Glanz und Glamour bei "Goldener Kamera" in Berlin
04.02.2012
Dietmar Bär und Nina Kunzendorf sind am Abend bei der 47. Goldenen Kamera als beste Schauspieler ausgezeichnet worden.
Für ihr Lebenswerk wurden Hollywoodstar Morgan Freeman und der deutsche Schauspieler Mario Adorf geehrt. Der 81-Jährige freute sich über die «liebevolle, gut gespielte Schmeichelei». Seine Dankesrede schloss er mit einem Augenzwinkern: «Ich möchte klarstellen, dass ich als Kandidat für die Wahl zum Bundespräsidenten nicht zur Verfügung stehe.»
Katrin Müller-Hohenstein erhielt die Trophäe in der Sparte «Beste Information - Sportmoderatoren». «Ich falle jetzt gleich in Ohnmacht», sagte die ZDF-Moderatorin.
ZDF-Talkmaster Markus Lanz pries die Sat.1-Musikshow «The Voice of Germany» als beste Unterhaltungssendung dafür, dass sie im Gegensatz zu anderen Castingshows ohne Häme auskomme.
Der Moderator der ZDF-Show, Hape Kerkeling, bekam in der Leserwahl den Preis als bester Comedian. «Das ist mir jetzt ein bisschen peinlich», meinte er. Dann sang der Moderator ein Liebesduett mit «Muppet»-Puppendiva Miss Piggy.
Til Schweiger lobte Hollywoodstar Scarlett Johansson, die als beste internationale Schauspielerin geehrt wurde, als charmant, tiefgründig und sexy. Die Amerikanerin sagte in Anspielung auf einen ihrer Filmtitel, sie freue sich, dass ihre Arbeit nicht «Lost in Translation» sei - also auch international geschätzt werde. Wladimir Klitschko hielt die Rede für Denzel Washington, den «besten Schauspieler international».
Im Showprogramm traten neben Emerald die Preisträgerinnen Dionne Warwick und Helene Fischer auf. Kerkeling riss Witze über das Dschungelcamp, die FDP, Theo Koll (den «Bachelor vom ZDF») und über vereiste Dekolletés. Draußen herrschten Minusgrade, so dass die Tour über den roten Teppich mit viel Gänsehaut verbunden war.
Die Gewinnzahlen vom Samstagslotto
04.02.2012
Die Gewinnzahlen vom Samstagslotto: 10 - 15 - 24 - 27 - 40 - 45
Zusatzzahl: 17
Superzahl: 5
Die Gewinnzahl im Spiel 77 lautet: 9 9 3 3 2 0 7
Als Zahl Super 6 wurde gezogen: 8 4 6 5 2 6
Alle Lotto-Angaben - wie immer - ohne Gewähr!
Hilft ein neuer Name aus der Krise? Griechenland soll "Hellas" heißen
04.02.2012
Der griechisch-stämmige Europa-Politiker Chatzimarkakis meint zu wissen, wie seine Landsleute den Ausweg aus der Schuldenkrise schaffen: Neuer Name, neues Glück. Nach seinem Willen sollte das Land künftig überall auf der Welt "Hellas" heißen.
Bei vielen in Europa stehe der Name Griechenland für ein kaputtes politisches System und Vetternwirtschaft, sagte der FDP-Mann der online-Ausgabe der Bild. "Das Land brauche ein neues Image."
Mit Image-Problemen kennt Chatzimarkakis kennt sich bestens aus. Der FDP-Politiker verlor im vergangenen Jahr seinen Doktor-Titel, weil er in seiner Arbeit ein bisschen zu viel abgeschrieben hatte.
Kampf gegen Fluglärm: Protest in Frankfurt
04.02.2012
Tausende Demonstranten haben sich am Mittag im Frankfurter Flughafen versammelt, um gegen die wachsende Lärmbelästigung in der Region zu protestieren. In der zentralen Abflughalle des Terminals Eins verursachten sie ohrenbetäubenden Krach mit Trillerpfeifen und Sprechchören. Viele trommelten dazu auf Eimern, Keksdosen und anderen Gefäßen. Einige trugen Ohrschützer.
«Fluglärm macht krank», stand auf vielen Plakaten. Es war die bisher größte Protestaktion im Flughafen. Die Polizei schätzte die Zahl der Teilnehmer auf rund 6000, die Veranstalter - ein Bündnis aus Bürgerinitiativen gegen den Flughafenausbau - sprach von 10 000 Menschen. Zwischenfälle gab es nicht. Nach einer Auftaktkundgebung zogen die Demonstranten vor das Flughafengebäude. Sie fordern ein absolutes Nachtflugverbot, einige auch die Schließung der im Oktober eröffneten neuen Landebahn.
