harmony.fm Stargeflüster
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Na wenn diese Meldung keine "Good Vibrations" auslösen! Die Beach Boys wollen zu ihrem 50. Bandjubiläum zurück auf die Bühne. Die Fans der Kalifornier sind restlos aus dem Häuschen.
Die Beach Boys haben schließlich Kultcharakter. Fans egal welchen Alters lieben die Jungs aus Kalifornien. Und genau deswegen will Alan Jardine, einer der Gründer der Band, kommendes Jahr mit seinen ehemaligen Kollegen wenigstens ein großes Konzert in den USA geben.
Wo es stattfinden soll, ist allerdings noch vollkommen ungeklärt. Noch lieber möchte der 67-jährige Gitarrist und Sänger im übrigen mit Brian Wilson (68), Mike Love (69), Bruce Johnston (66) und möglicherweise mit dem Gitarristen David Lee Marks (61) auf eine Welttour gehen.
Die Rede ist von 100 Konzerten über den gesamten Globus hinweg. Da würden wir dann mit Sicherheit auch die Beach Boys in Deutschland live erleben. Ob die anderen Beach Boys diese Vorstellungen jedoch teilen, bleibt abzuwarten. Die Musiker hatten sich über die Jahre zerstritten, zeitweise sei nur noch über Anwälte kommuniziert worden, heißt es.
Da wäre das Jubiläum doch genau der richtige Anlass, um sich auszusöhnen...
Der Vatikan mag die Beatles doch
Die katholische Kirche scheint den Beatles doch noch zu vergeben - zumindest zum Teil. Die vier Pilzköpfe hatten 1966 für Verärgerung in Rom gesorgt, weil John Lennon damals gesagt haben soll, die Beatles seien berühmter als Jesus. Hat er zwar so nie gesagt, er wurde später aus dem Zusammenhang gerissen falsch zitiert - aber damals war es ein Riesen-Skandal, viele Radiostationen in christlichen Staaten nahmen die Beatles damals aus dem Programm.
Schon nach nur 40 Jahren vergeben und vergessen - das kann man im Vatikan natürlich nicht. Aber immerhin - ihre Musik wird in der Kurie wieder geschätzt.
In der Vatikan-Zeitung "L'Osservatore Romano" ist diese Woche zu lesen: "Es ist wahr, sie haben Drogen genommen... sie haben zügellose und ungehemmte Leben geführt. Sie haben sogar gesagt, sie wären bekannter als Jesus. Aber wenn man ihre Musik hört, scheint das alles weit entfernt und bedeutungslos. Ihre wundervollen Melodien haben die Popmusik für immer verändert."
Das klingt doch schon sehr nach Absolution, oder?
Und apropos Beatles: Ringo schreibt nicht mehrDer Ex-Beatle will nie wieder Autogramme geben. Der Grund: das Internetauktionshaus eBay.
Bei den britischen Kollegen von BBC Radio 2 sagte der ehemalige Beatle dazu: "Ich habe Autogramme gegeben, und am nächsten Tag waren sie schon bei eBay. Also habe ich einfach entschieden: Ich denke, ich habe meinen Beitrag geleistet. Das war's."
Da hat er ja irgendwie auch Recht. Wer sich ein Autogramm von einem Künstler geben lässt, nur um es Tags drauf zu verscherbeln - der ist kein echter Fan, und hat es auch nicht verdient.
Seit Februar dieses Jahres ist Ringo Starr übrigens stolzer Besitzer eines eigenen Sterns auf dem "Walk of Fame" in Hollywood.
Slash verrät Kostüm-Trick
Keine schlechte Idee: Gitarrengott Slash (45) verkleidet sich als er selbst, wenn er auf Kostümpartys geht. Der Rocker ist berühmt für seinen Look: Schwarze Locken, Zylinderhut und Sonnenbrille.
Der Musiker, mit bürgerlichem Namen Saul Hudson, mag es nicht, sich für Kostümpartys alberne Verkleidung zurecht zu legen - und er mag es nicht von Leuten angesprochen zu werden, die er nicht kennt.
Also ging er als er selbst, aber inkognito - sozusagen - zu einer Party bei Paris Hilton. Und es klappte: er wurde den ganzen Abend in Ruhe gelassen.
"Das witzige war, dass noch zwei andere Slashes dort waren, und ein Mädel, das sich als Axl Rose verkleidet hatte. Das war ganz schön bizarr, aber ich fand es einfach nur super. Und niemand hat auch nur eine Sekunde lang geglaubt, dass ich der echte Slash wäre."
Aerosmith auf Tour
Jetzt doch! Die Rocker von Aerosmith geben sich diesen Sommer im noch älteren Europa die Ehre. Mit Frontmann Steven Tyler! Die Streitigkeiten zwischen der Band und ihrem Sänger scheinen damit fürs Erste aus dem Weg geschafft.
"Auf Wunsch der Öffentlichkeit sind wir mit mehr Energie und Feuer als jemals zuvor zurück", erklärte Tyler, der vor einem halben Jahr während eines Konzert von der Bühne gepurzelt war und einige Blessuren davongetragen hatte. Die Sommertour war daraufhin gecancelt worden.
Einziger Wermutstropfen: Der deutschsprachige Raum wird voraussichtlich nicht von "Aerosmith" heimgesucht werden. Der Auftakt-Gig soll am 10. Juni in Schweden steigen, außerdem stehen London, Athen, Barcelona, Prag und Venedig auf dem Plan.>Alle Infos zur Europa-Tour gibt's hier.
Carly Simon lüftet Geheimnis
Die Sängerin Carly Simon hat nach 38 Jahren das Geheimnis um ihren Hit "You're So Vain" gelüftet. Immer wieder hatten sich Fans und Presse die Hirne zermartert, auf wen ihrer Ex-Lover und Bekannten der Song gemünzt sein könnte. Im Gespräch waren Stones-Frontman Mick Jagger, der immerhin die Backing Vocals zu dem Hit beigesteuert hat, aber auch Cat Stevens, Kris Kristofferson und Warren Beatty, der Mann der Tausend Frauen.
Die Lösung ist jedoch ziemlich unspektakulär. Besungen wird der homosexuelle David Geffen, damaliger Chef von Elektra Records, dem Label, bei dem auch Simon unter Vertrag stand. Quellen glauben, Simon habe sich darüber geärgert, dass er Joni Mitchell damals stärker förderte als sie selbst.
Die Antwort lauert übrigens verborgen in einer neuen Version des Hits, die nächste Woche auf Simons neuer Platte "Never Been Gone" veröffentlich werden soll. Bei dieser Version flüstert sie Geffens Namen rückwärts.


