträchtigen.» In den kommenden Tagen würden mehr als 50 000 Polizisten eingesetzt, um die erste Runde der Präsidentenwahl am Sonntag (23.4.) zu schützen. Auch Spezialeinheiten der Polizei würden in Alarmbereitschaft gesetzt.

Ein Polizist erschossen

Ein Mann hatte am Donnerstagabend (20.4.) auf dem Prachtboulevard Champs-Élysées im Herzen der Hauptstadt mit einem Sturmgewehr auf Polizisten geschossen und einen Beamten getötet. Zwei weitere Beamte und eine Passantin wurden verletzt. Die Polizei erschoss den Angreifer, die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) reklamierte die Attacke für sich. Französische Ermittler nahmen drei Personen aus dem familiären Umfeld des getöteten Angreifers in Polizeigewahrsam, um sie zu vernehmen.

Hatte Angreifer Unterstützer?

Der Angreifer auf Polizisten in Paris war mit einem Sturmgewehr bewaffnet. Das sagte Staatsanwalt François Molins. Die Identität des Mannes sei geklärt, Molins gab sie aber noch nicht bekannt. Die Ermittler wollten nun klären, ob der Mann Unterstützer hatte. Der Angreifer hatte einen Polizisten getötet und zwei weiterere verletzt. Außerdem sei auch eine ausländische Passantin von Splittern getroffen und leicht verletzt worden, sagte Molins. Die Ermittler gehen einem Terrorverdacht nach.

Wohnung des mutmaßlichen Attentäters durchsucht

Ermittler haben die mutmaßliche Wohnung des getöteten Angreifers durchsucht. Das wurde der Deutschen Presse-Agentur aus Ermittlerkreisen bestätigt. Die Durchsuchung fand im Verwaltungsbezirk Seine-et-Marne im Westen und Südwesten der französischen Hauptstadt statt. Der Sprecher des Innenministeriums hatte zuvor gesagt, dass der Angreifer noch nicht endgültig identifiziert sei.

Kanzlerin Merkel spricht ihr Beileid aus

Kanzlerin Angela Merkel dem französischen Präsidenten François Hollande kondoliert. Das teilte Regierungssprecher Steffen Seibert auf Twitter mit. Ihr Mitgefühl gelte den Opfern und ihren Familien.


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