Unter den Demonstranten waren auch Vertreter der Protestbewegung Stuttgart 21 und Flughafengegner aus Berlin, wo gleichzeitig demonstriert wurde. Zu Beginn der Proteste sperrte die Polizei einen Teil des Terminals. Grund war ein herrenloser Koffer, der neben dem Eingang in Halle A stand. Er stellte sich später als harmlos heraus.
Veto: Russland und China lassen Syrien-Resolution platzen
04.02.2012
Russland hat seine Drohung wahr gemacht und auch die jüngste Syrien-Resolution mit seinem Veto blockiert. Moskaus UN-Botschafter Witali Tschurkin stimmte auf einer Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates zusammen mit China in New York trotz einer großen Mehrheit gegen einen von Arabern und Europäern unterstützten Entwurf.
Als Vetomächte können Russland und China jede noch so starke Mehrheit überstimmen. Der Entwurf war von Marokko eingebracht worden und enthielt keine Sanktionen. Auf russischen Druck war er bereits deutlich gemildert worden. Moskau hatte am Vortag dennoch angekündigt, ihn nicht mittragen zu wollen. Russland hat bisher jede Kritik des Sicherheitsrats an seinem Verbündeten und Waffenkunden Syrien unterdrückt. Die Sondersitzung hatte mit gut eineinhalb Stunden Verspätung begonnen. Bis zuletzt hatten die Diplomaten um Formulierungen gefeilscht.
In Syrien sollen inzwischen etwa 6000 Menschen getötet worden sein. Erst in der Nacht vor der Abstimmung waren nach Angaben von Aktivisten in der Stadt Homs 300 Menschen getötet worden. Das Regime geht mit militärischer Gewalt gegen alle Kritiker vor - sowohl gegen bewaffnete Aufständische als auch gegen friedliche Demonstranten und Dissidenten. Etwa 400 der Todesopfer sollen Kinder sein.
FC Bayern verpasst Rückkehr an Tabellenspitze: 1:1 beim HSV
04.02.2012
Der FC Bayern München hat die Rückkehr an die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga verpasst. Der deutsche Rekordchampion musste sich beim Hamburger SV mit einem 1:1 (0:1) begnügen. Ivica Olic (Foto) rettete den Bayern mit seinem Tor in der 71. Minute immerhin einen Punkt. Jacopo Sala hatte den HSV in der 23. Minute in Führung gebracht.
Titelverteidiger Borussia Dortmund ist damit der große Gewinner des 20. Spieltages. Nach dem 2:0 des BVB am Freitag beim 1. FC Nürnberg spielten alle drei ernsthaften Verfolger nur Remis. Schalke kam gegen Mainz 05 zu einem 1:1, Mönchengladbach spielte beim VfL Wolfsburg 0:0. Dortmund führt die Bundesligatabelle mit 43 Punkten vor den Bayern und Schalke mit je 41 Zählern und Gladbach mit 40 Punkten an.
Ackermann warnt vor Griechenlandpleite
04.02.2012
Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann hat eindringlich vor einer Insolvenz Griechenlands und einem Auseinanderbrechen der Eurozone gewarnt. In einem solchen Fall würde es zu kaum vorstellbaren Kollateralschäden kommen, sagte Ackermann auf der Münchner Sicherheitskonferenz.
Er warnte insbesondere von einer Ansteckungsgefahr auf andere Länder und betonte: «Es geht nicht nur um Griechenland, sondern um Europa.» Ackermann mahnte: «Es geht darum, ob Europa zusammen bleibt und zusammensteht.» Wenn Europa eine starke Stimme in der Welt haben wolle, müsse es vereint sein. Das liege auch im Interesse nachfolgender Generationen. Der scheidende Deutsche-Bank-Chef betonte zudem, dass Sparprogramme alleine nicht ausreichten, um die Schuldenkrise zu überwinden. «Das ist eine Frage von Sparmaßnahmen und Wachstum.»
Der italienische Ministerpräsident Mario Monti sieht die Eurozone auf einem guten Weg, die Krise zu überwinden. Man habe es fast geschafft. «Wir bewegen uns auf eine Lösung der Krise in der Eurozone zu.» Zudem mahnte Monti, die Euro-Staaten dürften sich nicht vom Rest Europas abkoppeln. «Wir müssen Brücken schlagen zwischen der Euro-Gruppe und anderen Staaten.» Insbesondere bedauerte Monti das Ausscheren Großbritanniens beim neuen europäischen Fiskalpakt.
Handel mit Schlussverkauf zufrieden - Frost zur rechten Zeit
04.02.2012
Rechtzeitig zum Winterschlussverkauf (WSV) treibt die Eiseskälte die Bundesbürger in die Geschäfte. Der Handel zeigt sich zur Halbzeit zufrieden mit der konzertierten Rabattaktion. «Mit dem Frost fangen viele erst an, sich warm einzukleiden», sagte Kai Falk, der Geschäftsführer des Handelsverbands Deutschland, der Nachrichtenagentur dpa. «Davon hat die erste WSV-Woche stark profitiert.»
Warme Jacken und Strickpullover seien besonders gefragt, sagte Falk. Die Auswahl sei noch groß, weil das Weihnachtsgeschäft im vergleichsweise warmen Dezember eher schleppend gelaufen war. Auch bei Winterschuhen und Wintersportausrüstung seien die Lager noch voll. «Bislang lag die Wintermode wegen der milden Temperaturen wie festgefroren in den Regalen», sagt Falk. «Jetzt wird abgetaut.» Gerade Männer seien «Bedarfskäufer»: Einen Mantel kauften viele erst, wenn es auch tatsächlich kalt sei.
Seit Montag versucht der Handel, die Winterware mit Preisnachlässen von bis zu 50 Prozent loszuwerden. Drei Viertel der 400 000 Händler beteiligen sich nach Angaben des Branchenverbands an der freiwilligen Aktion. Sonderangebote gibt es auch in vielen Möbelgeschäften, Bau- und Elektronikmärkten. Absatzzahlen lägen aber noch nicht vor. Die Stimmung in der Branche mit rund drei Millionen Beschäftigten ist aktuell sehr gut. 2011 hatten gestiegene Einkommen und eine niedrigere Arbeitslosigkeit die Bundesbürger in Kauflaune versetzt und für Spitzenumsätze gesorgt. In diesem Jahr erwartet der Handelsverband mit einem Umsatzplus von 1,5 Prozent das dritte Wachstumsjahr in Folge.
Stärkste Schneefälle seit Jahrzehnten lähmen Rom
04.02.2012
Die stärksten Schneefälle seit Jahrzehnten haben in Rom ein Verkehrschaos mit Tausenden auf glatten Straßen blockierten Autofahrern ausgelöst. Busse kamen nicht voran, Rettungsmannschaften konnten nicht rechtzeitig helfen, berichteten die Medien der italienischen Hauptstadt heute. «Rom geschlossen wegen Schneefalls», überschrieb «Il Messaggero» das Verkehrschaos am Freitagnachmittag und -abend. Bürgermeisster Gianni Alemanno wies Kritik wegen mangelnder Vorbereitung zurück und sagte, so stark habe es zuletzt 1985 in Rom geschneit. Überall waren mindestens zehn Zentimeter Schnee gefallen. Am Samstag war Winterausrüstung für Autofahrer Pflicht. Unterdessen bauten Touristen und Kinder Schneemänner auf den römischen Plätzen.
Berlin bereitet sich auf Folgen des Öl-Embargos gegen Iran vor
04.02.2012
Die Bundesregierung bereitet sich auf mögliche Folgen des von der EU beschlossenen Öl-Embargos gegen den Iran vor. Außenminister Guido Westerwelle (FDP) sagte der «Saarbrücker Zeitung» (Samstag), man sei wegen des Ersatzes der ausfallenden iranischen Öllieferungen im Gespräch mit anderen Förderländern. «Noch wichtiger ist, dass auch die anderen Öl-Importländer die Sanktionen nicht unterlaufen und ihre Importe aus dem Iran nicht erhöhen. Hier gibt es durchaus ermutigende Signale.» Mit Blick auf die Drohung Teherans, im Gegenzug die Straße von Hormus zu schließen, appellierte Westerwelle an die iranische Führung, «diese Eskalation der Worte zu unterlassen». Die Sanktionen seien notwendig, weil eine nukleare Bewaffnung des Irans nicht nur für Israel und die Sicherheit der Region gefährlich sei, sondern auch die Sicherheitsarchitektur weltweit gefährden würde. Die Tür für Gespräche bleibe trotz der Sanktionen offen, sagte Westerwelle. «Der Iran hat es in der Hand, jederzeit die Sanktionen zu beenden, indem er seinen internationalen Verpflichtungen gerecht wird und nachprüfbar auf jede Option einer nuklearen Bewaffnung verzichtet.»
Russische Massenproteste vor Präsidentenwahl
04.02.2012
Bei zwei Großdemonstrationen in Moskau haben Gegner und Anhänger von Regierungschef Wladimir Putin jeweils Zehntausende Menschen auf die Straße gebracht. Die Polizei sprach von insgesamt mehr als 130 000 Demonstranten bei den größten Aktionen seit etwa 20 Jahren, wie Agenturen meldeten. Genau einen Monat vor der Präsidentenwahl am 4. März forderte die Opposition eine ehrliche Abstimmung und mehr politische Freiheiten. Bei einer Gegenkundgebung von Anhängern Putins protestierten vor allem Beschäftigte von Staatsunternehmen sowie Lehrer gegen die Gefahr einer Revolution. «Putin ist super!» und «Chaos - nein, Putin - ja!» war auf Transparenten zu lesen. Die Temperatur lag bei knapp minus 20 Grad Celsius.
Das Innenministerium sprach von 100 000 Teilnehmern allein bei der Pro-Putin-Aktion. Die Zahl der Demonstranten bei der Oppositionskundgebung gaben die Behörden dagegen mit 34 000 an. Das seien noch mehr Regierungsgegner gewesen als bei den vorherigen Oppositionsprotesten am 10. und 24. Dezember. Die Organisatoren der oppositionellen Demonstration sprachen von mindestens 100 000 Teilnehmern. Die Behörden hatten erstmals einen Protestzug der Opposition mit angemeldeten 50 000 Demonstranten durch das Zentrum zugelassen. Putins Gegner fürchten, dass der Regierungschef bei einer gefälschten Wahl zum dritten Mal in den Kreml einzieht. Er war bereits von 2000 bis 2008 Präsident. In der Hauptstadt waren 9000 Sicherheitskräfte im Einsatz. Die Agentur Interfax meldete aus zahlreichen Städten Kundgebungen mit insgesamt mehreren tausend Teilnehmern.
Verhandlungen in Griechenland gehen weiter - «Stunde der Wahrheit»
04.02.2012
In Griechenland gehen die seit Wochen andauernden Gespräche über einen Schuldenschnitt und weitere Milliardenhilfen der internationalen Kreditgeber weiter. Finanzministers Evangelos Venizelos verhandelte bis in die frühen Morgenstunden mit Experten der sogenannten Troika aus Vertretern der EU, des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Europäischen Zentralbank (EZB). «Nach zwölf Stunden kontinuierlicher und harter Verhandlungen kann ich sagen, dass wir viele Themen gelöst haben», sagte der Minister. Es gebe aber einige kritische Themen, die noch nicht gelöst seien. Venizelos sprach von der «Stunde der Wahrheit».
Wie Venizelos weiter mitteilte, werde es eine Telekonferenz der Eurogruppe am Nachmittag geben. Dabei wird er nach Informationen aus Kreisen des Finanzministerium in Athen seine Amtskollegen der Eurogruppe über den Werdegang der Verhandlungen mit der Troika informieren. Am Nachmittag sollte es auch ein Treffen des griechischen Ministerpräsidenten Lucas Papademos mit den Vorsitzenden der Parteien geben, die seine Regierung unterstützen - Sozialisten, Konservative und eine kleine rechtsgerichtete Partei. Dabei sollen weitere harte Sparmaßnahmen beschlossen werden, die hauptsächlich den privaten Sektor betreffen.
Die Einschnitte sollen nach Schätzungen der Gewerkschaften bis zu 25 Prozent weniger Lohn mit sich bringen. Zudem sollen bis 2015 etwa 150 000 Staatsbedienstete entlassen werden. Auch der Geschäftsführer des Internationalen Bankenverbandes IIF, Charles Dallara, wird am Samstag in Athen erwartet. Am Abend sollte er sich mit Papademos treffen. Eine Einigung auf einen freiwilligen Schuldenschnitt mit den privaten Gläubigern, darunter Banken und Hedge-Fonds, ist auch Voraussetzung für weitere Hilfen der Troika. Parallel war eine Debatte über eine mögliche Beteiligung der EZB entfacht, die Schätzungen zufolge der größte Gläubiger Athens ist. Nach einem Bericht der griechische Zeitung «Ta Nea» könnte das Volumen des Schuldenschnitts unter anderem mit EZB-Beteiligung von 100 auf 170 Milliarden Euro ausgeweitet werden. Dies wollte das Finanzministerium in Athen nicht kommentieren.
Italienische Fähre rammt im Schneesturm Hafendamm
04.02.2012
Ein italienisches Fährschiff hat in der Nacht in Civitavecchia einen Hafendamm gerammt und ist dabei schwer beschädigt worden. Das Schiff mit mehr als 300 Passagieren und Besatzung an Bord wurde evakuiert, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Alle seien in Sicherheit. Vermutlich habe der Schneesturm die Fähre beim Auslaufen für eine Überfahrt nach Olbia auf Sardinien gegen den Damm gedrückt. Oberhalb der Wasserlinie habe der Aufprall einen etwa 30 Meter langen Riss hinterlassen. «Es hat einen Krach gegeben, wir haben große Angst gehabt», berichteten Passagiere - von denen manche an die Havarie der «Costa Concordia» vor drei Wochen vor der Insel Giglio dachten. Civitavecchia liegt nordwestlich der Hauptstadt Rom, die von der durchziehenden Schnee- und Eisfront ungewöhnlich stark betroffen ist. Bürgermeister Gianni Alemanno ordnete Verkehrsbeschränkungen in Rom bis Sonntag an, weil etwa zehn Zentimeter Schnee gefallen sind.
Zwei Brände auf Firmengelände - 650 000 Euro Schaden
04.02.2012
Mutmaßliche Brandstifter haben auf einem Firmengelände in Rüdesheim (Landkreis Rheingau-Taunus-Kreis) in der Nacht erheblichen Sachschaden verursacht. Zunächst habe ein 100 Tonnen schwerer Autokran gebrannt, auch zwei Gabelstapler und ein Lastwagen seien durch das Feuer beschädigt worden, teilte die Polizei mit. Nachdem der Brand durch die Feuerwehr gelöscht worden war, ging auf dem Gelände drei Stunden später ein Stapel Bauholz in Flammen auf. Aufgrund dieser Umstände geht die Polizei von Brandstiftung aus. Der Sachschaden beträgt etwa 650 000 Euro. Die Kripo ermittelt.
Mutmaßlicher Wikileaks-Informant Manning muss vor Militärgericht
04.02.2012
Der mutmaßliche Wikileaks-Informant Bradley Manning muss sich vor einem US-Militärgericht verantworten. Das teilte die US-Armee mit. Dem Soldaten wird vorgeworfen, 700 000 größtenteils geheime Dokumente an die Internet-Plattform Wikileaks weitergegeben zu haben. Unter anderem werden ihm Unterstützung des Feindes vorgehalten. Dafür könnte Manning zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt werden.
Alle von der Staatsanwaltschaft vorgebrachten Anklagepunkte würden an das Militärgericht überwiesen, hieß es. Bereits bei einer Anhörung vor einigen Wochen hatte die Verteidigung zur Milde aufgerufen. Durch die Enthüllungen sei kein Schaden entstanden. Daher wären 30 Jahre Haft für den Obergefreiten angemessen. Dagegen sprach die Anklagebehörde von erdrückenden Beweisen dafür, dass Manning «konstant, bewusst und methodisch» interne Dokumente aus Computern gezogen habe, um sie dann Wikileaks zuzuspielen.
Die Plattform hatte die Unterlagen massenhaft ins Internet gestellt. Detaillierte Informationen über die Kriege im Irak und in Afghanistan sowie unzählige Diplomatendepeschen kamen an die Öffentlichkeit. Für die USA waren die Veröffentlichung zudem eine Blamage.
Doping-Ermittlungen gegen Lance Armstrong eingestellt
04.02.2012
Die US-Staatsanwaltschaft hat ihre Dopingermittlungen gegen den siebenmaligen Tour de France-Gewinner Lance Armstrong eingestellt.
Das gaben die Ermittler in der Früh in Los Angeles bekannt. Die Juristen hatten knapp zwei Jahre lang versucht, zu klären, ob während Armstrongs Zeit beim von der Regierung gesponserten amerikanischen Rennstall US Postal, ein Dopingprogramm aufgebaut wurde und ob der Radstar die Anwendung unerlaubter Mittel unterstützt oder befürwortet hat.
«Ich bin erfreut, zu erfahren, dass die US-Staatsanwaltschaft ihre Untersuchungen beendet hat. Es ist die richtige Entscheidung», betonte Armstrong.
Der Texaner war in der Vergangenheit mehrfach von ehemaligen Teamkollegen, unter anderem den selbst des Dopings überführten Floyd Landis und Tyler Hamilton, beschuldigt worden, leistungssteigernde Mittel genommen zu haben. Armstrong selbst hatte die Vorwürfe stets vehement zurückgewiesen.
Feuer im Klinikum Frankfurt Höchst und auf Reiterhof in Hassloch
04.02.2012
Bei zwei Feuern in Hessen ist am Abend zum Teil hoher Sachschaden entstanden. Gebrannt hats im Klinikum Frankfurt Höchst und in einem Reiterhof in Hassloch.
Bei klirrender Kälte mussten sämtliche Bewohner raus aus dem Haus, denn die angrenzende Scheune stand lichterloh in Flammen. Laut Polizei waren eingelagerte Stroh-Ballen in Brand geraten. Warum, muss noch ermittelt werden. Menschen und Pferden ist nichts passiert. Die Scheune ist jetzt nur noch ein rauchender Trümmerhaufen. Schaden: rund 100.000 Euro.
Im Klinikum Frankfurt Höchst war trockenes Laub und Unrat in einem Lichtschacht in Brand geraten - warum, ist unklar. Die Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle. Allen Patienten geht es gut.
Welt-Krebs-Tag: Übergewicht als neuer Verursacher im Blick der Forscher
04.02.2012
Jeder vierte Deutsche stirbt an Krebs. Und Übergewicht spielt eine immer größere Rolle bei der Entstehung der Krankheit. Darauf hat das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg hingewiesen - zum heutigen Weltkrebstag.
Krebs-Risikofaktor Nummer 1 ist das Rauchen. Noch! Denn nach Ansicht der Forscher könnten zu viele Kilos den Zigaretten als Top-Krebs-Risiko den Rang ablaufen. Die Zahl der Übergewichtigen steigt und damit wohl auch die Krebsrate. Damit rechnen die Forscher hier in Heidelberg.
Ein Drittel der Todesfälle könnten aber vermieden werden, nach Angaben der Internationale Union für Krebskontrolle: durch mehr Sport und gesunde Ernährung.
Länderfinanzausgleich: NRW droht Bayern und Hessen
04.02.2012
Im Streit um den Länderfinanzausgleich hat NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft Bayern und Hessen bei einer Klage mit der Aufkündigung aller Länderausgleichsvereinbarungen gedroht.
«Wenn Bayern den Länderfinanzausgleich aufkündigt, dann liegen automatisch auch alle anderen Ausgleichssysteme unter den Bundesländern auf dem Tisch. Kollege Seehofer würde mit einer Klage viel riskieren», sagte Kraft der «Bild am Sonntag». Dann würden etwa der Mehrwertsteuerausgleich zwischen den Bundesländern und die gemeinsame Forschungsförderung nicht länger gelten.
Die unionsregierten Geberländer Bayern und Hessen wollen ihre Zahlungen deckeln und erwägen eine neue Klage vor dem Bundesverfassungsgericht, sollten Änderungen auf dem Verhandlungsweg in diesem Jahr scheitern.
Kraft pochte darauf, dass der Länderfinanzausgleich eingehalten werden müsse. «Wir haben eine feste Vereinbarung bis 2019, der Herr Seehofer selbst zugestimmt hat. Solidarität ist keine Einbahnstraße.» Nordrhein-Westfalen habe 30 Jahre lang «ohne Klagen unter anderem auch für den Aufbau Bayerns gezahlt, war aber bisher nur in drei Jahren Empfängerland».
Eishockey-Oberliga: Siege für Kassel und Frankfurt, Niederlage für Bad Nauheim
03.02.2012
In der Deutschen Eishockey-Liga haben die Mannheimer Adler auswärts gewonnen: in Iserlohn - mit 5:4 nach Verlängerung.
Zwei Siege - eine Niederlage unterdessen für die Hessen-Teams in der Eishockey-Oberliga: Die Löwen Frankfurt gewinnen in Ratingen - mit 5:2
Die Kassel Huskies schlagen Königsborn - mit 11:1 und die Roten Teufel Bad Nauheim verlieren in Duisburg 3:6.






